Amt und Aufgabe der Frauenbeauftragten

Die Funktion und Aufgabe der Frauenbeauftragten an bayerischen Universitäten definiert Artikel 4 im Bayerischen Hochschulgesetz von 2006 folgendermaßen:

"Frauenbeauftragte achten auf die Vermeidung von Nachteilen für Wissenschaftlerinnen, weibliche Lehrpersonen und Studierende [...]
Die Hochschulen fördern bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und berücksichtigen diese als Leitprinzip; sie wirken auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin. Zur Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern werden Frauen unter Beachtung des Vorrangs von Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung (Art. 33 Abs. 2 des Grundgesetzes) gefördert. Ziel der Förderung ist eine Steigerung des Anteils der Frauen auf allen Ebenen der Wissenschaft."

(Art. 4 Abs. 1 & 2 des Bayerischen Hochschulgesetzes)

Darüberhinaus regeln §30 bzw. §31 der Grundordnung der Otto-Friedrich-Universität Bamberg Wahl, Amtszeit und Aufgabe der Universitäts- bzw. Fakultätsfrauenbeauftragten. 

Für allgemeine Beratung in frauenspezifischen Angelegenheiten, Frauenförderung, Öffentlichkeitsarbeit und Berichterstattung ist im Wesentlichen die Frauenbeauftragte der Universität zuständig.

Für Anregungen, Beschwerden oder Fragen innerhalb der Fakultät WIAI sind dagegen wir, die WIAI-Fakultätsfrauenbeauftragten, die erste Anlaufstelle. Sie erreichen uns jederzeit per Mail wiai.frauenbeauftragte(at)uni-bamberg.de