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Poetik-Professur 2004: Bernhard Setzwein

Foto: Johannes Michel

1960 geboren in München am Rotkreuzplatz, aufgewachsen in Bad Dürkheim/Rheinland-Pfalz, vier Jahre in der Nähe von Köln gelebt, ab 1974 bis 1990 wieder in München mit wechselnden Wohnungen in Obermenzing, Pasing, Milbertshofen und Schwabing

  • 1978 vareck. bairische lyrik, kurzprosa und szenen. Feldafing, Friedl Brehm Verlag
    • „Der Erstlingsband des knapp 20jährigen trägt den Titel ,vareck‘, und dieses ,vareck‘ ist ganz und gar nicht g’schbaßig gemeint. Es ist viel von Einsamkeit und Angst die Rede, aber auch viel von Hoffnung.“ Bayerischer Rundfunk
  • 1979 Abitur; danach Zivildienst in einer Werkstätte für geistig und körperlich Behinderte in Gaißach bei Bad Tölz
  • 1980 - 85 Studium der Germanistik, Volkskunde sowie Deutsch als Fremdsprache an der Universität München
  • 1980 Hobdz mi gern. Bairische Haß- und Liebesgedichte. Feldafing, Friedl Brehm Verlag
  • seit 1980 Mitglied des Verbands Deutscher Schriftsteller VS, fünf Jahre lang Sprecher der Regionalgruppe Ostbayern, vier Jahre lang Mitglied des Landesvorstandes Bayern. In diesen Funktionen Organisator und Teilnehmer diverser Begegnungen österreichischer, tschechischer und polnischer Autoren, vor allem in den 90er Jahren.
  • 1981 Brandwunden. Erzählung. Feldafing, Friedl Brehm Verlag
    • „Jetzt hat Setzwein seinen ersten längeren Text veröffentlicht: ,Brandwunden‘, in dem sich alle seine Schreibimpulse zu einer suggestiven Erzählung verbinden: seine moralische Integrität, seine genaue Beobachtungsgabe und sein bayerisches Unterfutter.“ Rudolf Herfurtner in „City“
    • „Ich las die Brandwunden und las und verstand sie wirklich als Wunden. Es ist eine in der Sprache genaue und in ihrer Entschiedenheit beinahe verletzende Erzählung.“ Peter Härtling
  • 1983 Literaturstipendium „Münchner Literaturjahr“ der Landeshauptstadt
  • 1983 - 86 nach dem Tode Friedl Brehms zusammen mit Joseph Berlinger und Elisabeth Loenicker Weiterführung des Friedl Brehm Verlages
  • 1984 Wurzelwerk. Roman. München, Friedl Brehm Verlag
    • „Bernhard Setzwein ist auf Anhieb eine ungemein originelle menschliche Komödie gelungen, deren Reichtum an Einfällen verblüfft. Ein neuer bayerischer Autor, den man sich merken muß.“ Fitzgerald Kusz in „Nürnberger Nachrichten“
  • 1985 Geburt der Tochter Lena
  • seit 1985 freiberuflicher Schriftsteller, tätig in den Bereichen Roman, Lyrik, Theater sowie Sachbuch zu Literatur- und Kulturthemen. Außerdem ständiger freier Mitarbeiter des Bayerischen Rundfunks sowie diverser Zeitungen und Zeitschriften
  • 1986 zweiter Preis des Würzburger Literaturpreises
  • 1987 Hirnweltlers Rückkehr. Erzählung. München, Peter Kirchheim Ver- lag
    • „Ein gelahrtes Kompendium ist im Entstehen, ein Werk aus Sprachphantasmen, Wirklichkeitssplitter, Kurzgeschichten, Lebensläufen, Fußnoten, Appendices und Zitaten, eine poetische, will sagen wortgewaltige Reise durch Zeiten und Räume, durch die Straßen des Münchner Stadtteils Sendling.“ Dr. Klaus Hübner, Redakteur des „Fachdienst Germanistik“
  • seit 1990 lebt mit Frau und Tochter in Waldmünchen an der bayerisch-böhmischen Grenze
  • 1990 Käuze, Ketzer, Komödianten. Literaten in Bayern. München, W. Ludwig Verlag
    • „... eine erfrischend andere bayerische Literaturgeschichte!“ Passauer Neue Presse
  • 1990 Oidweiwasumma. Gedichte vom Ende der Welt in altbairischer Mundart. Krefeld, Verlag van Acken
    • „Wir sollten Bernhard Setzwein dankbar sein für seine bayerischen Gedichte. In unserer sprachlich immer gleichförmiger werdenden Welt setzt er unverwechselbare Farbtupfer, gibt sich und uns ein Stück Individualität, macht uns sensibler, macht uns hellhöriger und wach. Was kann man sich mehr von Literatur erhoffen?“ Bayerische Staatszeitung
  • 1992 Graphik von Boris Röhrl. Hrsg. v. Bernhard Setzwein. Viechtach, edition lichtung
  • 1993 OberländerEckeDaiser. Gedicht. München, A 1 Verlag
    • „Ein wunderbares Wirtshausgedicht, dermaßen frisch und frech, sprachverliebt und wortverspielt, daß einem wieder Lust auf Lyrik kommt.“ AZ, München
    • „Nach dem großen Entwurf von ,Gegenmünchen‘ von Paul Wühr ist ,OberländerEckeDaiser‘ nun der poetische Nachweis für den Stadtteil Sendling.“ Bayerischer Rundfunk
    • „Mit seiner literarischen Imagination, die wortgewaltig, derb und plastisch daherkommt, knüpft er an die früheren Bände seines ,Universal-Sendlikons‘ an und schreibt traditionsbewußt sein eigenes Kapitel zur Münchner Stadtgeschichte.“ Süddeutsche Zeitung
  • 1993 An den Ufern der Isar. Ein bayerischer Fluß und seine Geschichte. München, Verlag Koehler & Amelang
    • „Hier erzählt einer mit Rage und versteht es dabei doch, im angenehmsten Plauderton seine Kenntnisse auszubreiten, [...] Setzweins Rösselsprünge durch die Zeit- und Landesgeschichte sind bestens vorbereitet durch offensichtlich ausgiebiges Studium und nachbohrendes Fragen.“ Michael Skasa im Bayerischen Rundfunk
  • 1993 Zwischen Radbuza und Regen. Ein bayrisch-böhmisches Lesebuch. Hrsg. v. František Fabian, Josef Hrubý und Bernhard Setzwein. Amberg, Buch & Kunstverlag Oberpfalz. Gleichzeitig in tschechischer Übersetzung erschienen: Mezi Radbuzou a Øeznou. Èesko-bavorská Antologie. Pilsen, Støedisko západoèeských spisovatelù
    • „... eine wohl beispielslose Initiative. [...] Sie sollte gelesen werden und das ganze Publikationsvorhaben anderen Autoren und besonders auch einmal ,heimatverbundenen‘ Verlegern zum Vorbild dienen.“               Sudetendeutsche Zeitung
  • 1993 erster Platz im Komödienwettbewerb des Regensburger Turmtheaters mit dem Theaterstück „Zucker“
  • 1996 HinterBayern. Fotos von Herbert Pöhnl, Texte von Karl Krieg und Bernhard Setzwein. Viechtach, edition lichtung
    • „Bavaria, wie hast Du Dich verändert. [...] ein stilles, fast melancholisches Buch.“                                               DIE ZEIT
    • „... sie schauen in den bayerischen Abgrund und ziehen ohne Pathos die weiß-blaue Tarndecke weg. Mit zorniger, aber auch traurig-schöner Poesie geben sie einen wunderbar beunruhigenden Blick ins bayerische Unterbewußtsein frei.“ Bayerischer Rundfunk
  • 1996 Mitherausgeber eines Sonderhefts der Literaturzeitschrift „Passauer Pegasus“ über „Tschechische Gegenwartsliteratur“, das sich aus vielfältigen Kontakten mit Schriftstellern aus Böhmen und Prag ergibt
  • 1996 Text zu dem Bildband: Saubadfelsen und Katzentrögel: der Steinwald. Amberg, Buch & Kunstverlag Oberpfalz
  • 1997 Zucker. Ein Stück. Diabetische Farce in vier Szenen. Viechtach, edition lichtung
    • „... Gruseltheater gegen weißblaue Behaglichkeit, eine deftig formulierte Moral vom Infarkt einer ausgeplünderten Welt.“ Mittelbayerische Zeitung
  • 1997 zweiter Preis beim Theaterstücke-Wettbewerb „Hohe Munde“ der Tiroler Volksschauspiele/Telfs mit dem Stück „Watten Wagner Wichs“
    • „Das Stück hat eine schleichende Gefährlichkeit, eine humorige Scheingemütlichkeit.“   Ruth Drexel in der Jurybegründung
  • 1998 Text zu dem Bildband: Silberdistelland: Oberpfälzer Jura. Amberg, Buch & Kunsterverlag Oberpfalz
  • 1998 Watten Wagner Wichs. Theaterstück. Viechtach, edition lichtung
  • 1998 Bayerischer Staatsförderpreis für Literatur
  • 1999 München. Reise-Lesebuch. Hrsg. von Hubert Ettl und Bernhard Setzwein. Viechtach, edition lichtung
    • „... eine außerordentlich gelungene, unsentimentale Liebeserklärung. [...] Zusammen ergibt das eine Stadtbeschreibung, wie man sie sich besser kaum vorstellen kann” SZ
    • „Einen Blick hinter die Kulissen und Fassaden. Einen sorgfältigeren Stadtplan hat man selten in Händen gehabt.“ BR
  • 1999 Das Buch der sieben Gerechten. Roman. Innsbruck, Haymon Verlag
    • „Ich empfehle Setzweins Buch, da es mit heiligem Zorn über die barocke Lebestadt München berichtet, ohne ihren Charme zu verleugnen. [...] Setzwein schuf einen gottvollen Teufelsroman und zugleich eine amüsante Satire auf den Literaturbetrieb.“ Michael Bauer im Focus
    • „Setzweins eigentliches Anliegen ist, vor allem dem Erzählen selbst ein Fest zu bereiten: von der Lust am Vexierspiel der diversen Münchenforscher über kabbalistische Zahlenspielereien, parodistischen Anspielungen auf zeitgenössische Prominenz, Melangen aus historischer und literarischer Dichtung [...]. Eine satirische Gaudi!“ Der Tagesspiegel, Berlin
    • „Das Buch lebt von Binnengeschichten wie dem skurrilen Psychogramm des Neonazis Koschik oder der Begegnung Franz Kafkas mit Adolf Hitler im Münchner Hofgarten. [...] George Tabori hätte diese Szene nicht besser schreiben können.“ Süddeutsche Zeitung
    • „Im neuen Roman geht es, fundamental und elementar wie nie zuvor bei diesem Autor, um seine heißgeliebte Geburtsstadt. [...] ein eminenter Zeitroman und im besten Sinne moderner Text.“ Bayerische Staatszeitung
  • 1999 Text zu dem Bildband: Land der tausend Teiche: das Stiftland. Amberg, Buch & Kunstverlag Oberpfalz
  • 2000 zweiter Preis beim Autorenwettbewerb „Irseer Pegasus“ der Akademie Irsee/Allgäu
  • 2000 Nicht kalt genug, Roman. Innsbruck, Haymon Verlag
    • „Schon jetzt zeichnet sich die Morgenröte des Nietzsche-Jahres ab – dank eines einzigen Buches. [...] In seinen besten Passagen scheint der Roman angesteckt vom Geist eines tanzenden Gottes und durchweht von schwebender Leichtigkeit.“ Bayerische Staatszeitung
    • „Slapstick im Engadin. [...] Ja, Nietzsche konnte wirklich komisch sein, doch nur selten war er es aus freien Stücken. Den Eindruck vermittelt das literarische Porträt, das Bernhard Setzwein jetzt gezeichnet hat, und dieser Eindruck ist überwältigend. [...] Setzweins Philosophenroman ist [...] ein seltenes Lesevergnügen, das zwischen Satire und Hommage kunstvoll die Mitte hält“ FAZ
    • „Setzweins sprachlich überlegene, literarisch beachtliche, glasklare, blendend recherchierte und obendrein pikant-humorige Schreibart nimmt für einen Autor ein, der, gerade einmal 40 Jahre, in die vordersten Reihen hierzulande lebender Literaten rücken kann.“ Bayerischer Rundfunk
  • 2000 27. Mai und 3. Juni: Uraufführung der Szene „Oskar Panizza spielt mit seinem Pfleger Bruno im Sanatorium Herzoghöhe das Weltgericht“ in Innsbruck und Meran/Südtirol im Rahmen eines Theaterworkshops des Tiroler Landestheaters zum Thema „Die sieben Todsünden“
  • 2000 Text zu dem Bildband: Steinmeer und Siebenstern: das Fichtelgebirge. Amberg, Buch & Kunstverlag Oberpfalz.
  • 2000 Text zu dem Bildband: Die Stadt an der Vils: Amberg. Amberg, Buch & Kunstverlag Oberpfalz
  • 2001 München. Spaziergänge durch die Geschichte einer Stadt. Stuttgart, Klett-Cotta Verlag
    • „... ein durchaus lesenswertes München-Buch für Kenner. Bernhard Setzwein [...] flaniert durch die Stadt und zitiert am passenden Ort den passenden Autor. Die vielen mit Sinn für das Originelle ausgewählten Texte sind die Stärke des Buchs.“ FAZ
    • „Das Jesuitische und das Katholizistische, das Revoluzzerische zwischen Großstadt und Gebirgsdorf (Ernst von Wolzogen) vereint Setzwein zu einer ebenso satirisch-polemischen wie herzlich-nonkonformistischen Melange, die jeder Literaturfreund goutieren sollte.“ Passauer Neue Presse
  • 2001 7. und 8. April: als einer von drei Gewinnern des Wettbewerbs „Deutschland im dritten Jahrtausend“ szenische Lesung des Stückes „Die Mauer klirrt, die Fahnen stehn“ durch Mitglieder des Bayerischen Staatsschauspiels im Marstalltheater München
    • „Setzwein entwarf das Szenario, daß die Berliner Mauer auf vielfachen Bürger- und Politikerwunsch wiedererrichtet wird, mit Bullaugen allerdings, denn man will ja wissen, was der Menschenpark Ost so treibt. Man ahnt schon: Sloterdijk kriegt genauso sein Fett ab wie auch Martin Walser. ,Die Mauer klirrt, die Fahnen stehn‘ ist eine im Titel Hölderlin-sichere Farce, ist muntere Gesellschafts- und Politikkritik und vor allem, mit etwas Mut, tatsächlich aufführbar.“ Bayerische Staatszeitung
  • 2001 Ein Fahneneid aufs Niemandsland. Literatur über Grenzen: Essays, Reden, Interviews. Viechtach, edition lichtung
    • „Schon der Untertitel ,Essays, Reden, Interviews‘ verspricht, was das neue Buch von Bernhard Setzwein erfüllt, eine breite Skala des literarischen Schaffens aus 10 Jahren. Bernhard Setzwein ist ein Grenzgänger sowohl was seinen Wohnort und den Standort seines Schreibtisches angeht wie auch sein weltoffenes Schreiben, das sich im ,Fahneneid aufs Niemandsland‘ manifestiert.“ Straubinger Tagblatt
  • 2003 17. Mai: Lesung im „Literarischen Colloquium Berlin“ im Rahmen der Verleihung des Alfred-Döblin-Preises 2003 an Kathrin Groß-Striffler. Bernhard Setzwein kommt mit „Die grüne Jungfer“ in die engere Wahl für den Preis und wird eingeladen, sein noch unveröffentlichtes Romanmanuskript mit Lesung und Diskussion vorzustellen
  • 2003 27. Juni: Uraufführung des Freilicht-Theaterstückes „Niegedacht. Ein Stück vom Hierbleiben und Fortgehen“ durch den Burgschauspielverein Freudenberg am Untermain auf der dortigen Burgruine; Regie: Dominik Neuner
    • „… ein Highlight der Open-Air-Saison in Deutschland.“ Bayerische Staatszeitung
    • „Daß Bernhard Setzwein in der Lage ist, volkstümlich im besten Sinne zu schreiben, den Leuten ,aufs Maul zu schauen‘, Stimmung zu vermitteln, ohne pathetisch zu werden, glaubwürdige Charaktere zu schaffen und ihnen überzeugende Texte auf den Leib zu schreiben – all das trägt zum Erfolg der Aufführung bei und beweist, daß Setzwein auch ein Dramatiker von großen Fähigkeiten ist.“ Passauer Neue Presse
  • 2003 Die grüne Jungfer. Roman. Innsbruck, Haymon Verlag
    • „Im Wirtshaus ,Zur grünen Jungfer‘ kreuzen sich Weltgeschichte und kleine Einzelschicksale. Wie ändern sich doch die Zeiten: Dem Doppeladler folgte das Hakenkreuz, nach Hammer und Sichel kommt der Euro. Ein anschauliches und sinnenfrohes Buch voller Schwejkiaden.“  FOCUS
    • „Mit ihrer plastischen, farbig modulierenden Sprache und ihrer flüssig-organischen Struktur ist ,Die grüne Jungfer‘ sicher Setzweins bisher bestes Buch.“ Bayerische Staatszeitung
    • „Virtuos arrangiert Setzwein seinen bunten Reigen aus gut einem Dutzend Haupt- und Nebenfiguren. Ein blitzgescheiter, wieder und wieder brüllend komischer Roman. Hut ab vor einem Autor, der eine solche Fülle von Welthaltigkeit und Figurenreichtum zu bändigen weiß.“ Der neue Tag
  • 2003 Kulturpreis des Bezirks Oberpfalz in der Sparte Literatur
  • 2004 6. Februar: Uraufführung des Theaterstücks „Watten Wagner Wichs“ durch das Münchner „Theater im Zunfthaus“; Regie: Stella Thomé
    • „Eine ganz unglaubliche, kuriose – und vor allem: wahre Geschichte […] ein grandioses Theaterstück“ Der neue Tag
    • „Szenenapplaus und finale Begeisterungsstürme“ für ein „dramaturgisch starkes Stück Geschichtsunterricht“ Süddeutsche Zeitung
    • „Bernhard Setzwein zeigt in seinem Stück ,Watten Wagner Wichs‘, wie im stinknormalen, sogar bildungsbeflissenen Dumpfbürger die schlummernde Bestie erwacht, wie klein der Schritt ist aus der Angepaßtheit in die Banalität des Bösen.“ Bayerische Staatszeitung
  • 2004 Die Donau. Eine literarische Flußreise von der Quelle bis Budapest. Stuttgart, Klett-Cotta Verlag
    • „Ein übervoller Zettelkasten also ist diese Flußreise, in den Setzwein jedoch eine schöne Ordnung gebracht hat. Er hat sich in vielen Gegenden nicht mit dem Naheliegenden begnügt, sich aber auch nicht in den unzähligen Seitenarmen verloren. Und so fügen sich seine eigenen Beobachtungen und die seiner Gewährsleute zu einer spannenden Charakteristik dieses so heterogenen Flusses." Süddeutsche Zeitung
    • „Der ,bekennende Donauist' Bernhard Setzwein nimmt uns mit auf eine rasante Reise den Fluß hinunter. Ein opulenter Band ist dieses Buch, trotz seiner nur wenigen, strengen Schwarz-Weiß-Fotos – die Hochglanzbilder entstehen im Kopf. Gute Reise!” Frankfurter Rundschau
  • 2004 29. Mai: Uraufführung des Freilichttheaterstückes „Sahira oder Heinz vom Steins Fahrt ins Morgenland“ auf der Burg Stein bei Altenmarkt im Chiemgau; Regie: Marc Bouvet
  • 2004 Sommersemester: Poetikprofessur der Bamberger Otto-Friedrich-Universität