Was bedeutet "Nachhaltigkeit" für die Universität Bamberg?

Müll trennen, das Licht ausschalten, wenn keiner im Raum ist, und öfter mal das Auto stehen lassen - im Privatleben setzt sich das Bewusstsein für ein ressourcenschonendes und umweltverträgliches Verhalten allmählich durch. Aber was bedeutet Nachhaltigkeit für eine Institution wie die Universität Bamberg?

Überlegungen hierzu stellt eine Arbeitsgruppe an, die unter der Leitung der Kanzlerin mögliche Aktionsfelder beschreibt und Maßnahmen prüft. Sie setzt sich aus Mitgliedern der unterschiedlichen Gruppen an der Universität zusammen, um neben den organisatorischen Möglichkeiten, die größtenteils sehr strengen gesetzlichen Regeln unterworfen sind, auch Nachhaltigkeit als Thema universitärer Forschung sowie Aktivitäten in Lehre und Studium zu berücksichtigen.

Diese Webseite begleitet den Prozess und beschreibt die verschiedenen Aktivitäten.

Ziele und Entscheidungsgrundlagen

Von der Arbeitsgruppe wurde zunächst ein Definitionspapier erarbeitet. Bei dieser Nachhaltigkeitsdefinition handelt es sich um die Basis eines gemeinsam geteilten Verständnisses zum Themenbereich Nachhaltigkeit. Auf dieser Grundlage sollen weitere Ziele und Entscheidungsgrundlagen des universitären nachhaltigen Handelns festgelegt werden. Die Maßnahmen müssen demnach drei Ansprüchen genügen:

  • Sie sollen sowohl ökologisch tragfähig

  • als auch sozial gerecht sein.

  • Sie dürfen die Leistungsfähigkeit nicht gefährden.

Das Definitionspapier wird aktuell weiter ausgearbeitet.

Auf Grundlage dieser Definition kann anschließend eine universitätsinterne Bestandsaufnahme durch eine Erhebung über das Verständnis von Nachhaltigkeit auf der Grundlage von Schlüsselbegriffen stattfinden.

Fairtrade University

Die Universität Bamberg wird für ihr Engagement rund um den fairen Handel von Fairtrade Deutschland den Titel Fairtrade-University ausgezeichnet.

Mehr dazu lesen Sie hier in Kürze.