Universität

Bamberger Projekte im Rahmen von TAO

Zentrum für Smart-IT und Zusammenarbeit im Bereich der Lehre

Zentrum für Smart-IT

Zur Stärkung der Technologiekompetenz und der Kooperationsmöglichkeiten werden an allen TAO-Standorten Baumaßnahmen mit einem Volumen von 62,5, Millionen Euro realisiert. In Bamberg entstand auf dem ERBA-Gelände ein Zentrum für Smart-IT im Wert von 10 Millionen Euro.

Zusammenarbeit im Bereich der Lehre

Die Fakultät WIAI nimmt seit mehreren Jahren regelmäßig Absolventen von Bachelorstudiengängen aus Hof und Coburg in ihren 3- bzw. 4-semestrigen Masterprogrammen auf, was auch schon zu ersten erfolgreichen Absolventen geführt hat.

Studierende der anderen beteiligten Hochschulen nutzen seit dem Sommersemester 2012 verschiedene Bachelorangebote der Fakultät WIAI im Rahmen des an der Universität Bamberg bereits etablierten Modulstudiums.

Kooperative Promotionen

Seit 2012 existiert ein gemeinsamer Promotionsfonds, aus dem hochschulübergreifende Promotionsvorhaben finanziell unterstützt werden können. Aktuell werden an der Universität Bamberg drei Projekte, eines gemeinsam mit Hof und zwei gemeinsam mit Coburg, gefördert:

Promovend: Dirk Reinel

Betreuer: Prof. Dr. Andreas Henrich (Bamberg)

Prof Dr. Jörg Scheidt (Hof)

Promovend: Mareike Popp

Betreuer: Prof. Dr. Henriette Engelhardt-Wölfler (Bamberg)

Prof. Dr. Kai Fischbach (Bamberg)

Prof. Dr. Veronika Hammer (Coburg)

Promovend: Sascha Scheler

Betreuer: Prof. Dr. Guido Wirtz (Bamberg)

Prof Dr. Thomas Wieland (Coburg)

Hochschulübergreifende Forschungsprojekte

Aktuell betreibt die Universität Bamberg drei hochschulübergreifende Forschungsprojekte:

Gemeinsam mit Prof. Dr. Veronika Hammer aus Coburg erforschen die Bamberger Bevölkerungswissenschaftlerin Prof. Dr. Henriette Engelhardt-Wölfler und der Wirtschaftsinformatiker Prof. Dr. Kai Fischbach in ihrem Projekt "Demografischer Wandel und Technik", welche Folgen die fortschreitende Technisierung und Digitalisierung der Alltagswelt für die alternden Menschen in Oberfranken hat und welchen Beitrag die Soziale Arbeit leisten kann, diese Veränderungsprozesse zu moderieren und die Lebensbedingungen der Menschen in der Region nachhaltig zu verbessern.

Ausgangspunkt ist dabei die Frage, ob und inwiefern geografische Merkmale des Raums, Mobilität und soziale Netzwerke die Lebenszufriedenheit im Alter bestimmen. Nach einer Auswertung der Daten des Deutschen Alterssurveys (DEAS) in Verbindung mit kreisbezogenen Indikatoren  wird in einem zweiten Schritt mit Hilfe einer Fallstudie unter Einsatz tragbarer Sensorplatten geprüft, welche Mobilitätsmuster sich für ältere Personen aufzeichnen lassen und inwiefern geografische Merkmale, soziale Netzwerke und Mobilität deren Lebenszufriedenheit bestimmen. Aus diesem Projekt ist auch eine kooperative Promotion entstanden (s.o.).

Ziel des Projektes der Professoren Dr. Henrich (Bayreuth) und Dr. Tom Gross (Bamberg) ist es, Benutzern vollkommen ohne technische Kenntnisse zu ermöglichen, Roboter für Ihre Anwendung zu nutzen. Hierzu werden intuitive Interaktionskonzepte entwickelt und untersucht. Am Ende des Projekts soll ein entsprechend funktionsfähiger Roboter mitsamt einem für ihn entwickelten und evaluierten Interaktionskonzept stehen.

Sensornetzwerke entstehen durch die drahtlose Vernetzung vieler einfacher, robuster und energieeffizienter  Sensorknoten mit Kommunikationsfähigkeit, die typischerweise in Gebäuden, Produktionsstätten oder im Freien örtlich verstreut ausgelegt werden. Solche Netzwerke finden von der Ausstattung 'Intelligenter Gebäude' über den Umweltschutz bis hin zum Einsatz in Katastrophenregionen  immer mehr Anwendungen, müssen dazu aber jeweils an die aktuelle Aufgabe angepasst werden.

Ziel der  Kooperation der Professoren Thomas Wieland (Hochschule Coburg) und Guido Wirtz (Universität Bamberg) in Zusammenarbeit mit dem  Fraunhofer-Anwendungszentrums für drahtlose Sensorik (Coburg) ist es, Methoden und Werkzeuge zu entwickeln, die sowohl die einzelnen Sensorknoten als auch ein ganzes Netzwerk als verteiltes System mit einfachen und auch für Nicht-Informatiker eingängigen Mitteln konfigurieren und programmieren, so dass es schnell an aktuelle Anforderungen angepasst oder zu Testzwecken verändert werden kann.

Dazu werden im Rahmen einer kooperativen Promotion  visuelle und graphische Sprachen angepasst und neu entwickelt, da Diagramme für Endbenutzer einfacher zu verstehen und zu 'programmieren' sind als die sonst gebräuchlichen, auf Text basierenden, Programmiersprachen.