Die dem Institut für Archäologie, Denkmalkunde und Kunstgeschichte zugehörigen Fächer widmen sich in Lehre und Forschung der Kunst und der materiellen Kultur von prähistorischer Zeit bis in die Gegenwart.
Die Kunstgeschichte beleuchtet ihre Gegenstände vorwiegend im Kontext geistes- und kulturgeschichtlicher Zusammenhänge und bildwissenschaftlicher Fragestellungen. Die Archäologischen Wissenschaften befassen sich mit der historischen Interpretation und der kulturwissenschaftlichen Rekonstruktion gesellschaftlicher Lebenswelten. Für den Bereich der Denkmalkunde gehört darüberhinaus die Bewahrung und Pflege von Denkmälern mit zu den zentralen Aufgaben.
Herausragendes Merkmal des Instituts ist der ausgeprägte Praxisbezug in Lehre und Forschung. Er flankiert die fundierte Entwicklung und Vermittlung wissenschaftlicher Methoden und Theorien. Die Verbindung von theoretischen Grundlagen und praktischer Anwendung steht auch im Zentrum der fächerübergreifenden Kooperation in Forschung und Lehre.
Einer der Schwerpunkte des Studiums liegt daher auch auf der praxisbezogenen Projektarbeit, z. B. in Form von Übungen an Originalen, Praktika oder Exkursionen. Dabei bieten Bamberg als UNESCO-Welterbestadt und seine Umgebung als einzigartige Kulturlandschaft ein unmittelbares Anschauungsfeld.
Die vielfältigen Aktivitäten der Bamberger Fächer sind in hohem Maße ausgerichtet auf den Transfer und den Austausch mit externen Einrichtungen. Hierzu gehören sowohl fest verankerte Kooperationen mit Museen und wissenschaftlichen Institutionen des In- und Auslands sowie die regelmäßige Beteiligung an Grabungs-, Ausstellungs- und Denkmalpflegeprojekten.