Portrait Ilka Wolter

Professorin Dr. Ilka Wolter will sich als neues Beirats-Mitglied des BuWiN 2025 dafür einsetzen, dass wissenschaftlichem Nachwuchs attraktive Karrierewege innerhalb der Forschungsinstitutionen eröffnet werden.

- Pressemitteilung des Leibniz-Instituts für Bildungsverläufe (LIfBi)

Ilka Wolter in Beirat des Bundesberichts Wissenschaftlicher Nachwuchs 2025 berufen

BuWiN 2025 stellt Status quo zu Karrierewegen, Beschäftigungsbedingungen und Perspektiven des wissenschaftlichen Nachwuchses in Deutschland dar.

Prof. Dr. Ilka Wolter, Leiterin der Abteilung Kompetenzen, Persönlichkeit, Lernumwelten am Leibniz-Institut für Bildungsverläufe (LIfBi) und Professorin für Bildungsforschung mit dem Schwerpunkt Entwicklung und Lernen an der Universität Bamberg, wurde als neues Mitglied in den Beirat des Bundesberichts Wissenschaftlicher Nachwuchs 2025 (BuWiN) berufen. Der Bericht stellt einmal pro Legislaturperiode den Status quo zu Karrierewegen, Beschäftigungsbedingungen und Perspektiven des wissenschaftlichen Nachwuchses in Deutschland dar.

Der Nachwuchs in der Wissenschaft ist ein wichtiger Baustein, um den zukünftigen Bedarf an hoch qualifizierten Arbeitskräften in der modernen Wissensgesellschaft abdecken zu können – zehn Jahre nach der Promotion arbeiten etwa 80 Prozent der Promovierten außerhalb der Wissenschaft. Promovierte erzielen häufig höhere Einkommen als nicht-promovierte Akademikerinnen und Akademiker, haben Führungspositionen inne und gehen anspruchsvollen Tätigkeiten nach, die ihrer Qualifizierung entsprechen. Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler tragen somit auf entscheidende Weise zu gesellschaftlichem Wohlstand, Erkenntnisgewinn und Innovation bei.

„Der Bericht liefert auch für Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen wertvolle Hinweise zur Nachwuchsförderung und Nachwuchsqualifizierung. Ich werde mich dafür einsetzen, dass er zudem eine gute Entscheidungsgrundlage dafür bietet, dem wissenschaftlichen Nachwuchs attraktive Karrierewege innerhalb der Forschungsinstitutionen zu eröffnen – auch, um den Wissenschaftsstandort Deutschland zu stärken“, so das neue Beiratsmitglied Ilka Wolter.

Spätestens seit der Karriere des Hashtags #IchBinHanna werden die Arbeitsbedingungen und Berufsaussichten des sogenannten „akademischen Mittelbaus“ öffentlich kontrovers diskutiert. Der BuWiN bildet auch hierzu eine wichtige Grundlage für die Diskussion und Weiterentwicklung der politischen und gesetzlichen Rahmenbedingungen für den wissenschaftlichen Nachwuchs. Er liefert statistische Daten und aktuelle Forschungsbefunde zur wissenschaftlichen Qualifizierung in der Promotions- und Postdoc-Phase sowie zu Karrierewegen, Beschäftigungsbedingungen und beruflichen Perspektiven. Der Bericht berührt auch Fragen der Hochschulentwicklung, der Hochschulsteuerung und der Bildungspolitik bis auf EU-Ebene, außerdem liefert er wichtiges Orientierungswissen für den wissenschaftlichen Nachwuchs selbst und die individuellen Karriereentscheidungen. In Schwerpunktkapiteln widmet sich der BuWiN regelmäßig Themen wie der Vereinbarkeit von Familie und Beruf oder der Chancengerechtigkeit für Frauen im Wissenschaftssystem.

Der Bericht über den Status Quo des wissenschaftlichen Nachwuchses in Deutschland wird alle vier Jahre von einem unabhängigen wissenschaftlichen Konsortium erstellt. Dieses wird durch einen wissenschaftlichen Beirat beraten, dessen konstituierende Sitzung am 29. März 2022 stattgefunden hat. Gefördert werden die Berichte vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), die Federführung liegt beim Institut für Innovation und Technik (iit).

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