Projekte, Dissertationen und Habilitationen

Hier finden Sie die bibliographischen Angaben aller Dissertationen und Habilitationen, die an unserem Lehrstuhl entstanden sind. Soweit nicht anders vermerkt, hat Frau Prof. Dr. Marianne Heimbach-Steins das Erstugutachten erstellt bzw. leitet das Fachmentorat.

Beachten Sie bitte auch die Auflistung aller Abschluss- und/oder Qualifikationsarbeiten.

Habilitationen

Lienkamp, Andreas(2008): Klimawandel und Gerechtigkeit. Eine Ethik der Nachhaltigkeit in christlicher Perspektive. Paderborn: Schönin

Dissertationen

Lamprecht, Florian(2009): Darf der Staat foltern, um Leben zu retten? Folter im Rechtsstaat zwischen Recht und Moral. Paderborn: Mentis Verlag 2009.

Rödiger, Kerstin(2008): Der Sprung in die Wirklichkeit … Impulse aus dem rhetorischen Ansatz Elisabeth Schüssler Fiorenzas für die Rezeption biblischer Texte in narrativer Sozialethik. Münster u.a.: Lit (Ethik im theologischen Diskurs /Ethics in Theological Discourse, 18).

Filipović, Alexander (2007): Öffentliche Kommunikation in der Wissensgesellschaft. Sozialethische Analysen. Bielefeld: Bertelsmann W (Forum Bildungsethik, 2).


Tokarski, Irene
(2006): Kirche und Partizipation in Bolivien. Die Option für die Armen der bolivianischen Kirche im Partizipationsprozess zur Armutsreduzierungsstrategie PRSP. Münster u.a. (Lit-Verlag) 2006 (Theologie und Praxis, 30).

  • Partizipation ist zu einem prominenten Konzept der internationalen Entwicklungspolitik avanciert. Den Kirchen wird dabei besondere Kompetenz zugesprochen. Sie gelten als basisnah und ihr (auch politischer) Einsatz für die Armen sorgt für weltweite Auafmerksamkeit in der Entwicklungszusammenarbeit. Die Studie untersucht das Engagement für zivilgesellschaftliche Partizipation der bolivianischen Kirche am Beispiel der Erstellung der Armutsbekämpfungsstrategie (Poverty Reduction Strategy Paper) in den Jahren 1998 bis 2002 und zeigt, wie sich Option für die Armen im globalisierten Kontext durch Schaffung von Partizipationsprozessen für die Ausgeschlossenen umsetzen lässt.
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Sailer-Pfister, Sonja
(2006): Theologie der Arbeit vor neuen Herausforderungen. Sozialethische Untersuchungen im Anschluss an Marie-Dominique Chenu und Dorothee Sölle. Münster, Westfalen: Lit (Ethik im theologischen Diskurs /Ethics in Theological Discourse, 12).


Baumgard, Holger
(2005): Kirche in der Netzwerkgesellschaft. Gesellschaftsdiakonie als Herausforderung der Kirche. Münster u.a. (Lit-Verlag) 2005. (= Ethik im theologischen Diskurs. 10)

  • Angesichts des Bedeutungsverlustes der Kirchen fragt der Autor nach deren gesellschaftspolitischen Gestaltungsmöglichkeiten. Aufgaben und Chancen des politisch-diakonischen Handelns werden in Auseinandersetzung mit der aktuellen Debatte um Bürgergesellschaft und politische Steuerung untersucht und vom II. Vatikanischen Konzil her sozialethisch-ekklesiologisch reflektiert.
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Kunze, Axel Bernd
(2005): Parteien zwischen Affären und Verantwortung. Anforderungen an eine Verantwortungsethik politischer Parteien aus christlich-sozialethischer Perspektive. Münster u.a. (Lit-Verlag) 2005 . (= Schriften des Instituts für Christliche Sozialwissenschaften der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. 52)

  • Die Parteien stecken in der Krise: Zahlreiche Affären haben ihren Ruf beschädigt. Immer weniger wird ihnen zugetraut, die politischen Probleme zu lösen. Die traditionellen Milieus schwinden; die Zahl der Mitglieder sinkt. Die vorliegende Studie reflektiert diese Situation aus christlich-sozialethischer Perspektive und plädiert für eine Erneuerung der Mitgliederpartei. Formuliert werden Kriterien einer Verantwortungsethik politischer Parteien. Dabei geht es zum einen um deren Bedeutung für die Demokratie und ihre Rolle innerhalb der politischen Institutionen, zum anderen um die politische Verantwortung ihrer Funktionsträger und Mitglieder. Parteien sind dann attraktiv, wenn sie politisch Interessierten effektive Beteiligungsmöglichkeiten anbieten.
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Köß, Hartmut (2003): "Kirche der Armen"? Die entwicklungspolitische Verantwortung der katholischen Kirche in Deutschland. Münster (Lit) 2003. (= Ethik im Theologischen Diskurs. 6)

  • Auf der Suche nach der zukünftigen Gestalt von Kirche kommt den entwicklungspolitischen Herausforderungen eine besondere Bedeutung zu. Denn glaubwürdig kann die Kirche in Deutschland nur dann sein, wenn sie als Teil der Weltkirche globale Verantwortung übernimmt. Dies gilt umso mehr, als die Kirche erst als eine "Kirche der Armen" ihrem eigenen Anspruch gerecht wird.
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Wolf, Judith (2001): Kirche im Dialog. Sozialethische Herausforderungen der Ekklesiologie im Spiegel des Konsultationsprozesses der Kirchen in Deutschland (1994-1996). Münster u.a. (Lit-Verlag) 2001. (= Ethik im theologischen Diskurs. 3)

  • Vorliegende Studie untersucht den Konsultationsprozeß zur wirtschaftlichen und sozialen Lage in Deutschland [...] im Hiblick auf das Subjekt Kirche, auf innerkirchliche Kommunikationsprozesse und die Chance, dialogische und partizipative Verfahren im krichlichen Selbstvollzug umzusetzen.
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Lienkamp, Andreas (2000): Theodor Steinbüchels Sozialismusrezeption. Eine christlich-sozialethische Relecture. Paderborn (Schöningh) 2000.

  • Dass Theodor Steinbüchel (1888-1949), der Kölner Philosoph, Moraltheologe und Sozialethiker, die tiefe Kluft zwischen Christentum und Sozialismus überbrückt und daraus für seinen eigenen Entwurf theologischer Ethik Grundlegendes gelernt hat, ist heute kaum noch bekannt. Die Studie will diesen "vergessenen Brückenschlag" rekonstruieren und seinen Architekten in das "kollektive Gedächtnis" zurückrufen.
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