Wissenschaftliche Einrichtungen

Trimberg Research Academy - TRAc

Workshop "Von der Idee zum Projektantrag"

Die Grundfinanzierung der Hochschulforschung erfolgt durch die Wissenschaftsministerien der einzelnen Bundesländer. Zusätzlich gibt es Geld für Forschung u.a. von Bundesministerien, forschungsfördernden Institutionen wie z.B. der DFG oder aus der Wirtschaft. Wer Forschung in größerem Stil an deutschen Hochschulen betreiben will, ist auf Mittel von diesen Drittmittelgebern angewiesen.
Wie erhält man aber schnell und komfortabel Informationen über diese Drittmittelgeber, deren Programme und Ausschreibungen? Welche Verfahren muss man einhalten, um Geld für die eigenen Forschungsaktivitäten zu erhalten?

  • Programme und Verfahren von Förderern werden vorgestellt,
  • unterschiedliche Bedarfe für Finanzierungen definiert (Projekte, Stipendien, Tagungen, Konferenzen),
  • Informationsquellen und Recherchemedien präsentiert,
  • Strategien für erfolgreiche Anträge diskutiert und praktisch trainiert.
  • Die Präsentation von Ideen und Projekten wird vorgenommen.

Es ist nicht unbedingt einfach, von einer Idee zu einem finanzierten Projekt zu kommen. Das Geld für Projektförderung liegt aber allzu oft „auf der Straße“. Wir zeigen Ihnen Wege, die Mühen des Aufhebens erträglich (und ertragreich) zu machen.

Inhalte/Ablauf
Am ersten Tag vermittelt der Workshop einen Überblick über die Forschung und ihre Förderung in der Bundesrepublik Deutschland:

  • Wieviel Geld gibt es, welche Drittmittelquellen können erschlossen werden, welche Förderer fördern was?
  • Weiter geht es mit der Frage, wo schnell und gezielt Informationen zu Förderungsmöglichkeiten gefunden werden können. Ausführlich werden Recherchemöglichkeiten aufgezeigt.
  • Wer kann Anträge stellen und welche Möglichkeiten gibt es, seine eigene Stelle zu beantragen?
  • Welche unterschiedlichen Förderungsverfahren gibt es?
  • Zum Schluss wird über die Struktur und die inhaltlichen Feinheiten gesprochen, die ein erfolgversprechender Antrag haben sollte.

Am Nachmittag des ersten Tages werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein kurzes Antragsexposé schreiben.
Am zweiten Tag werden alle Exposés von allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern gelesen.

  • Es werden Exposés ausgewählt, die besprochen werden sollen.
  • Die ausgewählten Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben dann fünf Minuten Zeit, Ihren Antrag mündlich zu erläutern.
  • Danach erfolgt ein Perspektivwechsel: Die vorgestellten Anträge werden von den restlichen Teilnehmerinnen und Teilnehmern begutachtet.

Zum Abschluss wird noch einmal ausführlich auf die Fragen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer eingegangen und es werden die „sieben Todsünden der Antragstellung“ aufgezeigt.

Methode
Vortrag, Beantwortung von Fragen, online-Recherche
WAD Consulting bietet für Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Workshops eine Broschüre „Von der Idee zum Projekt. Handreichung für die Erstellung eines Projektantrages“ und Linklisten als Begleitmaterial an.

Lernziele
Verständnis von Drittmittelförderung, TeilnehmerInnen können selbständig geeignete Förderer identifizieren

Maximale Teilnehmerzahl: 15 Personen

Zielgruppe: Promovierende, Postdocs

Zeit: Mittwoch, 21.2.2018, 9–16 Uhr, und Donnerstag, 22.2.2018, 9–16 Uhr

Ort: An der Weberei 5, Raum 05.003

Workshopleitung: Dr. Wolfgang Adamczak, WAD Consulting, Kassel

Kooperationspartner: Frauenbüro der Universität Bamberg

Zum Referenten:

Dr. Wolfgang Adamczak hat an der Universität Hamburg Biologie studiert und promoviert. Von 1984–2011 war er Forschungsreferent an der Universität Kassel. Seit September 2011 ist er im Ruhestand und freiberuflich mit seiner Firma WAD Consulting in der Beratung und Weiterbildung von WissenschaftlerInnen tätig.