Eine Gruppe vom Wohlstand geplagter Intellektueller kommt auf einer Datscha im Sommer zusammen. Dabei suchen Anwälte, Ärzte und Künstler vergeblich nach dem Sinn ihrer Existenz. Ganz unten angefangen und nun Vertreter der Intelligenz lamentieren sie über ihr tristes Alltagsdasein. Um von ihrer Langeweile abzulenken, versuchen sie in zwischenmenschlichen Debatten dem Grund ihrer Monotonie nachzugehen, dabei machen sie sich gegenseitig Vorwürfe, diskutieren, reden aneinander vorbei. Sie philosophieren über das Leben, ohne etwas davon zu verstehen.

Maksim Gor'kij schrieb sein Stück 1904, kurz vor den russischen Revolutionen, der Zeit des Umbruchs im zaristischen Russland. Durch die Parallelen zu den damaligen Gesellschaftsstrukturen verliert das Stück auch heute nicht an Aktualität.

»Wir sind Sommergäste im eigenen Land. Zugereiste. Stets auf der Suche nach einem bequemen Platz im Leben. Wir tun nichts und reden furchtbar viel.«