Chresiology – Chresiologie

Short presentation / Kurzbeschreibung

Chresiology

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ABSTRACT

This paper introduces Chresiology, a meta-theoretical framework that redefines concept-driven research by prioritising relational dynamics over determinations of meaning and system allocations. Chresiology shifts focus from asking first ‘What does this concept (or term, sign, symbol) mean?’ or ‘Where does it fit?’ to exploring first ‘How does it connect and relate to others?’. The paper shows how Chresiology provides a scalable framework for advancing interdisciplinary and theoretical inquiry. By temporarily suspending predefined meanings and emphasising use over meaning and system, Chresiology offers a flexible methodology adaptable to both small-scale manual analyses and large-scale computational research. The framework’s core relational tools – vectors, Conditional Possibilities (CPs), and tags – enable researchers to uncover connections and patterns across disciplines, fostering innovative pathways for interdisciplinary analysis. Practical applications, including the exploration of the concepts of ‘trace’ and ‘behaviour’, illustrate its ability to challenge disciplinary boundaries and illuminate previously unrecognised relationships.

Chresiologie

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ABSTRACT (Übersetzung)

Dieser Beitrag stellt die Chresiologie vor, einen metatheoretischen Rahmen, der die konzeptorientierte Forschung neu definiert, indem er relationale Dynamiken gegenüber Bedeutungsbestimmungen und Systemzuordnungen priorisiert. Die Chresiologie verlagert den Fokus weg von der Frage „Was bedeutet dieses Konzept (oder dieser Begriff, dieses Zeichen, dieses Symbol)?“ oder „Wo passt es hin?“, hin zur Frage „Wie verbindet es sich mit anderen und steht mit ihnen in Beziehung?“. Der Beitrag zeigt, wie die Chresiologie einen skalierbaren Rahmen für die Weiterentwicklung interdisziplinärer und theoretischer Forschung bietet. Indem vordefinierte Bedeutungen vorübergehend außer Kraft gesetzt und Verwendung gegenüber Bedeutung und System in den Vordergrund gestellt werden, bietet die Chresiologie eine flexible Methodik, die sich sowohl für kleine manuelle Analysen als auch für groß angelegte computergestützte Forschung eignet. Die zentralen Werkzeuge des Rahmens – Vektoren, bedingte Möglichkeiten (CPs) und Tags – ermöglichen es Forschenden, Verbindungen und Muster über Disziplinen hinweg aufzudecken und so innovative Wege für die interdisziplinäre Analyse zu erschließen. Praktische Anwendungen, darunter die Untersuchung der Konzepte von „Spur“ und „Verhalten“, veranschaulichen die Fähigkeit der Chresiologie, disziplinäre Grenzen in Frage zu stellen und bisher unerkannte Beziehungen aufzudecken.

Aktuelle Publikation

Current work in progress: "Mind over Meaning: On Chresiology", excerpt preprint: https://romlit1.academia.edu/research.