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Aktuelles in der Archäologie der Römischen Provinzen

Modulhandbuch ARP (Master und Exportangebote)


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Modulanbindungen der Lehrveranstaltungen im SS 2013


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Archäologisches Kolloquium Sommersemester 2013


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Öffnungszeiten Bildarchiv ARP


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Aktuelles in der Archäologie der Römischen Provinzen

Archäologie der Römischen Provinzen

WILLKOMMEN AUF DER HOMEPAGE DER PROFESSUR FÜR ARCHÄOLOGIE DER RÖMISCHEN PROVINZEN

Auf den folgenden Seiten sind die wichtigsten Informationen zur Professur für Archäologie der Römischen Provinzen und zum Studium zusammengefaßt. Durch das Anklicken der Stichworte werden Sie zu der entsprechenden Seite des Faches an der Otto-Friedrich-Universität geführt.

Die aktuellen Lehrveranstaltungen finden Sie im UnivIS.

 

Post- und Besucheradresse

Archäologie der Römischen Provinzen
Am Kranen 12
D-96045 Bamberg

Sekretariat:
Annette Behr

Raum H/103
Tel. 0049-(0)951/863-2441
E-Mail: sekretariat.arp(at)uni-bamberg.de

 Öffnungszeiten des Sekretariats:

Montag

13.30-14.30

Dienstag

13.30-15.30

Donnerstag

13.30-16.30

Archäologie der Römischen Provinzen in Bamberg

Das Fach Archäologie der Römischen Provinzen wurde im Wintersemester 2007/2008 an der Universität Bamberg eingerichtet und kann sowohl im Rahmen des Bachelorstudienganges „Archäologie“ als auch im Masterstudiengang „Archäologie der Römischen Provinzen“ studiert werden. Zudem ist es möglich, das Fach „Archäologie“ als zweites Haupt- oder Nebenfach mit 75 bzw. 30/45-ECTS-Punkten zu studieren. Studium

Inhalte und Profil

Die Archäologie der Römischen Provinzen widmet sich den kulturellen und materiellen Hinterlassenschaften der römischen Zeit in denjenigen Gebieten, welche von Rom zwischen dem 3. Jahrhundert v. Chr. und dem 2. Jahrhundert n. Chr. als Provinzen eingerichtet und damit zu einem Teil des Imperiums wurden. Dieses reichte zur Zeit seiner größten Ausdehnung von Britannien bis Nordafrika und von der Iberischen Halbinsel bis zum Tigris. Der inhaltliche Schwerpunkt in Bamberg liegt in den Grenzprovinzen des Imperiums zwischen Euphrat und Nordsee. Zentrale Fragestellungen der Archäologie der Römischen Provinzen beziehen sich auf den Wandel und Neuerungen, die der Präsenz der Römer den jeweiligen Regionen folgten. Sie umfassen das urbane und ländliche Siedlungswesen, das Wirtschaftsleben und kulturelle Äußerungsformen, aber auch Kult, Religion und das Sepulkralwesen. Aus der Entstehungsgeschichte des Faches läßt sich u. a. auch die Beschäftigung mit Fragen von Identität und Akkulturation der einheimischen Bevölkerung und nach Ergebnissen der Interaktion im Kontakt mit der Großmacht Rom als zentrale Problemkreise erklären. In den Grenzprovinzen spielt naturgemäß das römische Militär- und Befestigungswesens eine bedeutende Rolle. Ferner sind hier die Kontakte Roms und der Bevölkerung in den Provinzen zu ihren exterritorialen Nachbarn zunehmend in das Interesse der Forschung gerückt.

Diese Fragen beziehen sich auf die gesamte Zeit römischer Präsenz und schließen nicht nur die Verhältnisse in vorrömischer Zeit, sondern insbesondere auch den Übergang in das frühe Mittelalter mit ein.

Eine zentrale Bedeutung haben für das Fach seit jeher die Erschließung und Dokumentation der Quellen durch Ausgrabungen und Surveys.

Fester Bestandteil unseres Lehrangebotes ist deshalb auch eine Lehrgrabung. Im Rahmen von Lehraufträgen werden die Studierenden auch auf künftige Berufsfelder vorbereitet (Museum, Öffentlichkeitsarbeit, Publikationswesen). Die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit den Naturwissenschaften (z. B. Archäozoologie, Anthropologie; Archäobotanik, Klimakunde und Glaziologie, Bodenkunde, Geophysik) hat die Forschung bei der historischen Interpretation archäologischer Befunde in jüngster Zeit erheblich weitergeführt, weshalb auch für diese Bereiche künftig ein Lehrangebot bereitgestellt werden soll.