Frauen an der SoWi

Lehre und Forschung wird an unserer Fakultät zu einem großen Teil von Frauen gestemmt - darauf kann man stolz sein. Wir möchten an dieser Stelle erfolgreichen Studentinnen, Mitarbeiterinnen und Ehemaligen der SoWi ein Gesicht geben, um Vorbilder für Frauen in Universität und Wissenschaft zu schaffen.


Frauen der Fakultät SoWi stellen sich vor - Kennen Sie schon ... ?

 

Prof. Dr. Isabel Kusche - Professorin für Soziologie mit Schwerpunkt digitale Medien

(März 2022)

Zu welchen Themen forschen und lehren Sie, und spielt Geschlecht inhaltlich eine Rolle?

In Forschung und Lehre beschäftige ich mich mit sozialen Voraussetzungen und Folgen der Verbreitung und Nutzung digitaler Medien. Dabei gilt mein besonderes Interesse der politischen Kommunikation und der Frage, wie diese sich verändert, wenn neben die traditionellen und stark in Veränderung begriffenen Massenmedien Social-Media-Plattformen von politischen Akteuren genutzt werden, um potentielle Wähler*innen zu erreichen. Ein Stichwort in diesem Zusammenhang ist politisches Microtargeting, das personalisierte Kommunikation bei gleichzeitig großer Reichweite verspricht. In meiner Forschung frage ich vor allem nach den Effekten, die eine Verbreitung von Microtargeting auf die politische Kommunikation und die Erwartungen politischer Akteure darüber hat, was Wähler*innen eigentlich von der Politik wollen. Deshalb interessieren mich Versuche, Wahlversprechen und andere politische Botschaften auf Social-Media-Plattformen zu personalisieren, immer auch im Vergleich zu anderen Strategien politischer Kommunikation. Speziell solchen, die darauf setzen, eine persönliche Verbindung zwischen Politiker*in und Wähler*in zu schaffen. Beispiele wären etwa ein Fokus auf Wahlkreisarbeit oder eine Personalisierung auf Seiten der Politiker*innen, wenn diese etwa Einblicke in ihr Privatleben geben, um bei Wähler*innen Sympathien zu wecken.

Gender als Kategorie spielt bei diesen Themen in Lehre und Forschung auf den ersten Blick keine besondere Rolle. Wir wissen aber z.B. aus der Forschung, dass es bei den Personalisierungsstrategien von Politiker*innen genderspezifische Unterschiede gibt. Ich selbst habe vor einigen Jahren die Inhalte von Internet-Videos irischer Parlamentskandidat*innen vergleichend untersucht und dabei natürlich auch Geschlecht als eine unabhängige Variable in meine Analyse einbezogen. Wenn es um personalisierte Kommunikation auf Social-Media-Plattformen geht, ist Gender außerdem immer mindestens unsichtbar im Spiel. Denn die Algorithmen, die die Plattformen verwenden, um Nutzer*innen bestimmte Interessen zuzuschreiben und dementsprechend die Informationen auswählen, die ihnen gezeigt werden, rechnen aller Wahrscheinlichkeit nach mit Unterschieden nach Geschlecht.

 

Welche Personen waren für Sie wichtige Vorbilder/Mentor*innen in Ihrer beruflichen Laufbahn?

Wichtige Mentoren für mich waren sicherlich die Betreuer meiner Qualifikationsarbeiten, also meiner Dissertation und meiner Habilitationsschrift, auch wenn ihr Mentoring eher implizit als explizit war. Ich habe hauptsächlich von ihnen gelernt, indem ich sie in ihrer wissenschaftlichen Arbeit und in ihrem Umgang mit Kolleg*innen und Studierenden beobachtet und auch gemeinsam mit ihnen Artikel und Aufsätze geschrieben habe. Da ich in meinem Studium fast ausschließlich männliche Dozenten hatte, war es für mich außerdem während meiner Promotionszeit an der Universität Bielefeld wichtig zu erleben, dass es dort in der Soziologie auch Professorinnen und sogar eine Dekanin gab. Inhaltlich hatte ich mit ihnen gar nicht so viel zu tun, aber es war interessant und hilfreich zu sehen, wie sie als Frauen ihre akademischen Rollen interpretierten und aktiv gestalteten.

 

Was möchten Sie Ihren Studentinnen/Mitarbeiterinnen/den Frauen an der Fakultät, der Universität und in der Wissenschaft für Ihren (beruflichen) Weg mitgeben?

Ich vermute, dass sie – wie ich – immer mal wieder in (berufliche) Situationen kommen, in denen sie den Eindruck haben, dass man ihnen zu wenig zutraut, ihnen nicht richtig zuhört oder sie irgendwie anders behandelt, weil sie eine Frau sind. Das ist nicht schön, manchmal regelrecht ärgerlich, und ich glaube nicht, dass es ein Patentrezept gibt, um damit umzugehen. Aber vielleicht hilft es, sich daran zu erinnern, dass es manchen Männern in bestimmten Situationen ja ähnlich gehen mag, denn auch soziale Herkunft, Körpergröße oder ein eventueller Migrationshintergrund beeinflussen auf mehr oder weniger subtile Weise Interaktionssituationen.


Dr. Gundula Zoch - wissenschaftliche Mitarbeiterin am Leibniz Institut für Bildungsverläufe (LIfBi) in Bamberg und Preisträgerin des Bettina Petzold-Preis für gute Genderlehre

(April 2021)

Wie sind Sie an Ihre jetzige Position gekommen? Wie sah Ihre berufliche Laufbahn aus? Was waren wichtige Stellschrauben oder MentorInnen?

Mein Name ist Gundula Zoch. Ich bin seit 2014 an der Universität Bamberg – zunächst als Doktorandin an der Bamberg Graduate School of Social Sciences (BAGSS) und am Lehrstuhl für Soziologie 1. Seit dem Abschluss meiner Promotion gebe ich ihm Rahmen eines Lehrauftrags regelmäßig Seminare im Fachbereich Soziologie. Gleichzeitig forsche ich als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Leibniz Institut für Bildungsverläufe (LIfBi) in Bamberg. Während meiner Ausbildung in Bamberg, aber auch zuvor als Mitarbeiterin am DIW Berlin oder in unterschiedlichen Praktika, konnte ich zahlreiche Einblicke in die Arbeit als Wissenschaftlerin sammeln. Dabei hatte ich das Glück, stets sehr motivierende und unterstützende Vorgesetzte zu haben – übrigens fast ausschließlich Frauen, die alle zu tollen Mentorinnen geworden sind und mich bis heute begleiten.

War in Ihrem Studium/wissenschaftlichen Karriere/Amt Ihr Geschlecht schon einmal Thema? Haben Sie sich in Ihrem beruflichen Werdegang schon einmal deswegen benachteiligt gefühlt?

In der Soziologie gehört das Geschlecht zu einer der zentralen Dimensionen sozialer Ungleichheit – neben Bildung, Beruf, Migrationsstatus oder auch der Region, in der man lebt. Studierende der Soziologie setzen sich also früh mit Geschlechterungleichheiten in den unterschiedlichen Bereichen der Gesellschaft auseinander – vielleicht sogar früher, als sie bestimmte Benachteiligungen selbst erfahren (müssen), etwa beim Berufseinstieg oder bei der Familiengründung. Ich selbst habe mich in meinem beruflichen Werdegang bisher nicht sehr benachteiligt gefühlt. Allerdings gibt es schon Situationen, in denen ich wahrnehme, als Frau anders bewertet zu werden als Männer, z.B. wenn man bei Vorträgen etwas schneller unterbrochen wird oder für die eigene Durchsetzungsstärke in schwierigen Situationen oder trotz konstruktiver Kritik als zu direkt bewertet wird. Das gilt es auszuhalten. In anderen Fällen verfalle ich selbst aber auch in typisch weibliche Rollenbilder – etwa wenn man die Kaffeeliste vorbereitet, den Geschirrspüler im Büro zum x-ten Mal in der Woche ausräumt oder mal wieder das Geburtstagsgeschenk für die oder den Kolleg:in besorgt. Diese Rollenbilder nicht immer zu erfüllen, kann zwischenmenschlich manchmal schwierig sein. Insgesamt denke ich aber, dass Frauen ihren Platz aktiv einfordern müssen, um gesellschaftliche Rollenbilder langfristig zu verändern.

Was möchten Sie Ihren Kommilitoninnen/Kolleginnen/Frauen an der Fakultät, der Universität und in der Wissenschaft für Ihren (beruflichen) Weg mitgeben?

Mentoring, berufliche und persönliche Netzwerke – all dies ist hilfreich, um wertvolle Anregungen und Einblicke für die eigenen Entscheidungen zu erlangen. Manchmal hilft es auch einfach, schwierige Situationen mit anderen reflektieren zu können. Ich würde immer empfehlen, diese Möglichkeiten offen zu nutzen, um seinen Horizont stetig zu erweitern. Ich denke aber auch, dass viele offene Herausforderungen der Gleichstellung nicht allein durch Frauenförderung zu bewältigen sind. Zum Beispiel sehe ich eine partnerschaftliche Arbeitsteilung als wichtige Voraussetzung für die berufliche Chancengleichheit von Frauen. Es reicht nicht, junge Mütter zu kürzeren Elternzeiten und mehr Vollzeitarbeit zu motivieren – wir müssen auch Väter unterstützen, die in einem eher konservativen Umfeld zögern, längere Elternzeiten in Anspruch zu nehmen. Gleichzeitig kann die erfolgreiche Karriere gut qualifizierter Frauen nicht auf dem Rücken weniger privilegierter Frauen basieren. Denn häufig wird die unbezahlte Haus- und Familienarbeit an niedrigqualifizierte Frauen (mit Migrationshintergrund) ausgelagert – zu niedrigen Löhnen und ohne Abgaben für die soziale Absicherung im Alter, bei Krankheit oder Arbeitslosigkeit. Frauenförderung setzt für mich daher auf unterschiedlichen Ebenen an und schließt die Chancengleichheit mit Blick auf Bildung oder Herkunft immer mit ein.


Karolina Bähr - ehemalige Frauenbeauftragte der Fakultät SoWi

(Februar 2021)

Wie sind Sie an Ihre jetzige Position gekommen? Sind oder waren Sie im Bereich Frauenförderung schon einmal aktiv?

Mein Name ist Karolina Bähr und ich war Frauenbeauftragte der Fakultät SoWi von Mai 2017 bis Oktober 2019. Seit 2016 bin ich an der Universität Bamberg als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für BWL, insbes. Innovationsmanagement. Vor meiner Zeit in Bamberg absolvierte ich ein Bachelorstudium der technisch orientierten BWL in Stuttgart und ein Masterstudium in Management an der FAU in Nürnberg.

Wo sehen Sie Herausforderungen für Frauen an unserer Fakultät oder in der Wissenschaft? Würden Sie sagen, dass es für Frauen Benachteiligungen in Ihrer wissenschaftlichen Karriere gibt?

Während meines Studiums gerade der technischen Fächer sowie meiner Zeit als Frauenbeauftragte wurde mir bewusst, dass Gleichstellungsarbeit und Frauenförderung leider noch nicht an Aktualität und Berechtigung verloren haben. Gerade das gleichberechtigte Engagement von weiblichen Universitätsangehörigen in Gremien erweist sich meiner Meinung nach als aktuelle Herausforderung. Die Gremienarbeit ist wichtig, damit Frauen auch dort vertreten sind, wo Entscheidungen getroffen werden. Bspw. ist in Berufungskommissionen ein weibliches professorales Mitglied und eine Gutachterin erwünscht. Dieses Engagement beansprucht die Zeit von Wissenschaftlerinnen und Dozentinnen aufgrund ihrer noch immer geringen Anzahl jedoch überproportional. Damit kann genau die Gremienarbeit, welche Gleichstellung bewirken soll, zur Belastung und zum Karrierenachteil für Frauen werden. Ich denke daher, es ist zwar wichtig gerade weibliche Universitätsangehörige für ein solches Engagement zu begeistern. Vor allem wünsche ich mir aber auch eine weitere Verbesserung der Strukturen wie bspw. Entlastungen, damit kein Karrierenachteil aus diesem Engagement entstehen kann.


Dr. Sofia Pagliarin - Frauenbeauftragte der Fakultät Sowi und Akademische Rätin am Lehrstuhl für Steuerung komplexer und innovativer technischer Systeme

(Januar 2021)

Mein Name ist Sofia Pagliarin und ich bin seit 2018 Akademische Rätin am Lehrstuhl für Steuerung komplexer und innovativer technischer Systeme. An diesem Lehrstuhl übernahm ich von April 2020 bis Februar 2021 außerdem stellvertretend die Leitung. Ich bin Italienerin und habe vor meiner Zeit in Deutschland in vielen verschiedenen Ländern gewohnt, darunter: Schweden, Belgien, Spanien, die Schweiz und die Türkei.

Dank der unterschiedlichen Erfahrungen, die ich in diesen Ländern gemacht habe, ist mir klar geworden, dass Gleichstellung nicht selbstverständlich ist. Geschlechterdiskriminierung ist noch lange nicht bekämpft. Es gibt also noch viel zu tun! Für mich ist es besonders wichtig, sich seine eigenen Vorurteile bewusst zu machen. Denn wir alle haben Vorurteile, wenn auch in unterschiedlichem Maße. In der Möglichkeit ein Teil des Teams der Frauenbeauftragten zu werden, sah ich schließlich die Gelegenheit, mich näher mit unseren (und auch meinen eigenen) Vorurteilen auseinanderzusetzen.

Ich betrachte die Arbeit der Frauenbeauftragten nicht als eine Arbeit exklusiv für Frauen: Frauenbeauftragte beschäftigen sich mit dem Erkennen und Erhalten unserer Vielfalt. Vielleicht gefällt mir deshalb das italienische Wort für Frauenbeauftragte „Pari Opportunità“ auch ein bisschen besser. „Pari Opportunità“ steht in etwa für Chancengleichheit.


Sabrina Schorr - stellvertretende Fachschaftssprecherin der Wahlperiode 2019/2020

(Oktober 2020)

In welchen Bereichen der Fakultät engagieren Sie sich (und wieso)?

Mein Name ist Sabrina Schorr und ich bin für die Wahlperiode 2019/2020 stellvertretende Fachschaftssprecherin der Fakultät Sozial- und Wirtschaftswissenschaften. Ich studiere seit dem Wintersemester 2016 hier an der Fakultät Soziologie. Da ich mich schon vor meinem Studium vielseitig ehrenamtlich engagierte, wurde mir im Laufe meines Studiums bewusst, dass ich dies auch im Rahmen des universitären Kontextes tun wollte. Aus diesem Grund bin ich dann der Fachschaft beigetreten, um mich so für die Belange der Studierenden einzusetzen.

(Wo) sehen Sie konkreten Bedarf für Frauenförderung?

Schon früher war für mich die Gleichberechtigung ein großes Thema. Durch mein Engagement in der Entwicklungshilfe wurde mir  bewusst, wie wichtig Bildung ist und dass hier, gerade in vielen Teilen der Welt, Mädchen benachteiligt werden. Auch bei uns ist die Gleichberechtigung noch nicht in allen Gebieten erreicht. Deshalb finde ich es wichtig, dass wir viele gute Vorbilder haben, die uns in dem bestärken was wir tun und uns zeigen, dass wir alles schaffen können.

Welche Personen waren für Sie wichtige Vorbilder/Mentor*innen?

Ich kann von Glück sagen, dass ich Vorbilder hatte.Für mich war dies zum einen, Dr. med. Susanne Pechel, die neben ihrem Medizinstudium eine eigene Entwicklungshilfeorganisation gründete und so neben den etablierten NPOs Großartiges, für eine damals 20-Jährige, auf die Beine stellte. Mittlerweile wurde diese Organisation sogar zur gemeinnützigen Stiftung umgewandelt und besteht seit nun mehr 28 Jahren. Vorbilder müssen allerdings nicht immer Akademikerinnen  wie Frau Dr. Pechel sein, sondern es kann, wie bei mir, auch die eigene Oma sein. Auf den ersten Blick hat sie vielleicht gar nicht so Großes erreicht. Wenn man allerdings den Geschichten lauscht und diese im Kontext der Zeit betrachtet, dann kann man hier etwas sehr Revolutionäres entdecken: Sich als Mädchen in der damaligen Zeit die Haare kurz zu schneiden, Fahrrad zu fahren oder sogar den heimischen Herd zu verlassen und zu sagen „ja ich gehe arbeiten“, kann ein großes Vorbild sein.

Was möchten Sie Ihren Kommilitoninnen/Kolleginnen/Frauen an der Fakultät, der Universität und in der Wissenschaft für Ihren (beruflichen) Weg mitgeben?

Die Beobachtung unserer Vorbilder oder auch der Austausch mit ihnen, kann uns Ansporn sein, das zu tun was wir wollen, das zu sagen, was wir meinen und für die Freiheit, Gerechtigkeit und Gleichberechtigung aller Menschen einzutreten. Unabhängig von Geschlecht, Nationalität, Behinderung und all den anderen Stigmata, die zu einer Benachteiligung führen können.


Prof. Dr. Monika Heupel - Professorin für Politikwissenschaft, insbes. internationale und europäische Politik

(Juni 2020)

Mein Name ist Monika Heupel und ich bin seit 2019 Professorin für internationale und europäische Politik an der Universität Bamberg, wo ich seit 2014 bereits als Juniorprofessorin tätig war. Ich habe an der Universität Bremen promoviert und war danach als Post-doc am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung und einigen Stationen im Ausland tätig. Ich hatte in meiner Laufbahn - abgesehen von der Betreuerin meiner Masterarbeit - keine Mentorinnen. Wichtig waren für mich aber immer die - wenn auch wenigen - weiblichen role models unter der Professorenschaft meiner Disziplin. Wichtig war auch der Austausch mit den Kolleginnen auf meiner jeweiligen Karrierestufe. Es hat mir geholfen, zu sehen, dass sich andere Frauen Karriere & Kinder zutrauen und es schaffen, beides zu vereinbaren. Frauenförderung hat in den vergangenen Jahrzehnten viel geleistet und viel erreicht. Gerade der Anteil der Frauen unter den Professoren ist aber in der Politikwissenschaft, wie in vielen anderen Disziplinen auch, immer noch viel zu gering.  Um das zu ändern, brauchen wir unter anderem eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie, also zum Beispiel die Option, beruflich kürzer zu treten, solange die Kinder klein sind, ohne dadurch die Karriere zu ruinieren. Und wir müssen schon unseren Kindern, die in eine Gesellschaft hineinsozialisiert werden, in der traditionelle Geschlechterbilder immer noch dominant sind, bewusst machen, dass sie nicht auf bestimmte Rollen festgelegt sind, sondern Gestaltungsmöglichkeit haben.   


Sonja Scheuring - Preisträgerin PUSh-PREIS 2019

(April 2020)

Der PUSh-Preis der Universitätsfrauenbeauftragten für Studentinnen mit hervorragenden Leistungen wurde im Rahmen des Festaktes der Frauenbeauftragten am 12.12.2019 an vier Preisträgerinnen vergeben, darunter auch eine Mitarbeiterin der SoWi Fakultät: Sonja Scheuring wurde für ihre hervorragende Masterarbeit mit dem Titel "The Effect of Commuting to Workplace on Subjective Well-Being. An Empirical Analysis Using Data from SOEP" am Lehrstuhl für Soziologie, insbesondere Methoden der empirischen Sozialforschung ausgezeichnet. Wir freuen uns über diese Auszeichnung einer Mitarbeiterin unserer Fakultät und gratulieren herzlich!


Magdalena Pratter und Miriam Schmaus - Preisträgerinnen Preis für Gute Lehre

(April 2020)

Der Fakultätspreis für gute Lehre ging 2019 an zwei Frauen unserer Fakultät: Magdalena Pratter vom Lehrstuhl für Soziologie 1 und Miriam Schmaus vom Lehrstuhl für Soziologie, insb. Sozialstrukturanalyse. Aus allen Preisträgerinnen der Fakultäten erhält Miriam Schmaus außerdem den universitätsweiten Preis für gute Lehre und ist damit für den bayernweiten Preis für gute Lehre nominiert. Wir freuen uns, dass Engagement und Einsatz in der Lehre durch Frauen unserer Fakultät gewürdigt und geehrt wird und gratulieren herzlich!