Was sind virtuelle Computer / was bedeutet VDI

VDI steht für "Virtual Desktop Infrastucture".

In der VDI arbeiten die Benutzerinnen und Benutzer mit (virtuellen) Arbeitsplatzcomputern, die im Rechenzentrum bereitstehen. Hierbei wird mit dem Computer, an dem die Benutzerinnen und Benutzer sitzen über das Datennetz der Universität und sogar über das Internet eine Verbindung zu den virtuellen Computern hergestellt. Wie in einer Fernwartungssitzung per Teamviewer sehen die Benutzerinnen und Benutzer dann den Bildschirm dieses Computers in einem Anwendungsfenster auf ihrem eigenen Bildschirm und können diesen mit ihrer eigenen Tastatur und Maus bedienen.

    Vorteile für das Arbeiten mit virtuellen Computern sind:

    • Virtuelle Computer werden vom Rechenzentrum für den jeweiligen Einsatzzweck bereitgestellt und mit den jeweils erforderlichen Einstellungen und den benötigten Programmen ausgestattet.
    • Virtuelle Computer sind von überall erreichbar.
    • Der virtuelle Computer steht im Datennetz der Universität, genauso wie der Computer am Arbeitsplatz.
    • Alle Datendienste der Universität (Fileserver, VC, ZUV-Portal. BayZeit etc.) sind ohne VPN-Verbindungen erreichbar.
    • Der PC-Service hat weniger Aufwand für Wartung, Updates und Neuinstallation
    • Zum Herstellen der Verbindung kann auch ein sog. Thinclients eingesetzt werden. Das sind Minicomputer auf denen nur das Verbindungsprogramm zum virtuellen Computer installiert ist. Diese Geräte sind preisgünstig, haben einen geringen Stromverbrauch, sind vollkommen geräuschlos und benötigen nur wenig Wartung.

    Arbeiten mit virtuellen Computern

    Voraussetzung für das Arbeiten mit virtuellen Computern

    Sie benötigen einen eigenen Computer. Es werden nahezu alle bekannten Computertypen unterstützt wie z.B.

    • Windows-PC
    • MAC-Computer (iMac, MacBook, iPad)
      (nicht für alle online verfügbare PC-Pools verwendbar. Siehe entsprechende Hinweise bei der Beschreibung der PC-Pools unter Computer zum Lehren, Lernen, Recherchieren
    • Linux-Computer
    • Chromebook
    • Android-Tablet
    • iPhone oder Smartphone unter Android

    Sie müssen auf Ihrem Computer das Programm „VMWare Horizon View Client“ installieren.

    Eine Anleitung für die Installation unte Windows finden Sie unter HorizonViewClient installieren.pdf

    In den Softwarestores der verschiedenen Systeme (App Store, Playstore, Microsoft Store) steht das Programm zusätzlich als App zur Verfügung.

    Sie benötigen Zugriffsrechte. Auf den Unterseiten dieser Webseite finden Sie Informationen darüber, wer die jeweiligen virtuellen Computertyp benutzen darf.

     

    Virtuellen Computer starten

    Wenn Sie mit einem virtuellen Computer arbeiten wollen:

    • Starten Sie das Programm „VMWare Horizon View Client“.
    • Melden Sie sich an der VDI mit Ihrem Benutzernamen (ba-Nummer) und Ihrem Kennwort an.
    • Wählen Sie den Computertyp / den virtueller PC-Pool aus, den Sie verwenden wollen.

    Das System startet den virtuellen Computer und Sie sehen die Bildschirmanzeige dieses Computers, so als würden Sie davor sitzen.

     

    Druckern mit virtuellen Computern

    Auf den virtuellen Computern können Sie campusprint verwenden.

    Drucker, die an Ihrem eigenen Computer angeschlossen sind, werden automatisch auch im virtuellen Computer bereitgestellt, so dass Sie diese wie gewohnt verwenden können.

    Verbindung trennen.

    Wenn Sie im Windows Startmenü des virtuellen Computers auf „Trennen“ klicken oder einfach nur das „Horizon View Client – Fenster“ auf Ihrem Computer schließen, wird die Verbindung zum virtuellen Computer getrennt. An einem normalen Computer ist das, als würden Sie nur den Bildschirm ausschalten. Der PC läuft unverändert weiter. Verbinden Sie sich erneut („schalten Sie den Bildschirm wieder ein“) können Sie an derselben Stelle, an der Sie die Verbindung getrennt haben weiterarbeiten. Dabei können Sie die Verbindung auch von einem anderen Computer aus herstellen.

    Wählen Sie "Trennen" nur dann, wenn Sie Ihre Arbeit nur kurz unterbrechen und nach der nächsten Anmeldung an der gleichen Stelle weiterarbeiten wollen.

    Allerdings sind einige virtuelle Computertypen / virtuelle PC-Pools so eingestellt, dass bei Verbindungstrennung die Benutzersitzung nach Ablauf einer gewissen Zeit automatisch abgemeldet wird. In diesen Fällen werden laufende Programme geschlossen, nicht gespeicherte Daten gehen verloren.

     

    Abmelden und Arbeit beenden

    Wenn Sie Ihre Arbeit beenden wollen, speichern Sie zunächst Ihre Daten, schließen Sie die geöffneten Programme und melden Sie sich von dem virtuellen Computer ab. Klicken Sie hierfür im Startmenü auf das Benutzersymbol und dann auf „Abmelden“.

    Die Verbindung zum virtuellen Computer wird dabei automatisch getrennt.

    Wenn Sie sicher sein wollen, dass keine Daten verloren gehen, sollten Sie sich abmelden, wenn Sie ihre Arbeit beenden.

     

    Computer herunterfahren

    Wenn Sie einen virtuellen Computer herunterfahren würden, könnte sich niemand mehr mit diesem Computer verbinden. Sie müssten erst „jemanden beauftragen“ der den Computer wieder einschaltet, damit dieser wieder verfügbar ist.

    Aus diesem Grund ist im Windows Startmenü die Funktion zum Herunterfahren ausgeblendet.

    Wird ein virtueller Computer dennoch heruntergefahren, so wird er vom System im Hintergrund gleich wieder eingeschaltet.

    Zum Installieren des Programms das Sie benötigen um eine Verbindung zu einem virtuellen Computer hezustellen, verwenden Sie die Anleitung
    HorizonViewClient installieren.pdf