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Open-Access-Publizieren

Die Otto-Friedrich-Universität unterstützt das Publizieren in Open-Access-Zeitschriften, auf dem Publikationsserver der Universität und im Universitätsverlag University of Bamberg Press.

In ihrer Open-Access-Erklärung bekennt sie sich zu den in der "Berliner Erklärung über den offenen Zugang zu wissenschaftlichem Wissen" beschriebenen Prinzipien des Open Access.

Informationen zum Open-Access-Publizieren und zur Übernahme von Publikationsgebühren aus dem Open-Access-Fonds der Universität finden Sie auch in diesem Flyer(384.7 KB).

Open Access bedeutet, dass wissenschaftliche Publikationen kostenfrei und öffentlich im Internet zugänglich sind und ohne Beschränkungen genutzt, kopiert, verbreitet und wiedergegeben werden können, sofern die Urheberschaft korrekt angegeben wird. Der Autor bzw. die Autorin behält alle Rechte an der Publikation.

Wissenschaftliche Artikel in Open-Access-Zeitschriften  werden somit sehr schnell und einfach weltweit verbreitet, sie können leichter aufgefunden und genutzt werden. Auch bei Open-Access-Zeitschriften erfolgt die Qualitätskontrolle meist in gleicher Weise wie bei den traditionellen Zeitschriften. Open-Access-Publizieren erhöht somit  die Sichtbarkeit von Forschungsergebnissen und verdeutlicht die beeindruckende Leistungsfähigkeit der Universität.

Die Universitätsleitung ermuntert die Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen der Universität, in Open-Access-Zeitschriften zu publizieren und auch als Gutachter und Gutachterinnen, Herausgeber und Herausgeberinnen Open-Access-Zeitschriften zu fördern. Die Finanzierung von Publikationsgebühren qualitätsgeprüfter Open-Access-Zeitschriften wird aus einem zentralen Open-Access-Fonds unterstützt. Ein entsprechender Antrag zur Übernahme der Gebühren kann an die Universitätsbibliothek gestellt werden.

Für das Publizieren nach dem Open-Access-Modell gibt es zwei Möglichkeiten, den "Goldenen Weg" und den "Grünen Weg".

Der "Goldene Weg" ist die Veröffentlichung wissenschaftlicher Arbeiten direkt in Open-Access-Zeitschriften bzw. in Open-Access-Verlagen. Die Finanzierung von Open-Access-Zeitschriften erfolgt oft im Rahmen eines autorenfinanzierten Modells. Der Autor bzw. die Autorin müssen für die Veröffentlichung eine Publikationsgebühr entrichten, dafür entfallen die meist erheblichen Abonnement- oder Lizenzierungskosten für die Zeitschrift. Die Finanzierung von Publikationsgebühren qualitätsgeprüfter Open-Access-Zeitschriften wird aus einem zentralen Open-Access-Fonds der Otto-Friedrich-Universität unterstützt.

Als "Grüner Weg" wird das parallele Veröffentlichen von geplanten oder bereits publizierten Forschungsbeiträgen auf Dokumentenservern (Repositorien) bezeichnet. Die meisten Wissenschaftsverlage erlauben das Einstellen von Zeitschriftenaufsätzen als Pre- oder Postprint. Die Universitätsleitung fordert in ihrer Open-Access-Erklärung die Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen der Universität auf, ihre Publikationen und Forschungsergebnisse auf dem Publikationsserver der Universität als Originalarbeit oder als Pre- bzw. Postprint zu veröffentlichen.  Damit wird die Sichtbarkeit deutlich erhöht und die Dokumente werden durch Suchmaschinen und Nachweisdienste auffindbar. Informationen, welche Verlage für welche Zeitschriften die Zweitveröffentlichung auf den Web-Seiten der Universität erlauben, finden Sie in der Sherpa/Romeo-Liste.

Universitätsbibliothek und Dezernat Forschungsförderung und Transfer informieren über die Möglichkeiten von Open Access und beraten alle Universitätsangehörigen beim Open-Access-Publizieren, bei der Finanzierung von Open-Access-Publikationen und bei der Berücksichtigung von Open Access in Forschungsprojekten.

Dezernat Forschungsförderung und Transfer
0951/863-1029
forschungsfoerderung.fft(at)uni-bamberg.de


Universitätsbibliothek Bamberg
Dipl-Volksw. Barbara Ziegler
0951/863-1595
barbara.ziegler(at)uni-bamberg.de

Dr. Fabian Franke
0951/863-1500
fabian.franke(at)uni-bamberg.de