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Mit dem 1972 in Graz geborenen Thomas Glavinic übernimmt einer der bekanntesten Gegenwartsautoren Österreichs die diesjährige Poetikprofessur.
Vielfach ausgezeichnet und von Kritik und Publikum gleichermaßen geschätzt, präsentiert sich Glavinics mittlerweile recht umfangreiches Werk inhaltlich wie formal erstaunlich facettenreich und vielschichtig, worin einer der Hauptanreize für eine literaturwissenschaftliche Beschäftigung mit ihm liegen dürfte. Zu Glavinics bekanntesten Werken zählen der Schach-Roman "Carl Haffners Liebe zum Unentschieden" (1998), der etwas andere Krimi "Der Kameramörder" (2001), die virtuos im Grenzbereich von Realismus und Phantastik operierenden 'philosophischen' Romane "Die Arbeit der Nacht" (2006) und "Das Leben der Wünsche" (2009) sowie der literarische Selbstversuch "Unterwegs im Namen des Herrn" (2011).
Im Rahmen von vier Abendvorträgen, die am 19. Juni, 26. Juni, 3. Juli und 10. Juli jeweils in der U 2 / 025 um 20 Uhr c.t. stattfinden werden, wird der Autor über sein Werk, sein Schreiben und seine Poetik sprechen.
Mittwoch, 11. Juli 2012 (8;30-18:00 Uhr)
Donnerstag, 12. Juli 2012 (8:30-15:00 Uhr)
Internationales Künstlerhaus Villa Concordia,
Concordiastraße 28
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!
Den Abschluss der Poetikprofessur bildet das Internationale Forschungskolloquium "Zwischen Alptraum und Glück: Thomas Glavinics Vermessungen der Gegenwart", das am 11. und 12. Juli im Internationalen Künstlerhaus Villa Concordia (Concordiastr. 28) stattfinden und Literaturwissenschaftler aus dem In- und Ausland, Literaturkritiker sowie den Autor selbst in Dialog miteinander bringen wird. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!