Forschungsprojekte

Sammelband „Paul Maar: Text-Bild-Medien für Kinder und Erwachsene“. Hg. von Andrea Bartl [in Arbeit, erscheint Ende 2027]

Paul Maar ist ein facettenreicher Künstler, dem (und das ist selten!) der Spagat zwischen unterschiedlichsten Bereichen gelingt: Prosa, Drama, Film, Hörspiel, Zeichnung – für Kinder und Erwachsene. Dabei reicht der bunte Bogen von „Der tätowierte Hund“ über die „Sams“-Bücher, „Lippels Traum“ und „Herr Bello und das blaue Wunder“ bis zu den jüngsten Veröffentlichungen „Lorna“, „Die Tochter der Zauberin“ oder die Autobiographie „Wie alles kam. Roman meiner Kindheit“. Dieses umfangreiche, medienübergreifende Werk, das zudem von den ersten Publikationen bis heute sechzig Jahre europäischer Geschichte umspannt, wird der Aufsatzband wissenschaftlich neu und weiter erschließen. Er resultiert aus einer Tagung an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg (23.-24.09.2026).

Worin liegt die nachhaltige Faszination für Paul Maars künstlerische Arbeit begründet? Wie sind darin charakteristische Motive und Figuren(konstellationen) funktionalisiert – etwa Bücher, Lese-Szenen, Schwellensituationen, Vaterfiguren, Hunde, das Essen? Welche Raum- und Zeitstrukturen zeigen sich in den Texten und Filmen? Welche Funktion hat der Maar-typische Humor? Und lässt er sich in andere Sprachen und Kulturen übersetzen? Diese und weitere Fragen stehen im Fokus der Beiträge. Das Besondere dabei ist: Die meisten dieser Aufsätze stammen von Studierenden; weitere Verfasserinnen und Verfasser aus dem Feld der Paul-Maar-Forschung kommen hinzu.