Transfer- Brücke zwischen Wissenschaft und Praxis
Der Wissenstransfer ist ein zentraler Bestandteil der Arbeit an der Professur für Erwachsenenbildung und Weiterbildung. Unsere Forschungsprojekte sind an gesellschaftlicher Relevanz und praktischer Anwendbarkeit orientiert. Zudem schaffen wir mit spezifischen Veranstaltungsformaten und der Mitwirkung in Fachgremien vielfältige Gelegenheiten für einen lebendigen Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis.
Unsere Forschungsprojekte sind nicht nur wissenschaftlich fundiert, sondern auch transferorientiert – sie beziehen Akteure aus der Praxis aktiv ein und machen Erkenntnisse nutzbar.
Kulturen des Ländlichen (KUDEL)
Förderung: Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), 2023–2026
Im Zentrum dieses Projekts steht die Frage, wie Menschen in ländlichen Regionen „Kultur“ und „Ländlichkeit“ wahrnehmen. Basierend auf qualitativen Befragungen werden alltagsweltliche Deutungen erhoben und analysiert.
Transfer in die Praxis:
- Dialogformate mit lokalen Akteuren zur Diskussion der Ergebnisse
- Entwicklung praxisnaher Workshops für Kulturschaffende vor Ort
- Förderung regionaler Kulturarbeit durch gemeinsame Entwicklung neuer Perspektiven
- Gestaltung eines Mitmachbuchs zum Thema „Doing Culture“
KMU-KI-Erfahrungszentrum im Cleantech Innovation Park
Förderung: Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft
Ziel des Projekts ist es, kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bei der digitalen Transformation zu unterstützen. Dabei werden Mitarbeitende für den Einsatz von Methoden der Künstlichen Intelligenz und digitalen Produktion sensibilisiert.
Transfer in die Praxis:
- Aufbau einer Modellproduktionsanlage zur Demonstration moderner Technologien & digitaler Produktion
- Regelmäßige, praxisorientierte Workshops für regionale Unternehmen
Unsere Veranstaltungen verbinden wissenschaftliche Fundierung mit praxisnaher Orientierung und gesellschaftlicher Relevanz. Studierende profitieren von einem thematisch vielseitigen Lehrangebot, in welchem neben einer forschungs- und analysebezogenen Beschäftigung mit der Berufspraxis der Erwachsenenbildung auch die konkrete Vermittlung berufsbezogener und handlungspraktischer Kompetenzen fokussiert wird. Kooperative Praxisprojekte in Seminaren sowie eine Video-Podcastreihe von Studierenden für Studierende mit Erfahrungsberichten aus Praktika im erwachsenenpädagogischen Bereich runden die Praxiseinblicke ab.
Gastvorträge, Diskussionsrunden mit Akteurinnen und Akteuren aus unterschiedlichen Feldern der Erwachsenenbildung sowie Exkursionen geben direkte Einblicke in die Berufspraxis der Weiterbildung. Zudem fördern wir kooperative Abschlussarbeiten in Zusammenarbeit mit Bildungseinrichtungen, Unternehmen und Non-Profit-Organisationen.
Das Bamberger Forum für Erwachsenenbildung ist unser etabliertes Veranstaltungsformat für den Austausch zwischen wissenschaftlicher Forschung und praktischer Bildungsarbeit. Hier diskutieren wir aktuelle Themen, stellen Forschungsergebnisse vor und laden zum gemeinsamen Dialog ein.
Zudem veranstalten wir regelmäßige „Meet & Greets“ zur Vernetzung zwischen ehemaligen und aktuellen Studierenden als Austauschmöglichkeit über den Berufseinstieg und aktuelle Berufsperspektiven in der Weiterbildung.
Die Professurinhaberin Prof. Dr. Julia Franz bringt ihre wissenschaftliche Expertise aktiv in Gremien und Beiräte ein – und leistet so einen kontinuierlichen Beitrag zum Theorie-Praxis-Dialog. Sie ist beispielsweise in folgenden Bereichen aktiv:
- Landesbeirat für Erwachsenenbildung der Bayerischen Staatsregierung
- Kuratorium der Volkshochschule Bamberg
- Redaktion der „Hessischen Blätter für Erwachsenenbildung“, einer transferorientierten Fachzeitschrift
- Beirat des Instituts für Biografiearbeit im Evangelischen Bildungswerk Nürnberg
Unsere Wissenschaftskommunikation auf Instagram verstehen wir ebenfalls als Transferleistung: Wir öffnen Forschung, Lehre und Diskussionen für ein breiteres Publikum, fördern den Austausch mit Akteurinnen udn Akteuren außerhalb der Universität und stärken die Sichtbarkeit sowie Relevanz der Erwachsenenbildung in digitalen Öffentlichkeiten.