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Open-Access-Zeitschriften

Das Publizieren in Open-Access-Zeitschriften wird als der „Goldene Weg“ des Open-Access-Publizierens bezeichnet. Open-Access-Zeitschriften stellen ihre Inhalte im Internet kostenfrei und öffentlich zur Verfügung. Artikel in Open-Access-Zeitschriften sind daher sofort weltweit frei zugänglich, die Verbreitung ist nicht eingeschränkt auf Institutionen, die die Kosten für ein Zeitschriftenabonnement aufbringen können. Die Qualitätssicherung erfolgt in der Regel durch Peer-Review-Verfahren auf die gleiche Weise wie bei traditionellen Zeitschriften. Auch bei Open-Access-Zeitschriften fallen Kosten an, die durch eine öffentliche Förderung, durch institutionelle Mitgliedstellen oder durch Publikationsgebühren (Author-pays-Modelle) abgedeckt werden. Dafür entfallen die oft erheblichen Abonnements- bzw. Lizenzierungskosten. Die Finanzierung von Publikationsgebühren qualitätsgeprüfter Open-Access-Zeitschriften wird aus einem zentralen Open-Access-Fonds der Otto-Friedrich-Universität unterstützt. Hier erfahren Sie, wie Sie die Übernahme von Publikationsgebühren beantragen können.

Beispiele für Open-Access-Zeitschriften mit einem hohen Impact-Faktor sind die Public Library of Science (PLoS); eine umfassende Liste von Open-Access-Zeitschriften bietet das Directory of Open Access Journals.

Viele traditionelle Zeitschriftenverlage erlauben auch eine Zweitveröffentlichung der bei ihnen erschienenen Artikel als Pre- oder Postprint auf den Web-Seiten der Universität.

Die Universitätsleitung fordert in ihrer Open-Access-Erklärung die Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen der Universität auf, ihre Publikationen und Forschungsergebnisse auf dem Publikationsserver der Universität OPUS als Originalarbeit oder als Pre- bzw. Postprint zu veröffentlichen. Damit wird die Sichtbarkeit deutlich erhöht und die Dokumente werden durch Suchmaschinen und Nachweisdiensten auffindbar. Informationen, welche Verlage für welche Zeitschriften die Zweitveröffentlichung auf den Web-Seiten der Universität erlauben, finden Sie in der Sherpa/Romeo-Liste.