Greylisting

Es gibt eine moderne Methode, "Greylisting" genannt, die dafür sorgt, dass die überwiegende Zahl der SPAM-Mails überhaupt nicht mehr ins Postfach gerät.

Dabei wird zunächst ermittelt, ob eine E-Mail von einem  bekannten als zuverlässig eingestuften Mailserver oder Absender stammt. Falls dies der Fall ist, wird die E-Mail wie bisher zugestellt.

Nur in den verbleibenden Fällen bittet der empfangende Mailserver den sendenden Mailserver einfach, die E-Mail noch einmal zu schicken. Dies ist unter ordentlichen Mailservern ein normaler Vorgang.

Dem RZ ist diese Vorgehensweise von großen Providern (GMX, AOL, WEB, ...) bekannt, die tagsüber oft viele Stunden lang E-Mails ablehnen und den Mailserver der Uni Bamberg zur erneuten Zustellung auffordern. Mailserver, die SPAM versenden, machen sich aus diversen Gründen jedoch in der Regel nicht die Mühe, Mails noch einmal zuzustellen. Dadurch bleibt eine SPAM-Mail bei der Anwendung von Greylisting mit großer Wahrscheinlichkeit draußen, weil sie nicht ein zweites Mal geschickt wird.

Es ist zu betonen, dass, um den Mailverkehr nicht zu beeinträchtigen, das Verfahren wirklich nur zur Anwendung kommt, wenn trotz umfassender Kriterien ein Mailserver oder Absender nicht automatisch als vertrauenswürdig eingestuft werden kann. So sind Mailserver großer Provider, von denen wenig SPAM-Mails zu erwarten ist, ebenso ausgenommen, wie deutsche Hochschulen und internationale Bildungseinrichtungen. Zusätzlich lernt das Verfahren automatisch bei jeder korrekt zugestellten E-Mail dazu.

Einzelheiten des Verfahrens, das für uns eingesetzt wird, finden Sie unter http://www.rz.uni-wuerzburg.de/dienste/kommunikation/e-mail/spamabwehr/greylisting/.

Die "Theorie" zum Greylisting ist bei http://www.greylisting.org beschrieben.

Bei Rückfrage senden Sie bitte eine E-Mail an die Abteilung Serversysteme.

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