Großes Kino? Heilige!

Seminar im WS 2015/2016

Seit seinen Anfängen ist das Kino immer Projektionsfläche herausragender, ungewöhnlicher, besonderer Menschen gewesen: Männer und Frauen, die beseelt und besessen von einer Idee sind, Menschen, die sich für anderer aufopfern, menschliche Engel, begnadete Genies. Kurz: Heldinnen und Helden bevölkern den Film. Es sind nicht-fiktive aber auch fiktive Gestalten aus Religion, Politik, Kultur, Sport und Wissenschaft. Schließlich auch Menschen am Rande: Outlaws und Banditen, Einsiedler und Auswanderer. Einige dieser Menschen heißen in der Sprache des Glaubens Heilige, andere werden verehrt und behandelt, als wären sie es.

Das Seminar will sich anhand ausgewählter Filme ’heiligen‘ Menschen nähern: als Querschnittsthema dogmatischer wie ethischer Fragestellungen, als Kristallisationspunkt für die Frage nach dem gelingenden Leben, als Projektionsfläche für Sehnsüchte religiöser und nicht-religiöser Art. Dabei sollen vor allem Darstellungsformen und rhetorisches Überzeugungsprogramm der Filme analysiert und diskutiert werden.

Publikation zum Seminar

Aus dem Seminar ging folgende interne Publikation hervor:

Bründl, Jürgen und Laubach, Thomas (Hg.): Großes Kino? Heilige! Bamberg 2015/16. Hier finden sich die Essays der Studierenden zu ausgewählten Filmen.