1960 geboren in München am Rotkreuzplatz, aufgewachsen in Bad Dürkheim/Rheinland-Pfalz, vier Jahre in der Nähe von Köln gelebt, ab 1974 bis 1990 wieder in München mit wechselnden Wohnungen in Obermenzing, Pasing, Milbertshofen und Schwabing
1978 vareck. bairische lyrik, kurzprosa und szenen. Feldafing, Friedl Brehm Verlag
„Der
Erstlingsband des knapp 20jährigen trägt den Titel ,vareck‘, und dieses
,vareck‘ ist ganz und gar nicht g’schbaßig gemeint. Es ist viel von
Einsamkeit und Angst die Rede, aber auch viel von Hoffnung.“ Bayerischer Rundfunk
1979 Abitur; danach Zivildienst in einer Werkstätte für geistig und körperlich Behinderte in Gaißach bei Bad Tölz
1980 - 85 Studium der Germanistik, Volkskunde sowie Deutsch als Fremdsprache an der Universität München
1980 Hobdz mi gern. Bairische Haß- und Liebesgedichte. Feldafing, Friedl Brehm Verlag
seit
1980 Mitglied des Verbands Deutscher Schriftsteller VS, fünf Jahre lang
Sprecher der Regionalgruppe Ostbayern, vier Jahre lang Mitglied des
Landesvorstandes Bayern. In diesen Funktionen Organisator und
Teilnehmer diverser Begegnungen österreichischer, tschechischer und
polnischer Autoren, vor allem in den 90er Jahren.
1981 Brandwunden. Erzählung. Feldafing, Friedl Brehm Verlag
„Jetzt
hat Setzwein seinen ersten längeren Text veröffentlicht: ,Brandwunden‘,
in dem sich alle seine Schreibimpulse zu einer suggestiven Erzählung
verbinden: seine moralische Integrität, seine genaue Beobachtungsgabe
und sein bayerisches Unterfutter.“ Rudolf Herfurtner in „City“
„Ich
las die Brandwunden und las und verstand sie wirklich als Wunden. Es
ist eine in der Sprache genaue und in ihrer Entschiedenheit beinahe
verletzende Erzählung.“ Peter Härtling
1983 Literaturstipendium „Münchner Literaturjahr“ der Landeshauptstadt
1983
- 86 nach dem Tode Friedl Brehms zusammen mit Joseph Berlinger und
Elisabeth Loenicker Weiterführung des Friedl Brehm Verlages
1984 Wurzelwerk. Roman. München, Friedl Brehm Verlag
„Bernhard
Setzwein ist auf Anhieb eine ungemein originelle menschliche Komödie
gelungen, deren Reichtum an Einfällen verblüfft. Ein neuer bayerischer
Autor, den man sich merken muß.“ Fitzgerald Kusz in „Nürnberger Nachrichten“
1985 Geburt der Tochter Lena
seit
1985 freiberuflicher Schriftsteller, tätig in den Bereichen Roman,
Lyrik, Theater sowie Sachbuch zu Literatur- und Kulturthemen. Außerdem
ständiger freier Mitarbeiter des Bayerischen Rundfunks sowie diverser
Zeitungen und Zeitschriften
1986 zweiter Preis des Würzburger Literaturpreises
1987 Hirnweltlers Rückkehr. Erzählung. München, Peter Kirchheim Ver- lag
„Ein
gelahrtes Kompendium ist im Entstehen, ein Werk aus Sprachphantasmen,
Wirklichkeitssplitter, Kurzgeschichten, Lebensläufen, Fußnoten,
Appendices und Zitaten, eine poetische, will sagen wortgewaltige Reise
durch Zeiten und Räume, durch die Straßen des Münchner Stadtteils
Sendling.“ Dr. Klaus Hübner, Redakteur des „Fachdienst Germanistik“
seit 1990 lebt mit Frau und Tochter in Waldmünchen an der bayerisch-böhmischen Grenze
1990 Käuze, Ketzer, Komödianten. Literaten in Bayern. München, W. Ludwig Verlag
1990 Oidweiwasumma. Gedichte vom Ende der Welt in altbairischer Mundart. Krefeld, Verlag van Acken
„Wir
sollten Bernhard Setzwein dankbar sein für seine bayerischen Gedichte.
In unserer sprachlich immer gleichförmiger werdenden Welt setzt er
unverwechselbare Farbtupfer, gibt sich und uns ein Stück
Individualität, macht uns sensibler, macht uns hellhöriger und wach.
Was kann man sich mehr von Literatur erhoffen?“ Bayerische Staatszeitung
1992 Graphik von Boris Röhrl. Hrsg. v. Bernhard Setzwein. Viechtach, edition lichtung
1993 OberländerEckeDaiser. Gedicht. München, A 1 Verlag
„Ein
wunderbares Wirtshausgedicht, dermaßen frisch und frech, sprachverliebt
und wortverspielt, daß einem wieder Lust auf Lyrik kommt.“ AZ, München
„Nach
dem großen Entwurf von ,Gegenmünchen‘ von Paul Wühr ist
,OberländerEckeDaiser‘ nun der poetische Nachweis für den Stadtteil
Sendling.“ Bayerischer Rundfunk
„Mit
seiner literarischen Imagination, die wortgewaltig, derb und plastisch
daherkommt, knüpft er an die früheren Bände seines
,Universal-Sendlikons‘ an und schreibt traditionsbewußt sein eigenes
Kapitel zur Münchner Stadtgeschichte.“ Süddeutsche Zeitung
1993 An den Ufern der Isar. Ein bayerischer Fluß und seine Geschichte. München, Verlag Koehler & Amelang
„Hier
erzählt einer mit Rage und versteht es dabei doch, im angenehmsten
Plauderton seine Kenntnisse auszubreiten, [...] Setzweins Rösselsprünge
durch die Zeit- und Landesgeschichte sind bestens vorbereitet durch
offensichtlich ausgiebiges Studium und nachbohrendes Fragen.“ Michael Skasa im Bayerischen Rundfunk
1993
Zwischen Radbuza und Regen. Ein bayrisch-böhmisches Lesebuch. Hrsg. v.
František Fabian, Josef Hrubý und Bernhard Setzwein. Amberg, Buch &
Kunstverlag Oberpfalz. Gleichzeitig in tschechischer Übersetzung
erschienen: Mezi Radbuzou a Øeznou. Èesko-bavorská Antologie. Pilsen,
Støedisko západoèeských spisovatelù
1993 erster Platz im Komödienwettbewerb des Regensburger Turmtheaters mit dem Theaterstück „Zucker“
1996 HinterBayern. Fotos von Herbert Pöhnl, Texte von Karl Krieg und Bernhard Setzwein. Viechtach, edition lichtung
„Bavaria,
wie hast Du Dich verändert. [...] ein stilles, fast melancholisches
Buch.“
DIE ZEIT
„...
sie schauen in den bayerischen Abgrund und ziehen ohne Pathos die
weiß-blaue Tarndecke weg. Mit zorniger, aber auch traurig-schöner
Poesie geben sie einen wunderbar beunruhigenden Blick ins bayerische
Unterbewußtsein frei.“ Bayerischer Rundfunk
1996
Mitherausgeber eines Sonderhefts der Literaturzeitschrift „Passauer
Pegasus“ über „Tschechische Gegenwartsliteratur“, das sich aus
vielfältigen Kontakten mit Schriftstellern aus Böhmen und Prag ergibt
1996 Text zu dem Bildband: Saubadfelsen und Katzentrögel: der Steinwald. Amberg, Buch & Kunstverlag Oberpfalz
1997 Zucker. Ein Stück. Diabetische Farce in vier Szenen. Viechtach, edition lichtung
1997
zweiter Preis beim Theaterstücke-Wettbewerb „Hohe Munde“ der Tiroler
Volksschauspiele/Telfs mit dem Stück „Watten Wagner Wichs“
1998 Text zu dem Bildband: Silberdistelland: Oberpfälzer Jura. Amberg, Buch & Kunsterverlag Oberpfalz
1998 Watten Wagner Wichs. Theaterstück. Viechtach, edition lichtung
1998 Bayerischer Staatsförderpreis für Literatur
1999 München. Reise-Lesebuch. Hrsg. von Hubert Ettl und Bernhard Setzwein. Viechtach, edition lichtung
„...
eine außerordentlich gelungene, unsentimentale Liebeserklärung. [...]
Zusammen ergibt das eine Stadtbeschreibung, wie man sie sich besser
kaum vorstellen kann” SZ
„Einen Blick hinter die Kulissen und Fassaden. Einen sorgfältigeren Stadtplan hat man selten in Händen gehabt.“ BR
1999 Das Buch der sieben Gerechten. Roman. Innsbruck, Haymon Verlag
„Ich
empfehle Setzweins Buch, da es mit heiligem Zorn über die barocke
Lebestadt München berichtet, ohne ihren Charme zu verleugnen. [...]
Setzwein schuf einen gottvollen Teufelsroman und zugleich eine amüsante
Satire auf den Literaturbetrieb.“ Michael Bauer im Focus
„Setzweins
eigentliches Anliegen ist, vor allem dem Erzählen selbst ein Fest zu
bereiten: von der Lust am Vexierspiel der diversen Münchenforscher über
kabbalistische Zahlenspielereien, parodistischen Anspielungen auf
zeitgenössische Prominenz, Melangen aus historischer und literarischer
Dichtung [...]. Eine satirische Gaudi!“ Der Tagesspiegel, Berlin
„Das
Buch lebt von Binnengeschichten wie dem skurrilen Psychogramm des
Neonazis Koschik oder der Begegnung Franz Kafkas mit Adolf Hitler im
Münchner Hofgarten. [...] George Tabori hätte diese Szene nicht besser
schreiben können.“ Süddeutsche Zeitung
„Im
neuen Roman geht es, fundamental und elementar wie nie zuvor bei diesem
Autor, um seine heißgeliebte Geburtsstadt. [...] ein eminenter
Zeitroman und im besten Sinne moderner Text.“ Bayerische Staatszeitung
1999 Text zu dem Bildband: Land der tausend Teiche: das Stiftland. Amberg, Buch & Kunstverlag Oberpfalz
2000 zweiter Preis beim Autorenwettbewerb „Irseer Pegasus“ der Akademie Irsee/Allgäu
2000 Nicht kalt genug, Roman. Innsbruck, Haymon Verlag
„Schon
jetzt zeichnet sich die Morgenröte des Nietzsche-Jahres ab – dank eines
einzigen Buches. [...] In seinen besten Passagen scheint der Roman
angesteckt vom Geist eines tanzenden Gottes und durchweht von
schwebender Leichtigkeit.“ Bayerische Staatszeitung
„Slapstick
im Engadin. [...] Ja, Nietzsche konnte wirklich komisch sein, doch nur
selten war er es aus freien Stücken. Den Eindruck vermittelt das
literarische Porträt, das Bernhard Setzwein jetzt gezeichnet hat, und
dieser Eindruck ist überwältigend. [...] Setzweins Philosophenroman ist
[...] ein seltenes Lesevergnügen, das zwischen Satire und Hommage
kunstvoll die Mitte hält“ FAZ
„Setzweins
sprachlich überlegene, literarisch beachtliche, glasklare, blendend
recherchierte und obendrein pikant-humorige Schreibart nimmt für einen
Autor ein, der, gerade einmal 40 Jahre, in die vordersten Reihen
hierzulande lebender Literaten rücken kann.“ Bayerischer Rundfunk
2000
27. Mai und 3. Juni: Uraufführung der Szene „Oskar Panizza spielt mit
seinem Pfleger Bruno im Sanatorium Herzoghöhe das Weltgericht“ in
Innsbruck und Meran/Südtirol im Rahmen eines Theaterworkshops des
Tiroler Landestheaters zum Thema „Die sieben Todsünden“
2000 Text zu dem Bildband: Steinmeer und Siebenstern: das Fichtelgebirge. Amberg, Buch & Kunstverlag Oberpfalz.
2000 Text zu dem Bildband: Die Stadt an der Vils: Amberg. Amberg, Buch & Kunstverlag Oberpfalz
2001 München. Spaziergänge durch die Geschichte einer Stadt. Stuttgart, Klett-Cotta Verlag
„...
ein durchaus lesenswertes München-Buch für Kenner. Bernhard Setzwein
[...] flaniert durch die Stadt und zitiert am passenden Ort den
passenden Autor. Die vielen mit Sinn für das Originelle ausgewählten
Texte sind die Stärke des Buchs.“ FAZ
„Das
Jesuitische und das Katholizistische, das Revoluzzerische zwischen
Großstadt und Gebirgsdorf (Ernst von Wolzogen) vereint Setzwein zu
einer ebenso satirisch-polemischen wie herzlich-nonkonformistischen
Melange, die jeder Literaturfreund goutieren sollte.“ Passauer Neue Presse
2001
7. und 8. April: als einer von drei Gewinnern des Wettbewerbs
„Deutschland im dritten Jahrtausend“ szenische Lesung des Stückes „Die
Mauer klirrt, die Fahnen stehn“ durch Mitglieder des Bayerischen
Staatsschauspiels im Marstalltheater München
„Setzwein
entwarf das Szenario, daß die Berliner Mauer auf vielfachen Bürger- und
Politikerwunsch wiedererrichtet wird, mit Bullaugen allerdings, denn
man will ja wissen, was der Menschenpark Ost so treibt. Man ahnt schon:
Sloterdijk kriegt genauso sein Fett ab wie auch Martin Walser. ,Die
Mauer klirrt, die Fahnen stehn‘ ist eine im Titel Hölderlin-sichere
Farce, ist muntere Gesellschafts- und Politikkritik und vor allem, mit
etwas Mut, tatsächlich aufführbar.“ Bayerische Staatszeitung
2001 Ein Fahneneid aufs Niemandsland. Literatur über Grenzen: Essays, Reden, Interviews. Viechtach, edition lichtung
„Schon
der Untertitel ,Essays, Reden, Interviews‘ verspricht, was das neue
Buch von Bernhard Setzwein erfüllt, eine breite Skala des literarischen
Schaffens aus 10 Jahren. Bernhard Setzwein ist ein Grenzgänger sowohl
was seinen Wohnort und den Standort seines Schreibtisches angeht wie
auch sein weltoffenes Schreiben, das sich im ,Fahneneid aufs
Niemandsland‘ manifestiert.“ Straubinger Tagblatt
2003
17. Mai: Lesung im „Literarischen Colloquium Berlin“ im Rahmen der
Verleihung des Alfred-Döblin-Preises 2003 an Kathrin Groß-Striffler.
Bernhard Setzwein kommt mit „Die grüne Jungfer“ in die engere Wahl für
den Preis und wird eingeladen, sein noch unveröffentlichtes
Romanmanuskript mit Lesung und Diskussion vorzustellen
2003
27. Juni: Uraufführung des Freilicht-Theaterstückes „Niegedacht. Ein
Stück vom Hierbleiben und Fortgehen“ durch den Burgschauspielverein
Freudenberg am Untermain auf der dortigen Burgruine; Regie: Dominik
Neuner
„… ein Highlight der Open-Air-Saison in Deutschland.“ Bayerische Staatszeitung
„Daß
Bernhard Setzwein in der Lage ist, volkstümlich im besten Sinne zu
schreiben, den Leuten ,aufs Maul zu schauen‘, Stimmung zu vermitteln,
ohne pathetisch zu werden, glaubwürdige Charaktere zu schaffen und
ihnen überzeugende Texte auf den Leib zu schreiben – all das trägt zum
Erfolg der Aufführung bei und beweist, daß Setzwein auch ein Dramatiker
von großen Fähigkeiten ist.“ Passauer Neue Presse
- 2003 Die grüne Jungfer. Roman. Innsbruck, Haymon Verlag
„Im
Wirtshaus ,Zur grünen Jungfer‘ kreuzen sich Weltgeschichte und kleine
Einzelschicksale. Wie ändern sich doch die Zeiten: Dem Doppeladler
folgte das Hakenkreuz, nach Hammer und Sichel kommt der Euro. Ein
anschauliches und sinnenfrohes Buch voller Schwejkiaden.“ FOCUS
„Mit
ihrer plastischen, farbig modulierenden Sprache und ihrer
flüssig-organischen Struktur ist ,Die grüne Jungfer‘ sicher Setzweins
bisher bestes Buch.“ Bayerische Staatszeitung
„Virtuos
arrangiert Setzwein seinen bunten Reigen aus gut einem Dutzend Haupt-
und Nebenfiguren. Ein blitzgescheiter, wieder und wieder brüllend
komischer Roman. Hut ab vor einem Autor, der eine solche Fülle von
Welthaltigkeit und Figurenreichtum zu bändigen weiß.“ Der neue Tag
2003 Kulturpreis des Bezirks Oberpfalz in der Sparte Literatur
2004
6. Februar: Uraufführung des Theaterstücks „Watten Wagner Wichs“ durch
das Münchner „Theater im Zunfthaus“; Regie: Stella Thomé
„Eine ganz unglaubliche, kuriose – und vor allem: wahre Geschichte […] ein grandioses Theaterstück“ Der neue Tag
„Szenenapplaus und finale Begeisterungsstürme“ für ein „dramaturgisch starkes Stück Geschichtsunterricht“ Süddeutsche Zeitung
„Bernhard
Setzwein zeigt in seinem Stück ,Watten Wagner Wichs‘, wie im
stinknormalen, sogar bildungsbeflissenen Dumpfbürger die schlummernde
Bestie erwacht, wie klein der Schritt ist aus der Angepaßtheit in die
Banalität des Bösen.“ Bayerische Staatszeitung
2004 Die Donau. Eine literarische Flußreise von der Quelle bis Budapest. Stuttgart, Klett-Cotta Verlag
„Ein
übervoller Zettelkasten also ist diese Flußreise, in den Setzwein
jedoch eine schöne Ordnung gebracht hat. Er hat sich in vielen Gegenden
nicht mit dem Naheliegenden begnügt, sich aber auch nicht in den
unzähligen Seitenarmen verloren. Und so fügen sich seine eigenen
Beobachtungen und die seiner Gewährsleute zu einer spannenden
Charakteristik dieses so heterogenen Flusses." Süddeutsche Zeitung
„Der
,bekennende Donauist' Bernhard Setzwein nimmt uns mit auf eine rasante
Reise den Fluß hinunter. Ein opulenter Band ist dieses Buch, trotz
seiner nur wenigen, strengen Schwarz-Weiß-Fotos – die Hochglanzbilder
entstehen im Kopf. Gute Reise!” Frankfurter Rundschau
- 2004
29. Mai: Uraufführung des Freilichttheaterstückes „Sahira oder Heinz
vom Steins Fahrt ins Morgenland“ auf der Burg Stein bei Altenmarkt im
Chiemgau; Regie: Marc Bouvet
- 2004 Sommersemester: Poetikprofessur der Bamberger Otto-Friedrich-Universität