Häufig gestellte Fragen zum Master Wirtschaftspädagogik

Terminvereinbarung

Gerne können telefonische sowie persönliche Beratungsgespräche vereinbart werden. Interessenten, die nicht aus Bamberg kommen, wird empfohlen immer erst ein telefonisches Gespräch zu vereinbaren.

Zweitfächer

Vorteile Zweitfach   
Ein zweites Unterrichtsfach erhöht die Flexibilität der Absolventen im Hinblick auf ihre Verwendbarkeit im Schuldienst. Es stellt jedoch keine formale Voraussetzung für den Eintritt in den Vorbereitungsdienst (Referendariat) in Bayern dar. Sowohl mit Studienvariante I als auch mit Studienvariante II (Mit Zweitfach) ist es möglich das Referendariat in Bayern zu beginnen. 

Unterschied Studienvariante I / Studienvariante II
Der Masterstudiengang Wirtschaftspädagogik ist in zwei Varianten studierbar.
Kennzeichen der Studienrichtung I ist  - neben wirtschaftspädagogischen Inhalten - die vertiefte Auseinandersetzung mit betriebswirtschaftlichen Themenbereichen.
Kennzeichen der Studienrichtung II ist  - neben wirtschaftspädagogischen Inhalten - das Studium eines zweiten Unterrichtsfaches (Zweitfach; teilweise auch Doppelwahlpflichtfach genannt) sowie eine Vertiefung betriebswirtschaftlicher Themenbereiche. Zur Auswahl stehen die Zweitfächer Englisch, Deutsch, Evangelische Theologie, Französisch, Geographie, Katholische Theologie und Sozialkunde. Aus Modulen des Zweitfaches sind im Rahmen des Masterstudiums 38 ECTS zu erbringen.

Stundenplangestaltung im Zweitfach

Beispiel: Sozialkunde

Bachelor
Studierende absolvieren im weiteren Unterrichtsfach Sozialkunde Module im Umfang von mindestens 36 ECTS-Punkten aus dem Bereich der Soziologie und Politikwissenschaft. Aus dem Bereich Soziologie sind Module im Umfang von mindestens 10 ECTS-Punkten aus den folgenden Veranstaltungen auszuwählen:

Allgemeine Soziologie I: Klausur, 5 ECTS
Allgemeine Soziologie II: Klausur, 5 ECTS
Sozialstruktur im internationalen Vergleich I und II: Klausur, 10 ECTS
Einführung in die Methoden der empirischen Sozialforschung Teil I: Klausur, 5 ECTS
Einführung in die Methoden der empirischen Sozialforschung Teil II: Klausur, 5 ECTS
Mindestens 11 ECTS sind aus dem Bereich Politikwissenschaften zu wählen.

Tipp: (25 ECTS Soziologie, 11 ECTS Politikwissenschaft ( Vorlesung = 5 ECTS, Seminar = 6 ECTS)

Master
Orientieren Sie sich auch bezüglich der Wahl Ihrer Kurse im Master an den vorgeschriebenen ECTS des Modulhandbuches für den Master Wirtschaftspädagogik

  • 16 ECTS aus dem Vertiefungsbereich Soziologie
  • 16 ECTS aus dem Vertiefungsbereich Politikwissenschaften
  • 6 ECTS aus Didaktik der Sozialkunde I und II

Die geforderten ECTS Punkte dürfen natürlich nicht unterschritten werden. Überpunkten stellt jedoch kein Problem dar.

Für die Stundenplangestaltung in den anderen Zweitfächern finden Sie auf den folgenden Seiten weitere Infos. 

Zweitfach als Quereinsteiger
Als Quereinsteiger ist die Belegung von Studiengangsvariante II zwar möglich, aber mit einem hohen Arbeitsaufwand verbunden. Dieser ergibt sich daraus, dass für Quereinsteiger schon Auflagenmodule aus den Grundlagen der Wirtschaftspädagogik (SpÜ, GLA, GbB) im Umfang von 24 ECTS zusätzlich zu den im Rahmen des Masterstudiums zu erbringenden 120 ECTS zu belegen sind. Soll zusätzlich ein Zweitfach belegt werden, so sind auch hier die Grundlagen aus den Bachelorveranstaltungen in diesem Zweitfach im Umfang von zusätzlich 36 ECTS nachzuholen. Somit ergibt sich für den Masterstudiengang eine Gesamtzahl von 24 + 36 + 120 = 180 ECTS, die Sie zwar nicht in der Regelstudienzeit von 4 Semestern absolvieren müssen, aber unbedingt in maximal 6 Semestern! Dies ergibt sich daraus, dass nach Studien- und Prüfungsordnung nach Ablauf des 6. Semesters eine Exmatrikulation auch dann erfolgt, wenn zum Abschluss des Studiums beispielsweise nur noch eine Leistung fehlen würde. Die Belegung eines Zweitfaches als Quereinsteiger will also sorgsam geplant sein.

Eine Alternative, bei der es keine Studienhöchstdauer gibt, wäre, das Zweitfach über das Zertifikatsprogramm der FAU nachzuholen. Es ist für Studenten konzipiert, die im Master ein Zweitfach studieren wollen, denen aber Vorleistungen aus dem Bachelor fehlen. Detaillierte Informationen hierzu finden Sie auf folgender Website.

Was bei der Wahl des Zweitfachs im Bachelor BWL beachtet werden muss:

Wann ist der richtige Zeitpunkt?
Es wird empfohlen spätestens im 4. Semester mit dem Zweitfach zu beginnen. Sie profitieren von einer erhöhten Flexibilität und Planungssicherheit und es entstehen auch bei kurzfristigen Änderungen der Angebotsturnusse der Veranstaltungen keine Schwierigkeiten. Bei einzelnen Zweitfächern, wie bspw. Englisch oder Katholische Theologie, ist ein Beginn bereits im ersten Fachsemester empfehlenswert. Bitte informieren Sie sich diesbezüglich bei den jeweiligen Fachvertreterinnen und Fachvertretern.

Umschreibung in Studierendenkanzlei?
Für Studierende, die Wirtschaftspädagogik II studieren möchten, gilt: vor Belegung von Modulen der Spezialisierung Wirtschaftspädagogik II ist über die Studierendenkanzlei eine Einschreibung in die Vertiefungsrichtung Wirtschaftspädagogik II erforderlich.

Was muss bei der Wahl der Module beachtet werden? 

  • Bei Belegung der Studienvariante II (Vertiefung weiteres Unterrichtsfach) sind im Bereich „Fortgeschrittene Allgemeine BWL“ nicht 24, sondern mindestens 16 ECTS zu erwerben.
  • Das Kontextstudium entfällt bei Studienvariante II (siehe Modulhandbuch)

Zugangsvoraussetzungen

Detaillierte Informationen zum Bewerbungsvorgang und zu den Zugangskriterien finden Sie hier

Master Wipäd mit FH Abschluss
Auch mit einem FH Abschluss ist die Bewerbung um einen Studienplatz möglich. Generell gilt, dass ein erfolgreich abgeschlossenes Studium in einem betriebswirtschaftlichen oder vergleichbaren Studium an einer Universität oder gleichgestellten Hochschule oder ein gleichwertiger in- oder ausländischer Abschluss für den Zugang zum Masterstudiengang Wirtschaftspädagogik vorzuweisen ist.

Zugangsvoraussetzungen für Master Wipäd / WI
Die Informationen zu den Zugangsvoraussetzungen können zum Einen über folgenden Link und zum Anderen in der Prüfungs- und Studienordnung im Detail nachgelesen werden.

Bewerbungsverfahren

Beginn des Studiums
Ein Studienbeginn ist zum Sommer- und Wintersemester möglich (Bewerbung für das Sommersemester ab Dezember; für das Wintersemester ab Juni).

Bewerbung ohne Bachelornote
Sollten Sie Ihre Bachelornote noch nicht erhalten haben, ist eine Bewerbung dennoch zunächst möglich. Wenn Sie bis zum Ende der Bewerbungsfrist keinen Abschluss vorweisen können, fügen Sie einen Nachweis bei, dass Sie Leistungen im Rahmen Ihres grundständigen Studiums im Umfang von mindestens 150 ECTS erworben haben.

In diesem Fall ist zusätzlich eine Bescheinigung der Hochschule, an der der qualifizierende Abschluss erworben wird, über eine fiktiv berechnete Gesamtnote beizufügen, bei der die für den Abschluss fehlenden Leistungen mit der Note 4,0 bewertet werden. Kann ein entsprechender Nachweis über die Hochschule nicht ausgestellt werden, ist die fiktive Gesamtnote vom Bewerber selbst zu errechnen. Hierfür bietet es sich an, eine übersichtliche Darstellung in Tabellenform (z.B. in Microsoft Excel) zu erstellen.

Bewerbungszeitraum Master Wirtschaftspädagogik
Genaue Fristen und Termine werden rechtzeitig über unsere Homepage kommuniziert.

Welche Note zählt bei der Bewerbung für den Master Wirtschaftspädagogik 
Sofern Sie bereits einen Masterabschluss in einem anderen Studiengang erzielt haben, wird dennoch Ihre Bachelornote für die Bewerbung herangezogen, nicht die Masternote.

Besteht die Notwendigkeit eines Sprachnachweises für die Bewerbung zum Master Wirtschaftspädagogik
Nein.

Anrechnungen

Anrechnung von Vorleistungen von anderen Universitäten (Diplom, Master) 
Eine inoffizielle Vorabprüfung der Anrechnung von Vorbildungsleistungen ist nicht möglich. Anrechungsanträge können erst nach Immatrikulation erfolgen. Fachvertreter prüfen die inhaltliche Äquivalenz; der Prüfungsausschuss nimmt die Anrechnung in formaler Hinsicht vor. Informationen zum konkreten Vorgehen bei der Anerkennung von Leistungen entnehmen Sie bitte folgender Website.

Anrechnung von Modulen des Zertifikatsprogramm der FAU Erlangen-Nürnberg
Eine Anrechnung der Module ist prinzipiell möglich, sofern diese inhaltlich mit den Anforderungen der Veranstaltungen des Masterstudiengangs „Wirtschaftspädagogik“ übereinstimmen. Über eine inhaltliche Äquivalenz entscheiden die Fachvertreterinnen und Fachvertreter; der Prüfungsausschuss nimmt die Anerkennung in formaler Hinsicht vor. Eine rechtlich belastbare Prüfung der Anerkennung von Vorbildungsleistungen kann erst nach Immatrikulation in den Master Wirtschaftspädagogik erfolgen. Eine inoffizielle Vorabprüfung ist aus rechtlichen Gründen leider nicht möglich. Informationen zum konkreten Vorgehen bei der Anerkennung von Leistungen entnehmen Sie bitte folgender Website

Anrechnung von Zweitfächern des Zertifikatsprogramms der FAU Erlangen-Nürnberg, die nicht an der Universität Bamberg angeboten werden
Entscheiden Sie sich für ein Zweitfach, das nicht im Rahmen des Studiengangs Wirtschaftspädagogik der Universität Bamberg belegt werden kann, sind keine Anrechnungen möglich. Haben Sie in diesem Fach die erforderlichen Leistungen über das Zertifikatsprogramm erbracht, können Sie dennoch dem Ministerium Ihre Befähigung zum Unterrichten dieses Zweitfaches nachweisen.

Anrechnung Masterarbeit oder Diplomarbeit
Es ist keine Anrechnung möglich.

Wechsel

Uniinterner Wechsel Master BWL zu Master Wipäd 
Ein Wechsel vom Master BWL in den Master WiPäd ist nicht ohne Weiteres möglich. Jedoch können Sie sich über das reguläre Auswahlverfahren bewerben. Informationen zum Bewerbungsverfahren entnehmen Sie bitte der Homepage.

Nach dem Studium

Prognosen
Bei Fragen bezüglich Gehalt, Verbeamtung und Lehrerbedarf lohnt sich ein Blick auf die Website des Bayerischen Staatsministeriums für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst

Referendariat in einem anderen Bundesland 
Der Master Wirtschaftspädagogik ist nicht bundeslandgebunden. Konkrete Informationen zur Mobilität von Lehrkräften entnehmen Sie bitte folgendem Link.

Praktikum (Schule und Betrieb) 

Richtlinien für das Berufspraktikum
Bitte orientieren Sie sich an den durch das Bayerische Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst erteilten Richtlinien für das 48-wöchige Berufspraktikum. Diese gelten für alle Absolventen einer Diplom- oder Masterprüfung für Berufs- oder Wirtschaftspädagogen im Sinne des Art. 6 BayLBG und sind Voraussetzung für die Zulassung zum Vorbereitungsdienst (Referendariat) für das Lehramt an beruflichen Schulen ist. Die Richtlinien sind auf der Webseite des Kultusministeriums im Detail abrufbar. Folgender Link kann Ihnen hierbei weiterhelfen.

Schulpraktikum 
Die Anrechnung eines freiwilligen und vorab durchgeführten Schulpraktikums für den Master Wirtschaftspädagogik ist nicht zulässig. Ein 4-wöchiges Schulpraktikum an einer unserer Universitätsschulen im Rahmen des Seminars „Schulpraktische Übungen“ ist Pflichtbestandteil des Studiums. Nähere Hinweise finden Sie hier.

Organisation des Studiums

Wipäd in Teilzeit
Bitte beachten Sie, dass der Master „Wirtschaftspädagogik“ als Vollzeit-Studium konzipiert ist. Der Master Wirtschaftspädagogik / WI kann hingegen auch in Teilzeit belegt werden.

Studieninhalte des Masters Wipäd
Einen Überblick über die Studieninhalte des Masters Wirtschaftspädagogik bietet das Modulhandbuch.

Sonstiges

Einstufung in ein höheres Fachsemester
Eine Hochstufung um jeweils ein Fachsemester findet bei einer Anrechnung von >= 30 ECTS statt. Die Hochstufung wird zusammen mit der Anrechnung durchgeführt.