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Die Forschung am Lehrstuhl für Vergleichende Politikwissenschaft konzentriert sich auf politische Institutionen und institutionellen Wandel. Die speziellen Forschungsschwerpunkte können Sie den persönlichen Seiten der Angehörigen des Lehrstuhls entnehmen.
Geographisch liegt der Schwerpunkt auf etablierten europäischen Demokratien (z.B. Deutschland, Großbritannien, Frankreich, USA), wobei auch Fragen institutionellen Wandels infolge transnationaler Integrationsprozesse berührt werden. Darüber hinaus wird am Lehrstuhl zu semi-autoritären Regimen in Osteuropa geforscht.
Inhaltlich stehen Fragen der politischen Repräsentation und Interessenvermittlung im Mittelpunkt. Theoretisch steht ein Großteil der Forschungsarbeiten am Lehrstuhl in der Tradition des akteurszentrierten Institutionalismus. Methodisch werden unter anderem fortgeschrittene quantitative Verfahren der Ereignis-, Inhalts- und Netzwerkanalyse eingesetzt.
Der Schwerpunkt der Lehrangebote liegt auf der vergleichenden Analyse politischer Institutionen (z.B. von Wahlsystemen, Parlamenten oder Regierungen) und kollektiver politischer Akteure (z.B. von Parteien, Interessengruppen oder sozialen Bewegungsorganisationen). Weitere Informationen zum Lehrangebot finden Sie unter dem Link Studium. Auch hier liegt der Schwerpunkt auf fortgeschrittenen Demokratien, obwohl in gewissen Abständen auch Veranstaltungen zu außereuropäischen politischen Systemen (z.B. Naher Osten, Südostasien, Südafrika) angeboten werden.
Zusammenfassend geht es im Studium der Vergleichenden Politikwissenschaft nicht nur um die Vermittlung soliden fachspezifischen Wissens, sondern auch um die Förderung analytischer und evaluativer Fähigkeiten in komplexen Situationen sowie die Vorbereitung auf Ihre berufliche Karriere durch den Erwerb wichtiger „soft skills“. Darüber hinaus ist das Studium wegen seiner internationalen Orientierung und gründlichen methodischen Ausbildung eine gute Grundlage für weiterführende Studiengänge oder eine akademische Karriere in der Politikwissenschaft.