Universität

Die Idee von TAO

Die Otto-Friedrich-Universität Bamberg, die Universität Bayreuth sowie die Hochschulen für angewandte Wissenschaften Coburg und Hof arbeiten dank TAO in der Forschung, bei Lehr- und Studienangeboten sowie bei der Aus- und Weiterbildung noch enger zusammenarbeiten. Diese Kooperation ist außergewöhnlich, da es in Deutschland zwar bisher viele bilaterale Kooperationen von Hochschulen gibt, nicht aber ein solches Bündnis von Hochschulen einer ganzen Region, um Stärken und Gemeinsamkeiten zu potenzieren. Eine weitere Besonderheit ist die hochschularten-übergreifende Zusammenarbeit von Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften.

TAO soll dabei nicht nur in die vier Hochschulen hineinwirken, sondern die gesamte Region Oberfranken stärken. Mit TAO möchten die beteiligten Hochschulen dazu beitragen, dem demografischen Wandel bzw. der demografischen Entwicklung und dem prognostizierten Fachkräftemangel entgegenzuwirken, die regionale Entwicklung zu verbessern und die Lebensqualität der Menschen in und außerhalb der Region zu steigern. Die TAO versteht sich vor diesem Hintergrund als ein Ansatz mit Modellcharakter für das deutsche Wissenschaftssystem.

Inhaltliche Schwerpunkte in Lehre und Forschung

Inhaltliche Schwerpunkte der neu gegründeten Allianz sind die Themen "Energie" und "Mobilität" sowie "Werkstoffe" und "Informationstechnologie (IT)/Sensorik". Dabei hat sich TAO auf zwei Schwerpunktfelder und drei Querschnittstechnologien als Einstiegsthemen für eine hochschulübergreifende Kooperation verständigt. Das für die TAO-Initiative bestimmende übergreifende Thema "Demografischer Wandel" im Kontext von Energie und Mobilität findet sich in der Querschnittstechnologie "Mensch und Technik" wieder. Sie bezieht die technologieüberschreitenden Fragen an der Schnittstelle zwischen Technik und Gesellschaft mit ein. Zukünftig ist außerdem mit dem Thema "Gesundheit" ein weiterer Schwerpunkt in Planung.