Gedächtnislabyrinth Solovki: Indizien, Spuren, Stimmen

Ausstellung in der Universitätsbibliothek Bamberg.

Ausstellungseröffnung am Montag, 25.06.2018, um 19.00 Uhr in der Teilbibliothek 4

Programm

Begrüßung
Dr. Fabian Franke
Direktor der Universitätsbibliothek Bamberg

Prof. Dr. Ada Raev
Professur für Slavische Kunst- und Kulturgeschichte der Otto-Friedrich-Universität Bamberg

Grußwort
Prof. Dr. Markus Behmer
Dekan der Fakultät Geistes- und Kulturwissenschaften der Otto-Friedrich-Universität Bamberg

Einführung in die Ausstellung
Prof. Dr. Susanne Frank
Projektleiterin

Julia Koifman
Projektteilnehmerin


Empfang und Rundgang
durch die Ausstellung


Die Ausstellung ist das Ergebnis eines Studienprojekts am Institut für Slawistik der Humboldt-Universität Berlin unter der Leitung von Prof. Dr. Susanne Frank, Leiterin des Fachgebiets Ostslawische Literaturen und Kulturen.

Ausstellungsdauer: 25.06.2018 - 31.07.2018

Ausstellungsort: Teilbibliothek Sprach- und Literaturwissenschaften (TB 4), Heumarkt 2

Öffnungszeiten:
Montag - Freitag     08.30 - 24.00 Uhr
Samstag, Sonntag   10.00 - 20.00 Uhr

Eintritt frei

Die nach der Hauptinsel „Solovki“ benannte Inselgruppe im Weißen Meer ist ungeachtet ihrer geographischen Randlage ein Ort, der die widersprüchlichen Bestandteile der russischen Geschichte spiegelt. Dort wurde im 15. Jahrhundert eines der bedeutendsten Klöster Russlands gegründet, das jedoch schon im 16. Jahrhundert als Gefängnis und Verbannungsort für Oppositionelle fungierte und im 17. Jahrhundert Ort erbitterten Widerstands gegen die Kirchenreform war. Nach einer Periode geistiger und wirtschaftlicher Blüte im 19. und frühen 20. Jahrhundert wurde es nach der Revolution von 1917 zur Keimzelle des GULag-Systems. 2016 erkundete eine Projektgruppe der Slawistik der Humboldt-Universität zu Berlin auf einer intellektuellen und realen Reise Geschichte und Gegenwart von Solovki.

Flyer zur Ausstellungseröffnung(1.0 MB)