Aufgabenbezogene Datendienste

Was sind aufgabenbezogene Datendienste?

Wenn zur Erfüllung der Dienstaufgaben mehrere Personen auf Daten gemeinsam zugreifen sollen/müssen oder wenn Dienstaufgaben eine Vertretung erfordern, werden aufgabenbezogene Datendienste benötigt. Hierbei handelt es sich in erster Linie um E-Mail-Konten und gemeinsam genutzten Speicherplatz am Fileserver.

Beispiele:

  • Fragen zur Literaturrecherche werden an die E-Mail-Adresse "information.ub(at)uni-bamberg.de" gesendet. In der Bibliothek haben mehrere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Zugriff auf dieses E-Mailkonto und können die Anfragen bearbeiten, für die sie jeweils zuständig sind.
  • Im Sekretariat des Lehrstuhls xy arbeiten zwei Personen in Teilzeit. Nachrichten an die E-Mailadresse "sekretariat.xy@uni-bamberg.de" können von beiden Personen bearbeitet werden, da sie beide Zugriff auf das E-Mailkonto haben.
  • Alle Teammitglieder der Abteilung Serversysteme im RZ legen Dateien, die alle Personen im Team benötigen, in einem Ordner ab, auf den alle Kollegen über das Datennetz zugreifen können.

Die Berechtigung, mit aufgabenbezogenen E-Mail-Konten und Fileservern zu arbeiten, wird dem betroffenen Personenkreis über die Mitgliedschaft in der jeweiligen, zugehörigen Sicherheitsgruppe erteilt. Die Mitglieder dieser Sicherheitsgruppen können von entsprechend autorisierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Einrichtung selbst verwaltet werden. Das bedeutet, dass ein Nutzer, der z. B. mit einem aufgabenbezogenen E-Mailkonto arbeiten soll, sich mit seiner persönlichen Nutzernummer am E-Mail-System anmelden wird, wobei im System hinterlegt ist, ob er die jeweiligen Daten nutzen darf oder nicht.

Antragsberechtigung

Die Errichtung aufgabenbezogener Dienstekonten können grundsätzlich nur von Leitern und Leiterinnen eingetragener Organisationseinheiten und Projekte der Universität Bamberg, für die ein Internetkürzel registriert ist, veranlasst werden. Die Datendienste werden unter dem registrierten Kürzel errichtet, so dass eine Zuordnung von Dienstekonto zur Organisationseinheit und deren Leiter/Leiterin jederzeit möglich ist. Im Falle des Ausscheidens eines Leiters/einer Leiterin geht die Verantwortung für die aufgabenbezogene Nutzerkennung automatisch an dessen/deren im Kürzelverzeichnis eingetragenen Nachfolger/Nachfolgerin über.

Darüber hinaus können aufgabenbezogene Dienstekonten für Aufgaben beantragt werden, die keiner registrierten Organisationseinheit zugeordnet sind (z.B. für Drittmittelprojekte etc.). Auch hier gilt als Voraussetzung, dass für diese Aufgabe ein Kürzel registriert ist. Antragsberechtigt ist die Person auf deren Namen das Kürzel registriert wurde. Für den Fall des Ausscheidens aus deren Funktionen und Ämtern gehen in diesem Fall die Rechte und Pflichten, die an der Nutzerkennung gebunden sind, nicht automatisch an eine andere Person über. Über die Weiterverwendung der Nutzerkennung und der unter dem Nutzerkonto gespeicherten Daten entscheidet ggf. die Universitätsleitung.

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