Fakultät Sozial- und Wirtschaftswissenschaften

SoWi Frauenbeauftragte

Diskussionsveranstaltung "Vereinbarkeit von Familie und Beruf - Welchen Einfluss hat der Zeitpunkt der Familiengründung auf die Karriere?" am 18.11.2014

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf – ein sehr aktuelles und zugleich sehr relevantes Thema – stand bei der Veranstaltung  der Frauenbeauftragten der sozial- und wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Otto-Friedrich-Universität in Zusammenarbeit mit Frau Prof. Eierle als stellvertretende Frauenbeauftragte der Universität am Dienstag, den 18. November 2014 im Mittelpunkt der Diskussion. Zu dieser Veranstaltung, die im Vorfeld sowohl in lokalen Zeitungen, über digitale Portale wie Facebook und in Lehrveranstaltungen an der Universität angekündigt wurde, waren alle Studierenden sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Universität und alle interessierten Gäste auf den Campus der Universität in der Feldkirchenstraße eingeladen.

Der bereits eine Weile vor Beginn der Veranstaltung voll besetzte Hörsaal deutete schon vor Beginn der Diskussion auf das enorm große Interesse an der Thematik hin. Ihren Auftakt nahm die Veranstaltung mit dem Grußwort durch Frau Prof. Dr. Schütz, Vizepräsidentin für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs.

 

Die Vorsitzende der Fakultätsfrauenbeauftragten Frau Sonja Sperber stimmte die gespannten Zuhörerinnen und Zuhörer in einem Impulsreferat zum Thema „Vereinbarkeit von Familie und Beruf – Fakten und Erkenntnisse – gestern, heute, morgen“ auf die Thematik ein. Die ca. 200 Veranstaltungsgäste, die der Einladung an diesem Nachmittag gefolgt sind, erlebten hierbei eine Zusammenfassung der geschichtlichen Entwicklung in den vergangenen Jahrzehnten sowie spannende Einblicke in aktuelle Forschungsergebnisse.

Für die sich daran anschließende Podiumsdiskussion unter der Moderation von Frau Manuela Weinand hatten sich ebenso interessante wie hochkarätige Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Universität angekündigt: So diskutierten Frau Prof. Kraft (Munich Business School), Frau Dr. Jäkel-Wurzer (Initiative „generation töchter“), Frau Justenhoven (Vorstand Großkunden PricewaterhouseCoopers), Frau Halbig-Wippenbeck (Leiterin Arbeitswirtschaft SKF) sowie Herr Schneider (Erster Bürgermeister der Gemeinde Memmelsdorf) über die von ihnen erlebte Vereinbarkeit von Familie und Beruf und ließen dabei die Zuhörerinnen und Zuhörer an ihren persönlichen Erfahrungen teilhaben. Hierbei wurden interessante Einblicke gewährt, beispielsweise die Empfehlung von Herrn Schneider zur „bewussten Entscheidung für das eigene Leben inklusive passendem Partner und passender Umgebung“ sowie die Empfehlung von Frau Halbig-Wippenbeck „weniger Zeit in die Suche nach dem richtigen Weg, sondern mehr Zeit in die Suche nach dem eigenen Weg investiert werden sollte“. Die anschließende Öffnung der Diskussion für das Publikum zeigte durch die angeregte Diskussion erneut das große Interesse, mit dem die Gäste die Veranstaltung verfolgten.

Im Anschluss an den offiziellen Teil der Veranstaltung wurden die Gespräche bei einem geselligen Get-together mit Snacks weiter vertieft, und die Chance zum persönlichen Gespräch mit den Podiumsgästen wurde von vielen Veranstaltungsteilnehmerinnen und -teilnehmern wahrgenommen.

Fotos: Pia Schäfer