Bamberger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Radiobeiträgen

21. Mai: Deutschlandfunk

Der österreichische Politiker und Ex-FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache hat nach dem skandalösen Ibiza-Video zwar seinen Rücktritt angekündigt. Aber ist ein politisches Comeback deshalb ausgeschlossen? Nicht unbedingt, meint Dr. André Haller, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Kommunikationswissenschaft. Denn wie andere Polit-Skandale zeigen, sind Wähler und Anhänger wenig nachtragend. Das komplette Interview können Sie hier am Minute 01:52 nachhören.

16. Mai: Deutschlandfunk

Das Urteil des Europäischen Gerichtshof, welches Arbeitgeber verpflichtet, die Arbeitszeit ihrer Mitarbeitenden umfassender zu dokumentieren, sorgte für Debatten. Sind nun goldene Zeiten für den Arbeitnehmer angebrochen? "Nicht für alle", so Dr. Olaf Struck, Professor für Arbeitswissenschaft an der Universität Bamberg. Er sprach mit dem Deutschlandfunk über die aktuellen Entwicklungen. Den kompletten Beitrag können Sie hier nachhören.    

17. April: SWR

Die Kathedrale Notre-Dame in Paris ist ein Wahrzeichen der französischen Hauptstadt und das Symbol Frankreichs. Für die Franzosen ist es deshalb sehr bedeutsam, dass die Kathedrale wiederaufgebaut wird. Warum dieser Reflex in einer Gesellschaft so normal und so wichtig ist, darüber spricht SWR Aktuell mit PD Dr. Heike Delitz vom Lehrstuhl für Soziologie, insbesondere Soziologische Theorie in diesem Beitrag.

17. April: Deutschlandfunk

Innerhalb von fünf Jahren soll Notre-Dame nach dem verheerenden Großbrand wiederaufgebaut sein. Die Restauratoren müssen den Schaden Stein für Stein prüfen, so Prof. Dr. Stephan Albrecht, Inhaber des Lehrstuhls für Kunstgeschichte, insbesondere für Mittelalterliche Kunstgeschichte, in einem Interview mit dem Deutschlandfunk. Er und seine Bamberger Kolleginnen und Kollegen erforschen die Kathedrale seit 20 Jahren. Das komplette Gespräch können Sie hier nachhören.

10. April: HR 2

Was erwarten wir von einem idyllischen Landleben? Was ist "das Land" überhaupt - im Gegensatz zur Stadt und in Verbindung mit ihr? Der Hessische Rundfunk sprach mit Prof. Dr. Marc Redepenning, Inhaber des Lehrstuhls für Geographie I, über Ideale und Vorstellungen von Landräumen sowie über aktuelle demographische und kulturgeographische Entwicklungen. Das komplette Gespräch können Sie hier nachhören.

3. April: HR 2

70 Jahre ist sie alt - die NATO. Der Hessische Rundfunk befragte Prof. Dr. Johannes Grotzky, Honorarprofessor am Institut für Slavistik, unter anderem über das schwierige Verhältnis des Bündnisses zu Russland. Das komplette Gespräch können Sie hier ab Minute 36:57 nachhören.

11. März: The Monocle

Nach dem Tod des sowjetischen Diktators Joseph Stalin wurden viele seiner Denkmäler demontiert oder zerstört. In Wien befindet sich das heute einzige erhaltene Denkmal für den kommunistischen Führer in Westeuropa. Dr. Elisa Kriza, Habilitandin im Bereich Literatur und Medien und Lehrbeauftragte am Lehrstuhl für slavische Literaturwissenschaft, beantwortet im Interview Fragen zur Gedenktafel für Stalin. Den gesamten Beitrag können Sie hier nachhören.

26. Februar: Deutschlandfunk

Die Objekte sind bis zu tausend Jahre alt und an ihnen nagt gleichermaßen der Zahn der Zeit: die Kathedralen von Köln, Pisa, Gent, Vitoria-Gasteiz und Wien. Um das Gestein solcher Bauten schonend zu untersuchen, entwickelten Dr. Rainer Drewello, Professor für Restaurierungswissenschaft in der Baudenkmalpflege, und sein Mitarbeiter Max Rahrig das Opto-technical Monitoring, das verschiedene Bildgebungsverfahren kombiniert. In einem Gespräch mit dem Deutschlandfunk erklärt Max Rahrig wie diese neue Technologie funktioniert. Einen ausführlichen Artikel zum Forschungsprojekt finden Sie außerdem in unserem News-Portal.

19. Februar: Deutschlandfunk

Lebensverlängernde Maßnahmen werden von Patienten nicht immer erwünscht, zumindest legen das viele Menschen in ihrer Patientenverfügung fest. Was aber tun, wenn beispielsweise Demenzpatienten am Lebensende entgegengesetzte Willensäußerungen zeigen? Dr. Marko Fuchs, Privatdozent und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Philosophie I, erläutert die philosophischen und rechtlichen Probleme rund um den Patientenwillen in einem Gespräch im Deutschlandfunk.

31. Januar: Deutschlandfunk

Politiker streiten um die Finanzierung des Digitalpakts, Bildungsexperten um die konkrete Ausrichtung der Digitalisierung an Schulen: zum Beispiel um den sinnvollen Einsatz von Lerncomputern, die mit Künstlicher Intelligenz, das heißt, mit einem neuronalen Netzwerk ausgestattet sind. Worauf es bei der Entwicklung von Apps für den Schulunterricht ankommt und was sie auszeichnen sollte, um positiv auf das Lernen und Lehren zu wirken, erklärt Dr. Ute Schmid, Professorin für Angewandte Informatik, insbes. Kognitive Systeme, in einem Beitrag im Deutschlandfunk.

7. Januar: Bayern 2

Elektroautos haben viele Vorzüge, vor allem für Fußgänger könnten sie aber zur Gefahr werden. Schließlich verlassen die sich gewohnheitsgemäß im Straßenverkehr auch auf ihr Gehör. Integrierte Akkustische Fahrzeugwarnsysteme sollen Unfällen deshalb vorbeugen. Wie sich solche Geräusche anhören könnten und sollten, um wirksam zu sein, welche Auswirkungen Geräuschlosigkeit auf Fahrerinnen und Fahrer hat und welche Chancen und Risiken hinter einer solchen akkustischen Neugestaltung stecken, verrät Prof. Dr. Claus-Christian Carbon, Inhaber des Lehrstuhls für Allgemeine Psychologie und Methodenlehre. Das Interview können Sie hier nachhören.

28. Dezember: Bayern 2

Die Sendung "radioWissen" befasste sich unter dem Titel "Glück beginnt im Kopf - Erkenntnisse der Neurobiologie" mit dem großen Thema des Glücks. Dieses wurde jedoch nicht nur aus neurobiologischer Perspektive behandelt, sondern außerdem beispielsweise aus psychologischer Sicht. So erklärte etwa Prof. Dr. Astrid Schütz, Inhaberin des Lehrstuhls für Persönlichkeitspsychologie und Psychologische Diagnostik, dass und weshalb das individuelle Glück ein Grundpfeiler unseres Zusammenlebens ist. Die ganze Sendung können Sie hier nachhören.