Sprachen-LLab

Im Bereich der Lehrerbildung für die sprachlichen Schulfächer (Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch, Italienisch, Russisch, aber auch Latein und Griechisch) spielt die Digitalisierung in mehrfacher Hinsicht eine prominente Rolle. Die Forschungsarbeiten der Fächer haben sich durch Digitalisierung insbesondere in der Corpus-Arbeit erheblich verändert. So können in weltweiten Projekten vergleichbare Textdatenbanken erarbeitet werden, die Untersuchungen zu Globalisierungstendenzen und Sprachkontakteinflüssen sowie systematische Erkenntnisse zur Lexik, Syntax, Morphologie und Pragmatik zulassen.

Gerade in den Sprachen sind im Zusammenhang mit der Lehrerbildung zudem Möglichkeiten der Kommunikation, d. h. der Einübung von Präsentation und kooperativen Lernformen durch Studierende wichtig. Zur Lehramtsbildung in Sprachen gehört neben der literaturwissenschaftlichen Bildung und Text-Analyse auch das gestalterische Moment, z. B. besondere Textformen in ihren Optionen zu erproben, Informationen selbst in Journalen zusammenzustellen, Umfragen zu gestalten. Das zweite Digitale Lehr-Lern-Labor wird als Sprachen-LLab einem Großteil der Studierenden über alle Lehramtsformen hinweg in der Lehre zugute kommen und gleichzeitig Forschungsmöglichkeiten bieten.