Gender & Diversity

An der Universität Bamberg ist erstmals ein gemeinsames Gleichstellungskonzept für den wissenschaftlichen und den wissenschaftsstützenden Bereich erstellt worden.

Die Otto-Friedrich-Universität zeigt damit, dass sie viele Aspekte der Förderung von Gleichstellung als Querschnittsaufgabe versteht. Der Mensch steht im Mittelpunkt und nicht das Beschäftigungsverhältnis. Gleichstellung kann nur erreicht werden, wenn alle an einem Strang ziehen.

Ein gemeinsames Konzept ermöglicht das Erarbeiten gemeinsamer Standards. So sind die übergreifenden Ziel des Konzeptes, Rahmenbedingungen für einen Strukturwandel zu schaffen und eine Kultur des aufmerksamen und wertschätzenden Umgangs zu fördern. Das Geschlecht soll weder Einfluss auf die Arbeitsbedingungen noch auf die beruflichen Chancen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Universität haben.  Schwerpunkte setzt das Konzept auf das Sichern bestehender Strukturen, Standards und Abläufe, in der Personalentwicklung und in der Internationalisierung.

Das Konzept wurde vom XXIII. Senat in seiner 10. Sitzung am 17. Juli 2019 beschlossen. Es enthält eine Analyse der aktuellen Situation, aus der Ziele und Maßnahmen zur Gleichstellung von Männern und Frauen abgeleitet wurden, die im Gültigkeitszeitraum des Konzepts in den nächsten fünf Jahren umgesetzt werden sollen. Die Realisierung der Gleichstellung von Männern und Frauen ist ein gesetzlicher Auftrag, dem wir mit der Umsetzung dieses Konzeptes nachkommen. Angesprochen sind insbesondere Vorgesetzte mit Personalverantwortung, aber auch alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Universität. Ein Gleichstellungskonzept wirkt am besten, wenn Maßnahmen gemeinsam umgesetzt und die genannten Ziele erreicht werden.

Diversity Management ...

... bedeutet im Deutschen so viel wie das Verwalten von Vielfalt. Die Universität Bamberg hat es sich zum Ziel gesetzt, mit den vielfältigen Talenten und Fähigkeiten des Lehrpersonals, der nicht-wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ihrer Studierender angemessen umzugehen.

Dazu gehört in erster Linie, Bedingungen zu schaffen, damit Behinderte und chronisch Kranke, Frauen und Männer, Eltern mit Kindern, aber auch ausländische Studierende und Dozierende ihre Potentiale uneingeschränkt entfalten und individuell betreut werden können.

Frauenförderung & Gleichstellung

Die Gleichstellung von Männern und Frauen ist wesentlicher Bestandteil einer demokratischen Gesellschaft der Chancengleichheit. Es gilt sowohl Strukturen zu schaffen, in denen ein gleichberechtigtes Miteinander möglich ist, als auch ein Klima des gegenseitigen Verständnisses. Beides ist für uns auch essentieller Bestandteil einer familienfreundlichen Universitätspolitik.

Aufgabe der Frauenbeauftragten ist, auf die Vermeidung von Nachteilen für Wissenschaftlerinnen, weibliche Lehrpersonen und Studierende zu achten. Sie unterstützen die Universität bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern als Leitprinzip zu berücksichtigen. Ziel der Förderung ist eine Steigerung des Anteils der Frauen auf allen Ebenen der Wissenschaft.

Laut bayerischem Gleichstellungsgesetz ist die Gleichstellungsbeauftragte für alle Frauen (und Männer) aus dem wissenschaftsstützenden Bereich zuständig. Sie wirkt bei allen Angelegenheiten mit, die grundsätzliche Bedeutung für die Gleichstellung von Frauen und Männern, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und die Sicherung der Chancengleichheit haben können.

Übergeordnetes Ziel der durch den Senat verabschiedeten Richtlinien zur Gleichstellung von Frauen und Männern im wissenschaftlichen Bereich ist es, die Gleichberechtigung von Frauen und Männern an der Universität durchzusetzen und bestehende Nachteile zu beseitigen.

Studieren & Arbeiten mit Behinderung

Information und Beratung sind wichtige Hilfen bei der Überwindung von Barrieren auf dem Weg zum und im Studium. Studierende und Studieninteressierte mit Behinderung und chronischen Krankheiten können sich mit Ihren Fragen und Anliegen an den Beauftragten für schwerbehinderte Studierende wenden. Auf folgenden Internetseiten finden Sie Informationen zum Studium mit Behinderung.

Der Vertrauensmann der Schwerbehinderten soll die berufliche Eingliederung schwerbehinderter Mitarbeiter fördern und sichern und die Interessen von Menschen mit Behinderungen gegenüber der Universität vertreten.

Familiengerechte Hochschule

Wir sind eine der wenigen Universitäten, die sich über Kindersorgen und Familienprobleme gern den Kopf zerbricht. Deshalb haben wir uns von Beruf & Familie GmbH - eine Initiative der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung - audifizieren lassen. Alle Informationen zum Projekt Familiengerechte Hochschule finden Sie unter www.uni-bamberg.de/fgh.

Das Eltern-Service-Büro der Otto-Friedrich-Universität Bamberg hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Vereinbarkeit von Familien mit Studium oder Beruf zu verbessern. Alle Hochschulangehörigen, ob Studierende oder Mitarbeitende, die Kinder haben oder erwarten, finden im Eltern-Service-Büro Unterstützung, Beratung und Informationen.

Informationen über bestehende Kinderbetreuungsangebote und Fortschritte des Projekts Kinderhaus finden Sie unter www.uni-bamberg.de/fgh/angebote-fuer-kinder/kinderbetreuung/

Immer mehr Paare stehen angesichts der wachsenden Anforderungen an ihre räumliche Mobilität vor der Herausforderung, familiäre und berufliche Interessen in Einklang zu bringen. Der Dual-Career-Service macht es sich zur Aufgabe, Ortsunkundige nach Kräften mit entsprechenden Beratungs- und Betreuungsangeboten zu unterstützen (Wohnungssuche, Arbeitsmöglichkeiten für den Partner bzw. die Partnerin vor Ort, Kinderbetreuungsangebote, Administratives etc.).

Internationale Studierende & Wissenschaftler

Für internationale Gäste sowie für Angehörige der Universität, die ins Ausland gehen wollen, gibt es spezielle Anlaufstellen, die bedarfsgerecht informieren und besondere Programme bereit stellen.

Das Akademische Auslandsamt ist die zentrale Anlaufstelle für den internationalen studentischen Bereich der Otto-Friedrich-Universität Bamberg. Es ist zuständig für die Vermittlung von jährlich ca. 500 Bamberger Studierenden ins Ausland über verschiedene Austausch- und Stipendienprogramme und betreut alle ausländischen Studierenden in Bamberg.

Das Welcome Center ist die zentrale Service- und Anlaufstelle für internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an der Universität Bamberg.

Scientific Career Service

Der Scientific Career Service (SCS) ist eine zentrale Service- und Anlaufstelle für alle Promovierende der Universität Bamberg und Absolventinnen und Absolventen, die sich für eine Promotion interessieren.