Weihnachten im Spielfilm

Seminar im WS 2014/2015

Weihnachten ist Sujet unzähliger Spielfilme. So unterschiedliche Streifen wie »Ist das Leben nicht schön?« (1946)«, »Wir sind keine Engel« (1955), »Stirb langsam« (1988),  »Kevin allein zu Hause« (1990) oder »Tatsächlich Liebe« (2003) spielen zur Weihnachtszeit und thematisieren dieses christliche Fest auf ganz unterschiedliche Art und Weise. Auffällig ist, dass in diesen Filmen die religiösen Dimensionen der Geburt Jesu an den Rand gedrängt werden. Durch die weitgehende Säkularisierung dieses Festes treten zwangsläufig andere Inhalte in den Mittelpunkt. Dabei lässt sich zeigen, dass in vielen Filmen vor allem moralische Fragen und Themen die religiösen Inhalte des Weihnachtsfestes suspendieren. Kurz: Der Weihnachtsfilm fungiert als Moralmaschine.

Das Seminar »Weihnachten goes Hollywood« ging dieser Spur nach und analysierte und diskutierte ausgewählte (Hollywood)Filme rund um das Weihnachtsfest. Dabei standen moralische Fragen nach weihnachtlichen Sitten und Gebräuche wie auch nach dem guten Handeln des Menschen wie auch individual- und sozialethischen Themen im Zusammenhang mit Liebe, Familie, Gabe und Versprechen im Mittelpunkt.

Publikation zum Seminar

Aus dem Seminar ging folgende interne Publikation hervor:

Laubach, Thomas (Hg.): Das moralische Fest. Weihnachten goes Hollywoood, Bamberg 2015. Hier finden sich die Essays der Studierenden zu ausgewählten Filmen.

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