Fakultät Sozial- und Wirtschaftswissenschaften

Lehrstuhl für Wirtschaftspädagogik (Prof. Dr. Manuel Förster - Vertretung)

Prof. Dr. Manuel Förster

Lehrstuhlinhaber (Vertretung)

Kärntenstraße 7, D-96052 Bamberg
Raum KÄ7/00.40
Tel.: 0951 / 863-2869
Email: manuel.foerster(at)uni-bamberg.de

  • E-Learning und Blended-Learning an der Hochschule und in der beruflichen Ausbildung
  • Modellierung und Messung wirtschaftspädagogischer und -wissenschaftlicher Kompetenz(en)
  • Ökonomische und finanzielle Bildung von Schülerinnen/ Schülern und Studierenden
  • Hochschulbezogene Lehr-/Lernforschung
  • Innovations- und Reformumsetzung an berufsbildenden Schulen
  • Lehrerkompetenzen und -professionalisierung
  • Methoden empirischer Bildungsforschung

  • seit 04/2017: Vertretung der Professur für Wirtschaftspädagogik der Otto-Friedrich-Universität Bamberg
  • 09/2016: Zwischenevaluation und Verlängerung der Juniorprofessur für Wirtschaftspädagogik an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
  • seit 10/2013: Juniorprofessor für Wirtschaftspädagogik an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
  • 04/2013: Promotion am Fachbereich Rechts- und Wirtschaftswissenschaften der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Lehrstuhl für Wirtschaftspädagogik. Thema der Dissertation: „Organisationale und motivationale Einflussfaktoren auf das Reformhandeln von Lehrkräften – eine empirische Untersuchung mittels Strukturgleichungs- und Mixture-Analysen“    
    Abschlussnote: Summa cum laude
  • 03/2007 - 09/2013: Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl Wirtschaftspädagogik der Johannes Gutenberg-Universität Mainz Univ.-Prof. Dr. Olga Zlatkin-Troitschanskaia
  • 10/2003 - 02/2007: Studium der Wirtschaftspädagogik (Doppelwahlpflichtfach: Mathematik/Statistik) Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Abschluss: Diplom Handelslehrer (Dipl.-Hdl.)
  • 10/2000 - 09/2003: Duales Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Berufsakademie Stuttgart (Duale Hochschule Baden-Württemberg), Abschluss: Diplom Betriebswirt (BA) Fachrichtung Handel. Ausbildung zum und Tätigkeit als Verkaufsleiter Lidl GmbH und Co. KG
  • 1999 - 2000: Wehrdienst
  • 1999: Allgemeine Hochschulreife am Wilhelm-Hofmann-Gymnasium, St. Goarshausen

  • 2014: Internationale Konferenz „Modellierung und Messung wirtschaftswissenschaftlicher Fachkompetenz bei Studierenden bzw. Hochschulabsolventen – Aktueller Stand und Perspektiven“ 01. – 02.12.2015 in Mainz. Gemeinsam mit Prof. Dr. Olga Zlatkin-Troitschanskaia (Johannes Gutenberg-Universität Mainz). Finanzierung: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Berlin
  • 2012: Internationaler Workshop „Modeling and Measuring Competencies in Business and Economics" 02. – 04.02.2012 in Berlin. Gemeinsam mit Prof. Dr. Wolfgang Härdle und Dr. Sigbert Klinke (Humboldt-Universität zu Berlin), Dr. Oliver Lauterbach und Dr. Hilde Schaeper (Nationales Bildungspanel), und Prof. Dr. Olga Zlatkin-Troitschanskaia (Johannes Gutenberg-Universität Mainz), Finanzierung: Humboldt-Universität zu Berlin, Johannes Gutenberg-Universität Mainz und Nationales Bildungspanel
  • 2011: Wissenschaftliche Koordination der Tagung „Modeling and Measurement of Competencies in Higher Education“ 24.-25.02.2011. Gemeinsam mit Dr. Christiane Kuhn (Johannes Gutenberg-Universität Mainz). Projektleitung Prof. Dr. Olga Zlatkin-Troitschanskaia (Johannes Gutenberg-Universität Mainz) und Prof. Dr. Sigrid Blömeke (Humboldt-Universität zu Berlin). Finanzierung: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Berlin

  • ab 01/2017: Verbundkoordination FLIPPS: „Förderung statistischer Lehr- und Lernprozesse in Großveranstaltungen mittels eines Flipped-Classroom-Designs“. Gemeinsam mit Prof. Dr. Florian Heiß (Statistik, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf) und Dr. Sigbert Klinke (Statistik, Humboldt-Universität zu Berlin). Finanzierung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung, Berlin (01.01.2017 – 31.12.2019)
  • seit 06/2016: WiwiSet: „Validierung eines Studieneingangstests in der Fachdomäne Wirtschaftswissenschaften – Eine national und international vergleichende Studie an Universitäten und Fachhochschulen“. Gemeinsam mit Prof. Dr. Hans Anand Pant (Verbundkoordination, Erziehungswissenschaft, Humboldt-Universität zu Berlin), Dr. Stefan Schipolowski (Pädagogische Psychologie, Humboldt-Universität zu Berlin) und Prof. Dr. Olga Zlatkin-Troitschanskaia (Wirtschaftspädagogik, Johannes Gutenberg-Universität Mainz). Finanzierung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung, Berlin (01.06.2016 – 31.05.2019)
  • seit 11/2015: WiwiKom II: „Die valide Erfassung der Entwicklung der wirtschaftswissenschaftlichen Fachkompetenz im Verlauf des Studiums – Eine quasi-experimentelle Längsschnittstudie“. Gemeinsam mit Prof. Dr. Olga Zlatkin-Troitschanskaia (Verbundkoordination, Wirtschaftspädagogik, Johannes Gutenberg-Universität Mainz); Prof. Dr. Jean-Paul Fox (Research Methodology, Measurement and Data Analysis, University of Twente) und Prof. Dr. Hans Anand Pant (Erziehungswissenschaft, Humboldt Universität zu Berlin). Finanzierung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung, Berlin (01.11.2015 – 31.10.2019)
  • 09/2011 - 09/2015: WiwiKom I: „Modellierung und Messung wirtschaftswissenschaftlicher Fachkompetenz bei Studierenden mittels Adaption und Weiterentwicklung vorliegender amerikanischer und mexikanischer Messinstrumente (EGEL/TUCE)“. Gemeinsam mit Prof. Dr. Olga Zlatkin-Troitschanskaia (Wirtschaftspädagogik, Johannes Gutenberg-Universität Mainz), Prof. Dr. Silvia Hansen-Schirra (Translationswissenschaften, Johannes Gutenberg-Universität Mainz) und Prof. Dr. Wolfgang Härdle (Statistik, Humboldt-Universität zu Berlin). Finanzierung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung, Berlin (01.09.2011 – 30.09.2015). Homepage: www.wiwi-kompetenz.de
  • 09/2013 - 08/2016: EVIS II: „Evidenzbasiertes Handeln im schulischen Mehrebenensystem – Bedingungen, Prozesse und Wirkungen“. Gemeinsam mit Prof. Dr. Olga Zlatkin-Troitschanskaia (Wirtschaftspädagogik, Johannes Gutenberg-Universität Mainz); Prof. Dr. Carmen Binnewies (Arbeitspsychologie, Westfälische Wilhelms-Universität Münster); Prof. Dr. Marten Clausen (Unterrichtsforschung, Universität Duisburg-Essen); Prof. Dr. Christian Dormann (Wirtschaftspsychologie, Johannes Gutenberg-Universität Mainz); Prof. Dr. Peter Preisendörfer (Soziologie - Organisations- und Arbeitsmarktforschung, Johannes Gutenberg-Universität Mainz); Dr. Uwe Schmidt (Zentrum für Qualitätssicherung, Johannes Gutenberg-Universität Mainz). Finanzierung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung, Berlin (01.09.2013 – 31.08.2016). Homepage: https://www.blogs.uni-mainz.de/evis

  • Journal “Computers & Education“
  • Journal of Economic Education (JEE)
  • Journal „Learning and Individual Differences”
  • Journal „Empirical Research in Vocational Education and Training“
  • Journal „PLOS ONE”
  • Journal „Learning and Instruction“
  • Journal „Zeitschrift für Pädagogik“
  • Journal „Zeitschrift für Erziehungswissenschaft“
  • Journal „Zeitschrift für empirische Pädagogik“
  • Journal „Zeitschrift für ökonomische Bildung“
  • Journal „Empirische Pädagogik“

  • Deutsche Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE)
  • Sektion Berufs- und Wirtschaftspädagogik in der DGfE
  • Arbeitsgruppe für empirische pädagogische Forschung (AEPF) in der DGfE
  • Gesellschaft für Hochschulforschung (GfHf)
  • Zentrum für Lehrerbildung der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (bis 04/2017)
  • Zentrum für Bildungs- und Hochschulforschung der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (bis 04/2017)

  • 10/2017: 2. Platz beim Best Paper Award der Jahrestagung der National Association of Economic Educators (NAAE - zusammen mit Dr. Roland Happ)
  • 11/2015: Freie Forschungsförderung der Deutschen Bundesbank für sehr gute Projekte im Bereich der ökonomischen und finanziellen Grundbildung in Deutschland (6.000 €)
  • 09/2014: Preis der Käthe und Ulrich Pleiß-Stiftung für herausragende Dissertationen im Bereich der Berufs- und Wirtschaftspädagogik (Preisgeld 1.000 €)
  • 04/2014: Preis der Alfred Teves-Stiftung der Johannes Gutenberg-Universität Mainz für hervorragende Dissertationen (Preisgeld 1.500 €)
  • 2009 - 2010: Sprecher der Juniormitglieder der Gutenberg-Akademie
  • 2009 - 2011: Juniormitglied der Gutenberg-Akademie (für exzellente Promovierende der Johannes Gutenberg-Universität Mainz) Homepage: http://www.gutenberg-akademie.uni-mainz.de (dotiert mit 2.000 € zur freien Forschungsverwendung)

Digitalisierung und Blended-Learning in der Schule und der beruflichen Ausbildung (Konzeptionelle Arbeiten) 

Die Digitalisierung und der Umgang mit neuen Medien wird im berufsschulischen Lehren und Lernen immer bedeutsamer, was nicht zuletzt durch die Zunahme an Konzepten wie Notebook- oder Tablet-klassen etc. deutlich wird. Es stellt sich dabei die Frage, welche mediendidaktische Lehr-Lern-Konzeptionen gerade für die Berufsbildung und die berufsschulische Ausbildung geeignet sind, um deren Ziele erfüllen zu können. Dabei sollen die Besonderheiten der beruflichen Bildung wie beispielsweise das duale Prinzip, die Berufs- und Praxisorientierung berücksichtig werden.

Im Rahmen der Abschlussarbeiten sollen Sie die Besonderheiten der beruflichen Bildung analysieren und darauf aufbauend mediendidaktische Konzepte in Form von e- oder Blended-Learning Sequenzen entwickeln, die den Zielen der beruflichen Bildung gerecht werden. Ein Augenmerk könnte beispielsweise auf geeigneten Lehr-Lern-Arrangements liegen, die eine bessere Vernetzung betrieblicher und schulischer Lernprozesse erlaubt.

Ökonomisches und finanzielles Grundverständnis in der Schule und der beruflichen Ausbildung (Theoretisch konzeptionelle und empirische Arbeiten)

Die Bedeutung eines grundlegenden finanziellen und ökonomischen Verständnisses wird in der heutigen Gesellschafft immer wichtiger, da der Staat sich aus den sozialen Sicherungssystemen immer stärker zurückzieht und so dem Individuum wichtige finanzielle Entscheidungen überlässt. Gleichzeitig findet sich im allgemein- und berufsbildenden Schulbereich je nach Bundesland oftmals keine ausreichende Verankerung ökonomischer und gerade finanzieller Themen. Hier stellt sich die Frage, durch welche Lerngelegenheiten solche Wissensstrukturen aufgebaut werden und wie diese sich über die berufs- und allgemeinbildende Schulzeit oder im Laufe einer Berufsausbildung entwickeln.

Im Rahmen der Abschlussarbeiten soll der oben genannte Themenkomplex bearbeitet werden. Hier sind sowohl konzeptionelle wie auch empirische Arbeiten denkbar.

Untersuchung von Lehr- und Lernprozessen an der Hochschule
(Empirische Arbeiten)

Im Gegensatz zum schulischen Lernen sind Lehr-Lern-Prozesse an der Hochschule im Bereich der Wirtschaftswissenschaft noch recht wenig erforscht. An diesem Forschungsdesiderat anknüpfend wurde im Sommersemester 2017 eine längsschnittliche Befragung bei Studierenden in einer wirtschaftswissenschaftlichen Veranstaltung durchgeführt, die u.a. zum Ziel hatte,

  • das Lernverhalten der Studierenden zu untersuchen und zu beschreiben,
  • den Zusammenhang von Lernverhalten und Wissensentwicklung im Laufe der Veranstaltung zu untersuchen,
  • die Entwicklung motivationaler und anderer affektiver Größen in einer Lehrveranstaltung und den Zusammenhang dieser Größen mit dem Wissensaufbau zu beschreiben.

Im Rahmen dieser Zielstellungen können viele kleinere Fragestellungen herausgearbeitet werden, die sich sehr gut für Abschlussarbeiten eignen. Für die Bearbeitung des jeweiligen Themas werden Ihnen die Daten aus der Befragung zur Verfügung gestellt, so dass Sie Ihre Hypothesen mit Daten empirisch prüfen können.

Stand des wirtschaftswissenschaftlichen Fachwissens zu Beginn des Masterstudiums (Empirische Arbeiten) 

Bisher ist weitestgehend unbekannt, mit welchem Fachwissen Studierende in ihr Masterstudium starten und wie heterogen dieses bei verschiedenen Studierendengruppen ausgeprägt ist. Gerade für die Hochschuldidaktik hat die Heterogenität weitreichende Folgen zur Gestaltung der einzelnen Lehrveranstaltungen. Aus diesem Grund soll mit Hilfe gewonnener Daten untersucht werden, welche Faktoren (z.B. Interesse, soziodemografische Variablen) mit dem Fachwissen zusammenhängen und ob sich Unterschiede in den einzelnen betrachteten Inhaltsdimensionen der Wirtschaftswissenschaften ergeben.

Im Rahmen dieser Zielstellungen können viele kleinere Fragestellungen herausgearbeitet werden, die sich sehr gut für Abschlussarbeiten eignen. Für die Bearbeitung des jeweiligen Themas werden Ihnen die Daten aus der Befragung zur Verfügung gestellt, so dass Sie Ihre Hypothesen mit Daten empirisch prüfen können.