Donnerstag, 28. Februar 2019: Workshops und Vorträge zur wissenschaftlichen Arbeit und Karriere

09:00 - 10:15 Vortrag: Frauen in der Wissenschaft - Möglichkeiten der Förderung mit Janina Dillig (Universität Bamberg) WE5/05.003

Im Vortrag geht es um zentrale Anlaufstellen und Fördermaßnahmen für Nachwuchswissenschaftlerinnen an der Universität Bamberg. Es werden die einzelnen Beratungsstellen genannt und die Aufgabenverteilung innerhalb der Universität Bamberg aufgezeigt. Weiter geht es um die Möglichkeiten von Nachwuchswissenschaftlerinnen, über die Universität Bamberg Unterstützung bei der Vereinbarung von Beruf und Familie zu erhalten und es werden die Förderprogramme der Frauenbeauftragten an der Universität Bamberg vorgestellt.

Ablauf:

  • kurzer Abriss zu den Vorgaben der Gleichstellungsarbeit in Bayern
  • Vorstellung von Anlaufstellen für Nachwuchswissenschaftlerinnen
  • Förderung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf an der Universität Bamberg
  • Frauenförderprogramme der Frauenbeauftragten an der Universität Bamberg

 Zeit: Donnerstag, 28.02.2019 von 9:00 bis 10:15 Uhr

Vortragende: Janina Dillig/ Frauenbüro Universität Bamberg

Janina Dillig hat im Fach Ältere deutsche Literatur promoviert und ist seit 2016 wissenschaftliche Mitarbeiterin im Frauenbüro. Ihre Kernarbeitsgebiete sind die Koordination des Mentoring-Programms FeRNet und das Stipendien-Programm Step by Step.

10:00 – 13:00 Workshop: "Die dokumentarische Methode". Eine Einführung mit Prof. Dr. Julia Franz (Universität Bamberg) WE5/05.005

Nach einer Einführung in die method(olog)ischenGrundlagen der dokumentarischen Methode und der Vorstellung der konkreten Interpretationsschritte des rekonstruktiven Verfahrens, bekommen die Teilnehmenden die Gelegenheit, einzelne Passagen aus Interviews und Gruppendiskussion dokumentarisch „anzuinterpretieren“. Auf diese Weise sollen die Teilnehmen nicht nur Wissen über die Methode gewinnen, sondern auch ein Gefühl für den Interpretationsprozess.

Geplanter Ablauf:

·       (Interaktiver) Input zur Einführung in die Methode

·       Diskussionsrunde & Reflexion der Methode am Beispiel von Forschungsprojekten der Teilnehmenden

·       Arbeit am empirischen Material 

Zielgruppe: Master-Studierende, Promovierende und Postdocs

Zeit: Donnerstag 28.02.2019 von 10:00 bis 13:00 Uhr

Workshopleitung: Julia Franz, Professorin für Erwachsenenbildung und Weiterbildung an der Universität Bamberg

Julia Franz beschäftigt sich in ihrer Forschungstätigkeit mit Themen wie der Didaktik der Erwachsenenbildung, mit intergenerationellem Lernen, mit qualitative Lehr- Lernforschung sowie mit der Erwachsenenpädagogische Organisationsforschung. Methodisch hat sie in ihren empirischen Forschungsprojekten zu Orientierungen zum intergenerationellen Lernen (Dissertation) und zu kollektiven Lehrorientierungen in Bildungsorganisationen (Habilitation) intensiv mit der dokumentarischen Methode gearbeitet. Sie ist zudem Mitglied in der Werkstatt Forschungsmethode der Sektion Erwachsenenbildung der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft undbeim Centrum für Qualitative Evaluations- und Sozialforschung (CES).

10:30 – 12:00 Workshop: „Professionell recherchieren“ mit Dominik Schmidt (Universität Bamberg) WE5/04.014 (NEUER RAUM!) - LEIDER AUSGEBUCHT

Der Workshop stellt Strategien für die Suche nach wissenschaftlichen Texten in Fachdatenbanken und im Internet vor. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer üben, komplexe Suchanfragen zu ihren Themen zu formulieren und erfahren, wie sie sich auf den Laufenden halten. Außerdem lernen sie Spezialsuchmaschinen für wissenschaftliche Texte kennen, und erfahren, wie man Zitationsdatenbanken sinnvoll einsetzen kann.

Folgende Inhalte werden beantwortet:

  • Wie Sie sich leichter einen Literaturüberblick zu einem Thema verschaffen
  • Wie und wo Sie Texte zu einem bestimmten Thema finden mit Übungsteil
  • Besonders relevante Texte identifizieren und Debatten nachvollziehen

Geplanter Ablauf: Vortrag mit Präsentation und Vorführung sowie einem Übungsteil.

Lernziele

  • Formulieren komplexer Suchanfragen und der Einsatz von Alert-Funktionen
  • Kennenlernen spezieller Suchmaschinen
  • Nutzung von Zitationsdatenbanken

Voraussetzung für die Teilnahme: ba-Nummer zum Einloggen am Rechner im Computer-Pool

Maximale Teilnehmerzahl: 15 Personen

Zielgruppe: Master-Studierende, Promovierende, Postdocs

Zeit: Donnerstag, 28.02.2019 von 10:30 bis 12:00 Uhr

Workshopleitung: Dominik Schmidt, Universitätsbibliothek Bamberg

Dominik Schmidt ist seit 2013 an der Universitätsbibliothek Bamberg als Diplom-Bibliothekar tätig. Zu seinen Schwerpunkten zählen unter anderem die Bereiche Schulungen, Information und Beratung sowie die Recherche in bibliothekarischen Datenbanken und im Internet.

10:30 - 12:30 Vortrag: „Wege ins Ausland – Forschungsaufenthalte während und nach der Promotion“ mit Alexandra Wolf & Simone Treiber (Universität Bamberg) WE5/05.003

Die frühzeitige internationale und interkulturelle Zusammenarbeit in der Forschung ist heute mehr denn je Grundstein für den Aufbau globaler Netzwerke. Für eine wissenschaftliche Laufbahn sind in allen Fachbereichen internationale Forschungserfahrung sowie im internationalen Forschungskontext erworbene wissenschaftliche und kulturelle Qualifikationen relevant. Um im starken Wettbewerb um Fördergelder und Stellen bestehen zu können, kann ein Forschungsaufenthalt im Ausland während und nach der Promotionsphase von großer Bedeutung sein.

Durch einen Auslandsaufenthalt sammeln Sie Erfahrungen in einem internationalen Forschungsumfeld, eignen sich zusätzliche Berufsqualifikationen an und knüpfen internationale Netzwerke, die für eine strategische Karriereplanung von Vorteil sein können.

Welche Möglichkeiten und Wege habe ich also ins Ausland zu gehen? Welche Finanzierungsoptionen bieten sich mir? Und welches Förderprogramm passt zu mir?

Der Vortrag behandelt neben der Bedeutung eines Forschungsaufenthaltes im Ausland für die wissenschaftliche Karriere konkrete Möglichkeiten und Wege dorthin. Je nach Karrierephase, Fachbereich oder bisheriger Forschungserfahrung und Mobilität sind Förderprogramme in unterschiedlichem Maße relevant und interessant. Anhand ausgewählter Stipendien und Förderprogramme werden Finanzierungsoptionen vorgestellt und ein erster Einstieg in die zielgerichtete Suche nach Ansprechpartnern, Netzwerken und Finanzierungsmöglichkeiten gegeben.

Zielgruppe: Promovierende und Postdocs

Zeit: Donnerstag, 28.02.2019 von 10:30 bis 12:30 Uhr

Referentin: Alexandra Wolf, Welcome Center & Simone Treiber, Koordinatorin IPID4all

13:00 – 13:45 Vortrag: „Universitäre Karrierewege nach der Promotion“ mit Dr. Martin Rehfeldt (Universität Bamberg) WE5/05.003

Es muss nicht immer die Habilitation sein – für eine akademische Karriere nach der Promotion haben sich in den vergangenen Jahren mehrere Optionen etabliert, u.a. die Juniorprofessur mit oder ohne Tenure Track sowie die Leitung einer drittmittelfinanzierten Nachwuchsgruppe. Im Vortrag werden die verschiedenen Karrierewege aufgezeigt sowie deren Vor- und Nachteile diskutiert.

Zeit: Donnerstag, 28.02.2019 von 13:00 bis 13:45 Uhr

Vortragender: Dr. Martin Rehfeldt / TRAc

Nach 12 Jahren in der Forschung und Lehre an der Universität Bamberg, ist Herr Rehfeldt in den wissenschaftsstützenden Bereich gewechselt und an der Trimberg Research Academy u.a. für die Postdoc-Beratung zuständig. Außerdem ist er im Welcome Center für internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler tätig.

13:00 – 16:30 Workshop: „Wie schreibe ich ein Exposé?“ mit Dr. Stefanie Bauer (Universität Bamberg) WE5/04.003 - LEIDER AUSGEBUCHT

Das Verfassen eines Exposé ist ein wichtiger Schritt zum Einstieg in Ihre Promotion. Was macht ein Exposé aus? Welches Thema möchte ich eigentlich konkret bearbeiten? Mit welchen Methoden? Was sind meine Ziele? Diese und weitere Fragen wollen wir gemeinsam klären.

Dieser Workshop ist konzipiert für Doktoranden und Doktorandinnen sowie für Masterstudierende, die am Anfang ihrer Arbeit stehen und ein Exposé für ihre Promotion anfertigen möchten oder sollen. Mit Hilfe von konkreten Informationen und Tipps, sowie Austausch und Feedback mit den anderen Teilnehmenden werden Sie an den Prozess des Exposé-Schreibens herangeführt und bringen Ihre Promotionsidee ein Stück voran. 

Geplanter Ablauf:

·       Funktion und Aufbau eines Exposé

·       Vorgehen beim Schreiben eines Exposé

·       Verfassen eines eigenen Exposé

Lernziele: Ziel dieses Workshops ist, dass die Teilnehmer in der Lage sein werden, komplexe Themen auf konkrete Forschungsprobleme einzugrenzen, Fragestellungen zu formulieren und spezifizieren, die Funktionen eines Exposés verstehen und gegenseitiges Feedback-Gebe und -Nehmen einüben.

Voraussetzungen: Die Teilnehmenden sollten am Anfang Ihres Promotionsprojekts stehen

Maximale Zahl an Teilnehmenden:  10 Personen

Zielgruppe: Master-Studierende und Promovierende

Zeit: Donnerstag, 28.02.2019 von 13:00 bis 16:30 Uhr

Workshopleitung: Dr. Stefanie Bauer, Professur für Erwachsenenbildung und Weiterbildung

Dr. Stefanie Bauer studierte Pädagogik und ist seit 2013 wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur für Erwachsenenbildung und Weiterbildung an der Universität Bamberg. Im Februar 2018 hat sie ihre Promotion erfolgreich abgeschlossen.

13:00 – 17:00 Workshop: Wissenschaftliche Poster: Gestaltung und Präsentation mit Dr. Stefan Lang (freier Trainer Marloffstein) WE5/05.004 - LEIDER AUSGEBUCHT

Für Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen eine gute Möglichkeit, die Scientific Community auf sich aufmerksam zu machen: die Präsentation eines wissenschaftlichen Posters auf einem internationalen Kongress. Dieser Kurs behandelt alle notwendigen Schritte –  von der Informationsauswahl und grafischen Gestaltung bis hin zur Posterpräsentation. Neben praktischen Hilfen zu Layout und Design erhalten die Teilnehmer Hintergrundwissen zu den kommunikativen Grundsätzen und Strategien einer wissenschaftlichen Präsentation.

Geplanter Ablauf:

·       Was gehört auf ein wissenschaftliches Poster?

·       Posterelemente: Texte, Abbildungen & Tabellen

·       Gestaltung, Layout und Leserführung

·       Poster-Session: der Vortrag am Poster

 Maximale Zahl an Teilnehmenden:  16 Personen

Zielgruppe: Master-Studierende, Promovierende und Postdocs

Zeit: Donnerstag, 28.02.2019 von 13:00 bis 17:00 Uhr

Workshopleitung: Dr. Stefan Lang

Dr. Stefan Lang ist Molekularbiologe und arbeitet seit mehr als 10 Jahren als freiberuflicher Scientific & Medical Writer und Schreibtrainer. Seine Schwerpunkte: Originalartikel, Reviews und wissenschaftliche Poster.

14:30 – 17:00 Workshop: „Kreativitätsstrategien Teil I“ mit Dr. Nora Jacob & Prof. em. Dr. Lothar Laux (Universität Bamberg) WE5/05.003

Stellen Sie sich einmal vor: Ihre Betreuerin hat ihnen ein attraktives Thema für Ihre Dissertation angeboten. Sie möchten nun den vorgegebenen Rahmen mit eigenen Ideen für die konkrete Fragestellung und für die methodische Umsetzung füllen. 
Oder: Ihr Betreuer bittet Sie, im vereinbarten Themenbereich zunächst einmal Forschungslücken zu identifizieren, von denen sich spannende aussichtsreiche Fragestellungen ableiten lassen. 
Oder: Sie verfassen bereits Ihre Arbeit. Mit der Einordnung Ihrer Befunde in die zugrunde gelegte Theorie sind sie recht zufrieden. Sie würden nun noch gern weiterführende alternative Erklärungen entwickeln und dabei versuchen, eigene Wege zu gehen, und eingefahrene Denkmuster zu überwinden.  
Vielleicht haben Sie auch Lust – über den Bereich der Dissertation hinausgehend – Neues auszuprobieren und dabei zu erfahren, wie sich Ihre täglichen Probleme besser bewältigen lassen.

Bei all diesen Zielsetzungen kann Sie der Einsatz von Kreativitätstechniken unterstützen.

Geplanter Ablauf: 

Nachdem wir Ihnen eine kurze Einführung in das Thema Kreativität gegeben haben, stellen wir Kreativitätsstrategien aus unterschiedlichen Domänen vor. Zum einen befassen wir uns mit linear-analytischen Methoden wie der Morphologischen Matrix. Besonderes Gewicht legen wir auf intuitiv-kreative Methoden wie etwa dem Brainwriting oder der von uns entwickelten I-Storm Methode unterteilt in Info- und Imagestorming, die wir Ihnen ausführlich vorstellen. Die Bedeutung von Analogien für die Entwicklung neuer Ideen im wissenschaftlichen Bereich wird ebenfalls veranschaulicht. Als dritten Schwerpunkt stellen wir performative Methoden wie beispielsweise die six thinking hats vor.Einzelfälle, Filmbeispiele und erlebnisdeskriptive Verfahren dienen der Veranschaulichung der Kreativitätsstrategien. Den Schwerpunkt im Workshop legen wir auf das Ausprobieren der jeweiligen Kreativitätsstrategie.

Zum Abschluss wollen wir die Anwendung von Kreativitätsstrategien für einzelne Problemstellungen im Dissertationsvorhaben (siehe die Eingangsbeispiele) mit Ihnen diskutieren.

Durch praktische Übungen in Kleingruppen lernen Sie die wichtigsten Kreativitätsstrategien und -techniken kennen. Sie erfahren auch, welche Probleme Ihrer Arbeit sich überhaupt kreativ lösen lassen und für welches Problem sich welche Kreativitätstechnik am ehesten eignet.

Voraussetzung: Falls möglich bitten wir um die Zusendung einer 1-2 seitigen Kurzdarstellung des Dissertations- oder Forschungsvorhabens (als Exposé, Skizze, Präsentation oder in anderer Form) 14 Tage vor Beginn des Workshops. Falls schon möglich, bitten wir Sie auch um die Angabe der Probleme in Ihrer Arbeit, von denen Sie eine Lösung gestützt auf Kreativitätsstrategien erwarten.

Maximale Zahl an Teilnehmenden: 12 Personen

Zielgruppe: Promovierende und Postdocs

Zeit: Donnerstag, 28.02.2017, 14:30 bis 17:00 Uhr

Workshopleitung: Dr. Nora-Corina Jacob, Dipl.-Psych., Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Universität der Bundeswehr München & Prof. Dr. Lothar Laux, Emeritus of Excellence, Universität Bamberg

Prof. Dr. Lothar Laux ist ehemaliger Inhaber des Lehrstuhls für Persönlichkeitspsychologie und Diagnostik an der Universität Bamberg. Seine Schwerpunkte in Forschung und Anwendung sind Personlichkeitscoaching, Kreativität und Innovation.

Dr. Nora-Corina Jacob, Dipl.-Psych. ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität der Bundeswehr München und freiberuflich als Coach tätig. Ihre Dissertation zu „Kreativität und Innovation“ ist kürzlich im Springer-Verlag erschienen.

15:00 - 17:00 Diskussionsforum: „Work in Progress“ mit Prof. em. Dr. Reinhard Zintl (Universität Bamberg) WE5/05.005

Der Workshop bietet den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Möglichkeit, in einem 10-minütigen Vortrag den aktuellen Stand des jeweiligen Forschungsvorhabens vorzustellen und zu diskutieren. Dabei gilt es, die wesentlichen Ideen des eigenen Projekts prägnant und auch über die Fachgrenzen hinaus zu erklären, verständlich zusammenzufassen und sich kritischen Fragen zu Inhalt, Methode und Struktur der Arbeit zu stellen. Umgekehrt wird die – komplementäre – Fähigkeit geschult, auch Vorträge, die nicht der eigenen Disziplin entstammen, verfolgen und diskutieren zu können und z.B. offene Fragen oder eigene Wissenslücken zu identifizieren. Konzentriertes Zuhören und zielgerichtetes Fragen bilden so die Grundlage für eine erfolgreiche interdisziplinäre Kommunikation.

Maximale Zahl an Teilnehmern: 5 Personen

Zielgruppe: Promovierende

Zeit: Donnerstag 28.02.2017, 15:00 bis 17:00 Uhr

Workshopleitung: Prof. Dr. Reinhard Zintl, Emeritus of Excellence, Universität Bamberg