So war die BIG-Auftaktveranstaltung „Nachhaltig gründen – Umbrüche als Chancen verstehen“ im WS 2020/21

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In Pandemiezeiten ohne Präsenzveranstaltungen ein großes Netzwerkevent für die Angehörigen der Universität und die regionalen Partner ausrichten? Mitnichten ein leichtes Unterfangen! Das Team des neuen Büros für Innovation und Gründung hat die Herausforderung angenommen und seine Auftaktveranstaltung am 24. November 2020 kurzerhand in ein Zoom-Webinar verlegt. Das digitale Experiment ist geglückt: Die Mitglieder des BIG, die erst im Juni 2020 mit ihren Aktivitäten für den Ausbau des universitären Gründungsservices begonnen hatten, feierten mit rund 60 Studierenden, Forschenden, Alumni und Alumnae sowie mit regionalen Partnerinnen und Partnern einen gelungenen Einstand. Aus dem neu eingerichteten Multimediaraum FMA/01.20 in der Feldkirchenstraße wurde ein abwechslungsreiches vierstündiges Programm ins weltweite Netz gesendet, das unter einem hochaktuellen Rahmenthema stand: „Nachhaltig gründen – Umbrüche als Chance verstehen“.

Die Technik blieb den ganzen Nachmittag über stabil – mancher unkte gar, sie habe „für Univerhältnisse erstaunlich gut“ funktioniert. Die Gäste konnten so ungehindert dem Grußwort des ebenfalls frischgebackenen Uni-Präsidenten, Prof. Dr. Kai Fischbach, lauschen und die Köpfe hinter dem BIG kennenlernen. 

Gut zu sehen und zu hören war auch das erste große Highlight des Tages: der Keynotevortrag von Dr. Harald von Korflesch, seines Zeichens Professor für Entrepreneurship an der Universität Koblenz-Landau und enger Austauschpartner des BIG. Prof. von Korflesch beleuchtete die „Bedeutung und die tragenden Säulen einer Entrepreneurial University“und gab wegweisende Impulse für einen nachhaltigen universitären Gründungsservice.

Im Anschluss wurde es interaktiv: Die Gäste nutzten rege die Gelegenheit, in das Lehrangebot des BIG zum Thema Gründerwissen hineinzuschnuppern und an 45-minütigen Kurzworkshops teilzunehmen. Und bekamen sehr viel geboten: Prof. Dr. Julia Schöll teilte wertvolle Tipps und Tricks für eine höhere Resilienz, Katharina Kroll von LAGARDE 1 und Daniel Brinkmann von der Bamberger Digitalagentur PRinguin verrieten viel über die Chancen und Risiken einer Gründung im Studium und Sebastian Bock (BayStartUP) informierte über die Vorteile einer Teilnahme am nordbayerischen Businessplanwettberweb. Zahlreiche WorkshopteilnehmerInnen waren so angetan, dass sie sich einen längeren Slot gewünscht hätten.

Sehr großen Anklang fand auch das nachfolgende „Meet the founders“ – eine lockere Fragerunde mit erfolgreichen Bamberger Gründeralumnae und -alumni aus fünf unterschiedlichen Branchen. Der Mix aus Start-ups und Solo-Selbstständigen aus den Bereichen E-Commerce, Mobile Operating System, Gastronomie, Coworking-Space und Digitalagentur überzeugte: Gäste wie GründerInnen zeigten sich hellauf begeistert über den intensiven Austausch über den Werdegang und die Geschäftsidee der „Founders“ sowie über Themen wie Vereinbarkeit von Selbstständigkeit und Familie oder erfolgversprechende Businessstrategien. Welche Gründerinnen und Gründer dabei waren, sehen Sie hier. „Ein vielversprechendes Format mit Zukunft innerhalb des BIG-Veranstaltungsprogramms“, findet nicht nur Dr. Anette Kremer vom BIG, die als Moderatorin durch die Auftaktveranstaltung führte.

Abgerundet wurde der abwechslungsreiche Nachmittag durch eine spannende Podiumsdiskussion. Für das virtuelle Podium konnten erfahrene Unternehmerinnen und Unternehmer (Dr. Maren Saiko, Geschäftsführerin des C. C. Buchner Verlags; Niklas Volland, Co-Gründer von bytabo), Forschende (Prof. Dr. Thorsten Staake aus der Wirtschaftsinformatik der Uni Bamberg; Prof. Dr. Harald von Korflesch, Entrepreneurship Professor an der Universität Koblenz-Landau) und Gründungscoaches (Dr. Carsten Rudolph, Geschäftsführer der BayStartUp GmbH) gewonnen werden. Die Diskussion rund um die Frage „Innovationspotentiale heben und nachhaltiges Entrepreneurship fördern – Wie geht Zukunft in Zeiten des Wandels?“ war dynamisch und kurzweilig. Der Austausch über den Stellenwert und die Unterstützung von Gründenden seitens der Universität sowie zur Frage, wie Gründerinnen und Gründer aus einer Krise gestärkt hervorgehen können, war für viele Gäste DAS Highlight des Events. Die Ausführungen der Podiumsgäste zu den Chancen und Herausforderungen der aktuellen Umbrüche für Start-ups, etablierte Unternehmen und Gründerhochschulen fanden viel Zustimmung; wie es sich für ein richtiges Podiumsgespräch gehört, polarisierten sie mitunter aber auch. In jedem Fall hallte die Diskussion noch lange nach, nicht nur beim Podiumsmoderator, dem BIG-Gründungsberater Sebastian Hillebrand.

Die Auftaktveranstaltung war ein voller Erfolg für das junge BIG-Team und erhielt von verschiedenen Seiten eine positive Resonanz. Da zeigt sich auch Sebastian Hillebrand mehr als zufrieden: „Die Auftaktveranstaltung war für mich richtig gut. Man hat gesehen, wie vielfältig das Thema Gründen ist und welch vielfältige Möglichkeiten wir haben, die Gründungsinteressierten der Uni Bamberg bei diesem Thema zu begleiten.“ Dr. Anette Kremer ergänzt: „Wenn so ein Output am Ende dabei rauskommt, dann mache ich [eine solche] Veranstaltung zu einem anderen Thema sehr gerne jedes Jahr wieder.“
Für November 2021 ist in der Tat bereits ein ähnliches Großevent geplant.

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Danksagung

Ein ganz großes, herzliches Dankeschön gilt allen an der Programmgestaltung Beteiligten und den vielen unterstützenden Institutionen der Universität, allen voran dem Veranstaltungsbüro, der Druckerei, der Pressestelle und natürlich der Medientechnik und dem IT-Support!