Fakultät Sozial- und Wirtschaftswissenschaften

Volkswirtschaftslehre

Vernetzung

Die VWL in Bamberg ist fakultätsintern in mehrfacher Weise mit anderen Fächern der Fakultät verbunden. Dies konkretisierte sich unter anderem in der Mitarbeit im mittlerweile ausgelaufenen interdisziplinären DFG-Graduiertenkolleg „Märkte und Sozialräume in Europa“.

Im Rahmen des Bavarian Graduate Program in Economics (BGPE) des Elitenetzwerk Bayern bietet sich der VWL in Bamberg ein weiteres, exzellentes Kooperationsforum. Zentrale Bestandteile des BGPE sind gemeinsame Workshops, Kurse und Seminare, die insbesondere auch der Netzwerkbildung zwischen den Doktoranden dienen.

Die  Bamberg Graduate School of Social Sciences (BAGSS) wurde 2010 gegründet, um ein innovatives, strukturiertes und internationales Arbeits- und Bildungsumfeld für hochgradig qualifizierte Doktoranden und Doktorandinnen zu schaffen. Die Schule baut auf den forschungsstarken Bereichen der Bamberger Sozialwissenschaften auf, vor allem in der empirischen Bildungs- und Arbeitsmarktforschung, aber auch in der Governance-Forschung, Demographie und Statistik. Dabei arbeitet es unter anderem mit dem Nationalen Bildungspanel (NEPS), dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) und vielen Spitzenuniversitäten des In- und Auslands zusammen. Seit 2012 wird die BAGSS durch die Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder gefördert. Das Ziel der Schule ist die Förderung und Betreuung empirisch fundierter und theoretisch zukunftsweisender Forschung über entscheidende Herausforderungen, mit denen sich Menschen in modernen, dynamischen und wettbewerbsorientierten Wissensgesellschaften konfrontiert sehen.

Die Fachgruppe VWL ist im Speziellen über zwei Stiftungsprofessuren, deren Leitung Bereichsleiter des IAB Nürnberg innehaben, eng mit dem Institut verbunden:

  • Prof. Silke Anger, Lehrstuhl für VWL, insb. Bildungsökonomik (Forschungsbereichsleiterin "Bildungs- und Erwerbsverläufe" IAB)
  • Prof. Herbert Brücker, Lehrstuhl für VWL, insb. Integration der Europäischen Arbeitsmärkte (Forschungsbereichsleiter "Internationale Vergleiche und Europäische Integration" IAB)

Das deutsche Netzwerk für New Economic Dynamics (Gened) umfasst eine Gruppe von Ökonomen, die sich auf die Entwicklung und Anwendung von Computermodellen der Wirtschaftsdynamik, basierend auf interagierten heterogenen Agenten, spezialisiert haben. Gened gründet sich auf der Überzeugung, dass das Potenzial der Anwendung von computerbasierten heterogenen Agentenmodellen für die Wirtschaftsanalyse enorm ist und dass es wichtig ist, die Gemeinschaft der (vor allem jungen) Forscher, die bereit und in der Lage sind, state-of-the-art Methoden in diesem Bereich in ihre Forschung zu integrieren, zu fördern.

Extern ist die VWL über das EES-Programm mit internationalen Kooperationspartnern verbunden. Dies sind in den letzten Jahren verstärkt die Wirtschaftsuniversität Budapest (Corvinus Universität), die Technische und Wirtschaftswissenschaftliche Universität Budapest sowie die Wirtschaftsfakultäten der Universitäten Sarajevo (BiH) und Tirana (Albanien). In Kooperation mit der Universität Tirana ist zum Wintersemester 2004/2005 in Tirana ein volkswirtschaftlicher Studiengang European Economic Studies (EES)-Tirana nach Bamberger Muster eingeführt worden. Im Rahmen des Promotionsstudiums gab es in einem Zeitraum von etwa zehn Jahren eine enge Zusammenarbeit der genannten Universitäten mit jährlichen Doktorandenseminaren, den European Doctoral Seminar (EDS) die im Wechsel an den Universitäten der beteiligten Länder stattfinden.

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Bildquelle: Universität Bamberg