Dienstag, 18. Februar 2020

09:30-16:30 Workshop: Projektmanagement mit Dr. Detlef Bittner WE5/05.004

Projekte managen bedeutet planvoll und zielgerichtet vorgehen. Grundlage für ein strukturiertes Vorgehen schaffen die Methodiken des Projektmanagements. Zehn Minuten Planung können eine Stunde Arbeit ersetzen heißt es im Zeitmanagement. Auch bei einem Projekt ist die Phase der Projektdefinition & -planung entscheidend für den Erfolg. Sichten der vorhandenen Informationen, Beurteilung der Chancen und der Risiken sowie die Zeit- und Resourcenplanung können entscheidend für den Erfolg und für einen stressfreien Ablauf des Projektes sein.

Die SeminarteilnehmerInnen bekommen einen Überblick über die Vorgehensweise des Projektmanagements. Fachbegriffe werden erläutert, was die selbstständige Weiterbildung durch Literaturstudium erleichtert. Anhand praktischer Übungen und Gruppenarbeiten vertiefen die Teilnehmer das Gehörte und entwickeln Vorgehensweisen für eigene Projekte.

Inhalte des Seminars:                       

  • Definition Projekt/Projektmanagement
  • Phasenmodell Projektmanagement
  • Projektstruktur und Strukturelemente
  • Netzplan – zeitlicher Verlauf des Projektes
  • Risiken erkennen und bewerten
  • Monitoring und Controlling von Projekten

Ablauf:

  • Einstiegsübung zur Definition von Projektmanagement und Vorstellung eines Phasenmodells
  • Anhand von Fallbeispielen werden Projektmanagement Tools erarbeitet
  • Ausblick auf Agile Methoden der Planung

Lernziele: Die Teilnehmer sollen die grundlegende Vorgehensweise im Projektmanagement kennenlernen sowie die wichtigsten Tools anwenden können.

Methode: Trainerinput, Beispiele und Gruppenarbeiten

Maximale Teilnehmerzahl: 15 Personen

Zielgruppe: Master-Studierende, Promovierende, Postdocs

Zeit: 09:30-16:30 Uhr, Dienstag, 18.02.2020

Workshopleitung: Dr. Detlef Bittner / bittner-seminare

Dr. Detlef Bittner absolvierte sein Biologiestudium und seine Promotion am Institut für Toxikologie der Universität Würzburg. Er machte eine Ausbildung zum PR- und Pressereferenten und Hospitation am Institut für Psychologie und Pädagogik (Dr. Kiefer & Dr. Portner). Seit 1997 geht er der freiberuflichen Tätigkeit als Dozent in der Erwachsenenbildung nach.

09:30-16:30 Workshop: Disputationstraining mit Thorsten Rother in WE5/05.003

Der letzte große Meilenstein der Promotion ist die mündliche Verteidigung der Arbeit, die besondere kommunikative Herausforderungen mit sich bringt. Dieser Workshop richtet sich an Promovierende, die sich intensiv auf ihre Disputation vorbereiten wollen. Zu Beginn des Seminars wird der traditionelle Ablauf und die Bedeutung einer Disputation vorgestellt sowie Fragen gesammelt, die typischerweise in Disputationen auftreten. Im Anschluss werden drei Strategien für eine überzeugende argumentative sowie rhetorische Positionierung während der Disputation vermittelt. Einige Promovierende erhalten die Möglichkeit, ihre Disputation im Rahmen des Seminars zu simulieren.

Ergebnisse:

  • Sie haben einen Überblick über Ablauf. Bedeutung und Funktion einer Disputation
  • Sie kennen typische Fragen der Prüfungskommission.
  • Sie verfügen über rhetorische Techniken der Rückfrage.
  • Sie können auf kritische bis provozierende Fragen in der Prüfung souverän reagieren

Maximale Teilnehmerzahl: 20 Personen

Zielgruppe: Promovierende

Zeit: 09:30-16:30 Uhr, Dienstag, 18.02.2020

Workshopleitung: Torsten Rother/ Sprechwege

Thorsten Rother machte 2004 seinen Abschluss als Magister Artium in den Fächern Deutsche Philologie, Philosophie und Angewandte Kulturwissenschaften an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. 2006 gründete er das Kommunikationstraining- und Beratungsunternehmen Sprechwege und ist als selbstständiger Trainer und Dozent tätig. Von 2008 bis 2011 lehrte er am Centrum für Rhetorik der WWU Münster.

09:30-10:45 Vortrag: Between PhD and professorship: Scientific career opportunities in Germany mit Dr. Martin Rehfeldt (Universität Bamberg) in WE5/05.005

It doesn’t have to be a habilitation – in recent years, various options for a postdoctoral career in academia have established, including a junior professorship with or without tenure track and the leadership of a junior research group being financed by external funding. In this lecture, different career paths will be explained, combined with a discussion of their benefits and disadvantages.

Zielgruppe: Master-Studierende/ Promovierende/ Postdocs

Zeit: 09:30-10:45 Uhr, Dienstag, 18.02.2020

Vortragsleitung: Dr. Martin Rehfeldt / TRAc

After 12 years of research and teaching at the University of Bamberg, Mr. Rehfeldt proceeded to work as an advisor for academic research activities. At Trimberg Research Academy he is, among others, concerned with postdoctoral consulting and is engaged in the Welcome Center for international researchers.

11:00-12:30 Panel: Good practice – „Interdisziplinäre Kooperation kleiner und großer Fächer in der Forschung“ (Moderation: Prof. Dr. Markus Behmer) in WE5/04.003

12:30 Light Lunch

13:00 – 17:00 Workshop: „Kreativitätsstrategien für Forschung und Qualifikationsarbeiten Teil I“ mit Dr. Nora Jacob in WE5/05.005

Du steckst in deiner Forschungsarbeit an einer Stelle fest und benötigst Ideen, wie du weitermachen kannst? Du hast eine spannende Forschungslücke identifiziert, aber noch keine Ideen für das konkrete Forschungsvorgehen? Dir wurde ein Dissertationsthema angeboten und du möchtest es mit eigenen Ideen für Fragestellungen und die methodische Umsetzung füllen? Du suchst nach alternativen Erklärungen für deine Ergebnisse fernab von eingefahrenen Denkmustern? Oder du möchtest neue Wege gehen, kreative Forschungsideen entwickeln und über den Tellerrand hinausschauen?

Kreativität stellt eine Fähigkeit dar, die alle Menschen in unterschiedlicher Ausprägung besitzen. Jeder kann kreativ sein und hat Ideen, in den verschiedensten Momenten und an den unterschiedlichsten Orten. Der Workshop soll dir dabei helfen, kreative Ideen gezielt hervorzubringen, deine kreativen Fähigkeiten zu erweitern und dich damit langfristig in deiner wissenschaftlichen Arbeit unterstützen.

Ablauf:

Den methodischen Schwerpunkt des Kreativitäts-Workshops bilden fünf „Entdeckerqualitäten“ kreativer Vordenker sowie klassische Kreativitätstechniken, die sich gut auf die Wissenschaft anwenden lassen. Im Fokus steht das Kennenlernen und Ausprobieren der jeweiligen Kreativitätsstrategien. Es wird an konkreten Themen der Teilnehmenden gearbeitet; Übungen die ein Umdenken fördern und einfach handhabbar sind, sichern den Transfer.

Du lernst, welche Probleme deiner Arbeit sich kreativ lösen lassen und für welches Problem welche Kreativitätstechnik am ehesten eignet ist.

Voraussetzung für die Teilnahme: Optional kannst du bis 7 Tage vor dem Workshop eine 1-2 seitige Kurzdarstellung des Dissertations-/Forschungsvorhabens an mich senden und dabei auf Herausforderungen der Arbeit Bezug nehmen, für die du kreative Ideen benötigst.

Maximale Teilnehmerzahl: 12 Personen

Zielgruppe: Promovierende und Postdocs

Zeit: Teil I: Dienstag, 18.2.2020, 13.00-17.00 Uhr und Teil II: Mittwoch, 19.2.2020, 9.30-13.00 Uhr

Workshopleitung: Dr. Nora-Corina Jacob, Dipl.-Psych., Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Universität der Bundeswehr München

Dr. Nora-Corina Jacob, Dipl.-Psych. ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität der Bundeswehr München und freiberuflich als Coach tätig. Ihre Dissertation zu „Kreativität und Innovation“ ist im Springer-Verlag erschienen.

13:00 – 15:30 Workshop: „Basics der Wissenschaftstheorie“ mit Prof. em. Dr. Sebastian Kempgen in WE5/04.003

Mit einer Präsentation zu den Begriffsformen werden die Teilnehmer in die Materie eingeführt. Durch Eigenarbeit wird das Gehörte auf Beispiele aus der jeweils eigenen Disziplin übertragen und anschließend im Plenum zu gemeinsamer Diskussion vorgestellt. Zur Abrundung wird die Deduktion einer Hypothese aus theoretischen Annahmen sowie ihre Überprüfung demonstriert.

Lernziele: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen zu einem reflektierten Gebrauch ihrer jeweiligen wissenschaftlichen Begrifflichkeit befähigt werden, sollen deren Beschränkungen und Möglichkeiten kennen lernen. Ferner sollen sie eine Grundorientierung haben, welche Werke als Standardreferenz dienen können.

Voraussetzungen: Eigene Forschungsfrage(n) und Vorbereitung von mind. 7 Grundbegriffen der eigenen Disziplin

Maximale Zahl an Teilnehmenden:  15 Personen

Zielgruppe: Master-Studierende, Promovierende und Postdocs

Zeit: Dienstag, 18.02.2020 von 13:00 bis 15:30 Uhr

Workshopleitung: Prof. Dr. Sebastian Kempgen, Emeritius of Excellence (TRAc, Slavische Sprachwissenschaft)

Prof. Dr. Sebastian Kempgen studierte Slawistik und Allgemeine Sprachwissenschaft in Bochum und Münster. Während seiner Assistentenzeit in Konstanz lernte er bei J. Mittelstraß die Wissenschaftstheorie kennen. Von 1991 bis 2018 hatte er den Lehrstuhl für Slawische Sprachwissenschaft inne und war von 2008 bis 2017 Vizepräsident der Universität.