Wissenstransfer

Förderprogramme FuE Kooperationen

Auf den folgenden Seiten finden Sie Programminformationen zu Fördermaßnahmen zum Technologietransfer.

Das Förderprogramm "Innovationsgutscheine für kleine Unternehmen/Handwerksbetriebe" des Freistaates Bayern wurde nach einer Pilotphase neu aufgelegt. Mit den neuen Richtlinien sollen erneut kleine Unternehmen/Handwerksbetriebe an die Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen und anderen Unternehmen/Innovationspartnern  herangeführt werden.

Gegenstand der Förderung

Innovationsgutscheine werden in zwei Varianten ausgereicht.

Die Variante Innovationsgutschein 1 führt den bisherigen Innovationsgutschein nach der Pilotphase fort. Innovationsgutschein 1 soll die Planung, Entwicklung und Umsetzung neuer Produkte, Produktionsverfahren oder Dienstleistungen bzw. eine wesentliche Verbesserung bestehende Produkte, Produktionsverfahren und Dienstleistungen unterstützen.

Mit dem Innovationsgutschein 2 sollen darüber hinaus insbesondere finanzintensivere und damit für das betreffende Unternehmen wirtschaftlich riskantere innovative Projekte mit einem Auftragsvolumen von mindestens 25.000 € ermöglicht werden.

Zuwendungsempfänger

Antragsberechtigt sind kleine Unternehmen/Handwerksbetriebe der gewerblichen Wirtschaft oder der Freien Berufe, die ihren Sitz in Bayern haben, sowie Existenzgründerinnen und -gründer, die Unternehmen in Bayern gründen werden. Kleine Unternehmen/Handwerksbetriebe sind Unternehmen, die weniger als 50 Personen beschäftigen und deren Jahresumsatz bzw. Jahresbilanz 10 Mio. € nicht übersteigt.

Art und Umfang der Förderung

Die Förderung erfolgt im Wege der Anteilfinanzierung als Zuschuss im Rahmen einer Projektförderung. Der Fördersatz beträgt 50 %, bei Antragstellern in Gebieten, die besonders vom demografischen Wandel betroffen sind, 60 % der zuwendungsfähigen Kosten, die auf folgende Höchstbeträge begrenzt sind: Pro Innovationsvorhaben beträgt die Obergrenze der zuwendungsfähigen Kosten maximal 15.000 € (Innovationsgutschein 1) bzw. maximal 30.000 € (Innovationsgutschein 2).

Verfahren

Anträge auf Gewährung der Innovationsgutscheine sind an den Projektträger zu richten. Projektträger ist: Bayern Innovativ GmbH, Gewerbemuseumsplatz 2, 90403 Nürnberg.

Weitere Informationen:

http://www.innovationsgutschein-bayern.de/startseite.html

Wesentliches Ziel des Bonusprogramms ist es, die Wissenschaftler an den bayerischen Universitäten zu motivieren, in verstärktem Maße Forschungs- und Entwicklungsaufträge für bayerische Unternehmen durchzuführen und in anderen FuE-Projekten des Forschungs- und Wissenstransfers mit Unternehmen der privaten Wirtschaft zusammenzuarbeiten. Damit soll die Universitätsforschung vermehrt mit Fragestellungen aus der Praxis befasst, der Forschungs- und Wissenstransfer beschleunigt und eine Stärkung des technischen Know-hows und damit der Wettbewerbsposition, insbesondere der bayerischen Unternehmen bewirkt werden. Gleichzeitig soll die Ausstattung bayerischer Universitäten verbessert werden, indem sie zusätzlich Mittel zum freien Einsatz erhalten.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Antragsberechtigt:

Mitglieder und Einrichtungen bayerischer Universitäten, die für bayerische Unternehmen oder Unternehmensverbände Forschungs- oder Entwicklungsaufträge sowie Projekte des Wissens- und Technologietransfers im Hauptamt durchführen.

Fördervoraussetzungen:

Die Bonusmittel werden für Forschungs- und Entwicklungsaufträge oder andere forschungsbasierte Projekte des Wissens- und Technologietransfers gewährt, wenn der Auftraggeber

  • ein Unternehmen mit Sitz oder einer rechtlich selbständigen Niederlassung in Bayern
  • oder ein bayerischer Unternehmensverband ist, dessen Mitgliedsunternehmen erwerbswirtschaftlichen Charakter haben.

Ausnahmen:

Nicht förderfähig sind FuE-Aufträge oder andere forschungsbasierte Projekte des Wissens- und Technologietransfers,

  • die ein Volumen von weniger als 5.000 € haben,
  • die eine inhaltliche Fortführung eines Projektes desselben Auftraggebers darstellen,
  • die anderweitig aus öffentlichen Mitteln gefördert werden.

 

Antragsfrist: jederzeit

Es dürfen aber noch keine Mittel geflossen sein. Eine Rechnung kann schon gestellt sein, darf aber noch nicht beglichen sein.

Höhe der Bonusmittel:

Für durchgeführte FuE-Aufträge oder andere forschungsbasierte Projekte des Wissens- und Technologietransfers, die die Fördervoraussetzungen erfüllen, gewährt das Bayerische Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst Bonusmittel in Höhe von 10 % des zwischen dem Auftraggeber und der Universität vereinbarten Entgelts ohne Mehrwertsteuer (Bemessungsgrundlage), höchstens jedoch 50.000 € (Deckelung).

Sacheinlagen (Laborgeräte etc.), die vom Auftraggeber zur Durchführung des FuE-Auftrags zur Verfügung gestellt werden und in das Eigentum der Universität übergehen, können bis zu maximal 10.000 € in der Bemessungsgrundlage berücksichtig werden.

Antragstellung:

Der Antrag muss vom Antragsteller ausgefüllt und mit einer Kopie des Vertrags an das Dezernat Z/FFT geschickt werden. Das Dezernat Z/FFT komplettiert den Antrag und leitet ihn an den Projektträger Universität Regensburg, FUTUR weiter. Der Antragsteller erhält eine Kopie des komplettierten Antrags. Der weitere Verlauf ist verwaltungsintern.

Zeitablauf zum Fördermittelabruf nach Genehmigung:

Das Dezernat Z/FFT informiert nach der Bearbeitung durch den Projektträger den Antragsteller über die Entscheidung. Genehmigte Fördermittel werden im Halbjahresrhythmus (Kalenderhalbjahre) nach Aufforderung durch den Projektträger von der Universitätsverwaltung abgerufen. Wird die mit dem Vertragspartner vereinbarte Vertragssumme in einem oder mehreren Teilbeträgen innerhalb eines Halbjahres gezahlt, so können die Fördermittel erst zu Beginn des darauf folgenden Halbjahrs abgerufen werden. Wird die Vertragssumme verteilt auf mehrere Halbjahre gezahlt, so können die Fördermittel auch nur anteilig in den jeweils darauf folgenden Halbjahren abgerufen werden.

Beispiel 1:

Die Vertragssumme wird in einem Betrag im September 2018 gezahlt: Abruf der gesamten Fördermittel im 1. Halbjahr 2019

Beispiel 2:

Die Vertragssumme wird in Teilbeträgen im September 2018 und im November 2018 gezahlt: Abruf der gesamten Fördermittel im 1. Halbjahr 2019.

Beispiel 3:

Die Vertragssumme wird in Teilbeträgen im September 2018 und im Februar 2019 gezahlt: Abruf der anteiligen Fördermittel im 1. Halbjahr 2019 und im 2. Halbjahr 2019.

Der Mittelabruf hat keinen direkten Einfluss auf den Zeitpunkt der Auszahlung, welche durch das Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst erfolgt. Die Leistung wird jedoch ohne Rechtsanspruch und nach Maßgabe der verfügbaren Haushaltsmittel gewährt.

Derselbe Antragsteller/Dieselbe Antragstellerin kann bei maximal zwei Anträgen pro Kalenderjahr berücksichtigt werden.