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            <title>Uni Bamberg News</title>
            <link>https://www.uni-bamberg.de</link>
            <description>Latest news | Aktuelle Informationen</description>
            <language>de-de</language>
            
                <copyright>Uni Bamberg</copyright>
            
            
            <pubDate>Sat, 16 May 2026 15:33:12 +0200</pubDate>
            <lastBuildDate>Sat, 16 May 2026 15:33:12 +0200</lastBuildDate>
            
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                        <pubDate>Wed, 30 Oct 2024 10:25:28 +0100</pubDate>
                        <title>Deutsch-Italienischer Stammtisch</title>
                        <link>https://www.uni-bamberg.de/romlit2/news/artikel/deutsch-italienischer-stammtisch/</link>
                        <description>Eine lockere Gesprächsrunde, offen für alle!</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Wir beginnen einen Deutsch-Italienischen Stammtisch für alle Italienfreunde, für Studierende, alle sind willkommen zu unserer lockeren Gesprächsrunde.</p>
<p>Aus der Bamberger Romanistik, Professur für Romanische Kultur- und Literaturwissenschaft, in Kooperation mit dem Kulturverein <a href="https://mosaico-italiano.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Mosaico Italiano e.V.</a></p>
<p>Kontakt: Monica Biasiolo,&nbsp;<a href="#" data-mailto-token="kygjrm8gryjgylm,pmkjgr0Yslg+zykzcpe,bc" data-mailto-vector="-2" class="mail">italiano.romlit2(at)uni-bamberg.de</a></p>
<p>Termine: Jeweils 18.30 im Hofcafé, Austraße 14</p><ul> 	<li>4. November</li> 	<li>25. November</li> 	<li>16. Dezember</li> 	<li>20. Januar 2025</li> </ul><p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 28 May 2024 18:32:18 +0200</pubDate>
                        <title>Die Professur auf Instagram</title>
                        <link>https://www.uni-bamberg.de/romlit2/news/artikel/die-professur-auf-instagram/</link>
                        <description>Romanische Kultur- und Literaturwissenschaft jetzt mit eigenem Profil für aktuelle Nachrichten von der Professur.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Romanische Kultur- und Literaturwissenschaft jetzt mit eigenem Profil für aktuelle Nachrichten von der Professur.</p>
<p class="align-center"><strong><a href="https://www.instagram.com/romlit.bamberg/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.instagram.com/romlit.bamberg/</a></strong></p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 09 Feb 2023 18:26:03 +0100</pubDate>
                        <title>Paris-Exkursion im Juni 2023</title>
                        <link>https://www.uni-bamberg.de/romlit2/news/artikel/paris-exkursion-im-juni-2023/</link>
                        <description>Pariser Spuren der Dritten Republik</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die gemeinsame Exkursion&nbsp;„Pariser Spuren der Dritten Republik“ der Geschichte und Romanistik findet vom 26. Juni bis 30. Juni 2023 statt. Auch wenn sie anschließt an das gemeinsame Seminar über die Dritte Republik [1], ist eine Teilnahme bzw. Erwerb eines Leistungsnachweises grundsätzlich auch möglich ohne Teilnahme am Seminar.</p>
<p>Die Exkursion wird geleitet von Prof. Dr. <a href="/hist-nng/lehrstuhlteam/prof-dr-sabine-freitag/">Sabine Freitag</a>&nbsp;(<a href="#" data-mailto-token="kygjrm8qyzglc,dpcgryeYslg+zykzcpe,bc" data-mailto-vector="-2">sabine.freitag(at)uni-bamberg.de</a>) und Prof. Dr. <a href="/romlit2/nonnenmacher/">Kai Nonnenmacher</a> (<a href="#" data-mailto-token="kygjrm8iyg,lmllclkyafcpYslg+zykzcpe,bc" data-mailto-vector="-2">kai.nonnenmacher(at)uni-bamberg.de</a>), nehmen Sie bei Interesse direkt und möglichst bald Kontakt mit den Organisatoren auf.</p>
<p>Die Unterbringung für zwölf Studierende erfolgt nach aktuellem Stand in Hotel-Doppelzimmern. Ein Zuschuss zu den entstehenden Kosten (fünf Tage/vier Übernachtungen, Zugkosten Super-Spar-Europa-Tickets) ist gewährleistet, eine Kalkulation der erwarteten Kosten folgt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>[1]: Kommentar zum Seminar&nbsp;„<strong>Frankreichs Dritte Republik (1870–1940)</strong>“:&nbsp;Die Diskussionen in Frankreich, ob die aktuelle 5. Republik nicht eine Verfassungsreform für eine 6. Republik angehen sollte, lassen auch im Jahr 2022 nicht nach. In der Abfolge seit der Französischen Revolution war die Form der Republik (Erste: 1792–1804, Zweite: 1848–1852, Dritte: 1871–1940, Vierte: 1946–1958 und Fünfte: seit 1958) nicht kontinuierlich, sondern von Konsulat, Kaiserreichen, Julimonarchie, Kommune und Vichy-Regime unterbrochen.</p>
<p>Die Dritte Republik ist in mehrerer Hinsicht kulturell wie politisch und historisch grundlegend, um Frankreichs Weg in die Gegenwart zu verstehen, so definierte Vincent Duclert sie als „naissance de l'idée de la France comme nation politique“: Es ist nach der Implosion des Zweiten Kaiserreichs mit dann 70 Jahren und 14 Präsidenten (der erste ist der Historiker Adolphe Thiers) die erste langlebige Republikform, nach Deutsch-Französischem Krieg und der Pariser Commune, erkämpft wird eine laizistische Trennung der Nation vom Katholizismus, die deutsch-französische sogenannte „Erbfeindschaft“ incl. Elsass-Frage spitzen sich zu, zugleich ist es eine Epoche des erneuten Nationalismus, Kolonialismus und eines Ersten Weltkriegs, die Marseillaise als Nationalhymne und der 14. Juli als Nationalfeiertag werden in der Dritten Republik entschieden usw.</p>
<p>Zugleich wird der Zeitraum von 1871 bis 1914 nachträglich als Belle Époque bezeichnet, eine Zeit des Fortschritts(-Glaubens) und des Wandels im Sozialen, der technologisch-wirtschaftlichen Modernisierung (z.B. Pariser Weltausstellung 1889 mit Errichtung des Eiffelturms), des wissenschaftlichen Positivismus, die auch intellektuell und künstlerisch besprochen werden soll (z.B. Marcel Proust), incl. heutiger&nbsp;Bildern der Belle Époque etwa im Film (2019 etwa „J'accuse“ von Roman Polanski).</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-21927</guid>
                        <pubDate>Thu, 09 Feb 2023 12:54:46 +0100</pubDate>
                        <title>Symposium „Entwürfe jüdischer Säkularität“</title>
                        <link>https://www.uni-bamberg.de/romlit2/news/artikel/symposium-entwuerfe-juedischer-saekularitaet-1/</link>
                        <description>der Forschungsinitiative Jüdischkeit der Otto-Friedrich-Universität Bamberg</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://juedisch.hypotheses.org/872" target="_blank" rel="noreferrer">Vgl. wiss. Blog der Forschungsinitiative</a></p>
<h1>Workshop „Entwürfe jüdischer Säkularität“</h1>
<p class="align-center"><strong>Bamberg 13. März 2023 ab 9:00 Uhr</strong><br /> <strong><a href="/bafbs/organisation-des-studiums/baulich-technische-gegebenheiten/sortierung-der-universitaetsgebaeude/obere-karolinenstrasse-8/" target="_blank">Obere Karolinenstraße 8</a>, Raum OK8/02.04</strong></p>
<p class="align-center"><strong>Kontakt für Rückfragen:&nbsp;<a href="/anglak/personen/prof-dr-pascal-fischer/" target="_blank" rel="noopener">Pascal Fischer</a></strong></p>
<p class="u-indent-1"><i>Obgleich jüdische Säkularität als analytischer Gegenbegriff zur jüdischen Religiosität verwendet werden kann, offenbart ein genauerer Blick, dass ein säkulares Verständnis jüdischer Identität und Kultur in vielfacher Weise mit dem Religiösen verwoben ist.</i></p>
<p class="u-indent-1"><i>Der Bamberger Workshop möchte literatur- und kulturwissenschaftliche, religionswissenschaftliche und soziologische Diskussionen über theoretische Aspekte jüdischer Säkularität ebenso befördern wie den Austausch über konkrete kulturelle und literarische Erscheinungsformen des Phänomens.</i></p>
<h3 class="align-center">Programm</h3>
<p>9:00 – 9:30 Uhr<br /> <strong>Susanne Talabardon:</strong><br /> <i>Zum Zusammenbruch jüdischer Identitäten</i></p>
<p>9:45 – 10:15 Uhr<br /> <strong>Kai Nonnenmacher:</strong><br /> <i>Jüdische Identität als Farce in der französischen Gegenwartsliteratur</i></p>
<p class="align-center">Kaffeepause</p>
<p>10:50 – 11:20 Uhr<br /> <strong>Anna Lena Westphal:</strong><br /> <i>Identitätsentwürfe jüdisch-deutschsprachiger Autor:innen der letzten zehn Jahre</i></p>
<p>11:35 – 12:05 Uhr<br /> <strong>Iris Hermann:</strong><br /> <i>Jüdische Lyrik und säkulare Jewishness</i></p>
<p class="align-center">Mittagspause:<br /> Gelegenheit zum gemeinsamen Mittagessen</p>
<p>14:00 – 14:30 Uhr<br /> <strong>Lea Schäfer</strong>&nbsp;(Marburg):<br /> <i>Zwischen Assimilation und Dissimilation: Historische Wechselbeziehungen zwischen jüdischen und nicht-jüdischen Sprachen im deutschen Sprachraum</i></p>
<p>14:45 – 15:15 Uhr<br /> <strong>Pascal Fischer:</strong><br /> <i>Die Diskussion um Tikkun Olam in der jüdisch-amerikanischen Gemeinschaft</i></p>
<p class="align-center">Kaffeepause</p>
<p>16.00 bis ca. 17.30 Uhr<br /> <strong>Table Ronde:</strong><br /> Entwicklungsperspektiven der Forschungsinitiative Jüdischkeit</p>
<p class="align-center">Abendessen</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
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                        <guid isPermaLink="false">news-21374</guid>
                        <pubDate>Mon, 21 Nov 2022 15:36:29 +0100</pubDate>
                        <title>Vorschau: Lehre im Sommersemester 2023</title>
                        <link>https://www.uni-bamberg.de/romlit2/news/artikel/vorschau-lehre-im-sommersemester-2023/</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><a href="/romlit2/nonnenmacher/lehre/#c569330">Vorschau Lehre im Sommersemester 2023</a></p>
<p>Übersicht der geplanten Lehrveranstaltungen</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
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                        <guid isPermaLink="false">news-21260</guid>
                        <pubDate>Wed, 09 Nov 2022 00:28:15 +0100</pubDate>
                        <title>Thementag „Jugendkulturen in Schule und Unterricht“</title>
                        <link>https://www.uni-bamberg.de/romlit2/news/artikel/thementag-jugendkulturen-in-schule-und-unterricht/</link>
                        <description>Kai Nonnenmacher: &quot;Kulturkampf und Protestkultur am Beispiel (nicht nur) Frankreichs&quot;, 2. Dezember 2022</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Inhalt und Programm:</p>
<p><a href="http://nonnenmacher.romanischestudien.de/thementag-jugendkulturen-in-schule-und-unterricht/" target="_blank" rel="noreferrer">http://nonnenmacher.romanischestudien.de/thementag-jugendkulturen-in-schule-und-unterricht/</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Zeitplan</h2>
<p>9:00-9:55 Uhr: Pascal Fischer </p>
<p>10:00-11:30 Uhr: Christoph Jürgensen &amp; Julia Ingold</p>
<p><i>(11:30-11:45 Uhr: Kaffeepause)</i></p>
<p>11:45-12:45 Uhr: Kai Nonnenmacher </p>
<p><i>(12:45-13:30 Uhr: Mittagspause)</i></p>
<p>13:30-14:30 Uhr: Podiumsdiskussion</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Abstracts</h2>
<p>&nbsp;</p>
<p>9:00 – 9:55 Uhr</p>
<p>Prof. Dr. Pascal Fischer (Universität Bamberg)</p>
<p><strong>Jugendkulturen in Geschichte und Forschung mit Überlegungen zur Relevanz für den Unterricht (Vortrag)</strong></p>
<p>Der Beitrag rekapituliert zunächst die Entwicklung der Jugendkulturen von der Nachkriegszeit bis heute mit besonderem Augenmerk auf Großbritannien. Dann wendet er sich den wichtigsten Tendenzen zur Erforschung der <i>subcultures</i> und verwandter Phänomene zu. In einem weiteren Schritt wird die Frage erörtert, wie Jugendkulturen im Unterricht angemessen behandelt werden können.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>10:00 – 11:30 Uhr</p>
<p>Prof. Dr. Christoph Jürgensen &amp; Dr. Julia Ingold (Universität Bamberg)</p>
<p><strong>„Bildungsbürgerprolls“? Hip-Hop-Tracks im Unterricht (Workshop)</strong></p>
<p>Hip Hop ist die international erfolgreichste Musikrichtung unserer Zeit und Deutschrap die prägende Dominante der zeitgenössischen deutschen Jugendkultur. Raptracks in den Unterricht einzubeziehen, dient deshalb nicht nur dazu, vorgegebene Inhalte ansprechend zu vermitteln, sondern die Jugendlichen zu lehren, ihre eigene Lebenswelt kritisch wahrzunehmen und zu verstehen. Mit seiner künstlerischen und thematischen Vielseitigkeit kann Hip Hop nicht nur im Sprachunterricht, sondern auch in vielen weiteren Fächern, wie etwa Sozialkunde oder Religion, eingesetzt werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>11:45 – 12:45 Uhr</p>
<p>Prof. Dr. Kai Nonnenmacher (Universität Bamberg)</p>
<p><strong>Kulturkampf und Protestkultur am Beispiel (nicht nur) Frankreichs (Vortrag)</strong></p>
<p>Neben der popkulturellen Betrachtung von Jugendkultur spielt ihr Zusammenhang mit politischen Protestbewegungen eine wichtige Rolle. Hier kann es beispielsweise um die geforderte andere Lebensweise angesichts des Klimawandels bei <i>Fridays For Future</i>&nbsp;oder um die französischen Jugendproteste der <i>gilets jeunes</i> im Umfeld der Gelbwesten-Bewegung (<i>gilets jaunes</i>) gehen. Der Vortrag widmet sich diesen Phänomenen der Jugendkultur im Bildungskontext.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>13:30 – 14:25 Uhr </p>
<p>Andrea Steinbach (Goethe-Gymnasium Regensburg, Universität Regensburg, Universität Bamberg)</p>
<p><strong>Koreanische Populärkultur: Hallyu – die koreanische Welle schwappt nach Deutschland (Vortrag)</strong></p>
<p>Hallyu (<span lang="EN-US">한류</span>), die koreanische Welle, bezeichnet das Phänomen der zunehmenden Begeisterung für die koreanische Populärkultur im 21. Jahrhundert. Das Phänomen umfasst mittlerweile nicht mehr nur K-Pop, Computerspiele und Fernsehdramen, sondern erstreckt sich auch auf andere Bereiche, wie Essen, Sprache, Kosmetik oder Sport. Warum begeistern sich immer mehr Kinder und Jugendliche für K-Pop, koreanische Comics oder koreanische Fernsehdramen? Wie kann diese Begeisterung und dieses Interesse im Unterricht aufgegriffen und genutzt werden? Der Vortrag bietet die Gelegenheit, nicht nur Interessantes über Korea zu erfahren, sondern auch über koreanische Einflüsse auf die deutsche Jugendkultur, sowie zahlreiche Anknüpfungspunkte für den Unterricht kennenzulernen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>14:30 – 15:00 Uhr&nbsp; </p>
<p>Diskussion</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-21206</guid>
                        <pubDate>Wed, 02 Nov 2022 09:40:54 +0100</pubDate>
                        <title>Vortrag: ›Comme si écrire c’était ne pas dormir‹: zur Poetik der Schlaflosigkeit bei Marie Darrieussecq</title>
                        <link>https://www.uni-bamberg.de/romlit2/news/artikel/vortrag-comme-si-ecrire-cetait-ne-pas-dormir-zur-poetik-der-schlaflosigkeit-bei-marie-darrieussecq/</link>
                        <description>bei der Bamberger Tagung Literatur am Ende – Putting *Schöpfung* in *Erschöpfung*
Zeitraum, 16. bis 18. November 2022</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Prof. Dr. Kai Nonnenmacher<br /> Vortrag <strong>›Comme si écrire c’était ne pas dormir‹: zur Poetik der Schlaflosigkeit bei Marie Darrieussecq</strong></p>
<p>17. November 2022, 14.45 Uhr</p><ul> 	<li>Universität Bamberg (Institut für Germanistik/Neuere deutsche Literaturwissenschaft)<br /> 	An der Universität 5, 96047 Bamberg<br /> 	Seminarraum U5/02.22</li> 	<li>Mehr Details:&nbsp;<a href="https://www.uni-bamberg.de/germ-litvermitt/tagung-erschoepfung/" target="_blank">https://www.uni-bamberg.de/germ-litvermitt/tagung-erschoepfung/</a></li> </ul>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-20865</guid>
                        <pubDate>Fri, 07 Oct 2022 15:59:19 +0200</pubDate>
                        <title>Symposium „Entwürfe jüdischer Säkularität“</title>
                        <link>https://www.uni-bamberg.de/romlit2/news/artikel/symposium-entwuerfe-juedischer-saekularitaet/</link>
                        <description>Workshop der Forschungsinitiative Jüdischkeit im März 2023, Bamberg 13. und 14. März 2023</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bamberg 13. und 14. März 2023</strong></p>
<p><a href="https://juedisch.hypotheses.org/872" target="_blank" rel="noreferrer">https://juedisch.hypotheses.org/872</a></p>
<p>Wenn Jüdinnen und Juden jüdische Orientierungen übernehmen, ohne zwingend das Judentum als Religion einzubeziehen, sprechen wir von „jüdischer Säkularität“. Im Bereich der fiktionalen Literatur ist die Suche nach Orientierung außerhalb der Religion zu einem Merkmal vieler jüdischer Autor/innen geworden. Am Beispiel von Paul Auster spitzt der Literaturwissenschaftler Finkelstein (1995, 51) den Status solcher weltlicher Traditionsbezüge zu: „The secular Jewish writer can contemplate ancient tales or recent (literary) history, but he is fated to doubt the very strength he draws from such encounters.“</p>
<p>Obgleich jüdische Säkularität als analytischer Gegenbegriff zur jüdischen Religiosität verwendet werden kann, offenbart ein genauerer Blick, dass ein säkulares Verständnis jüdischer Identität und Kultur in vielfacher Weise mit dem Religiösen verwoben ist. Der Doppelcharakter des Judentums als Religion und Volk, wie er bereits in Genesis 12 festgelegt ist, eröffnet den Raum für jüdische Säkularität, ohne sie vollständig vom Religiösen zu lösen. Jüdische Personen, die die Bezeichnung „säkular“ für sich in Anspruch nehmen, kommen schwerlich umhin, auf eine Definition des Judeseins zurückzugreifen, die ihren Ursprung in der Halacha hat. Jüdische Kunst, Literatur und Kultur verweisen auch dort meist auf ihre religiösen Ursprünge, wo weltliche Bedeutungen im Vordergrund stehen. Eva-Maria Schrage zieht (2019, 265) für ihre Untersuchung in Deutschland das Fazit, „dass jüdische Kultur in Deutschland sich nicht zwischen Säkularisierung und Wiederkehr des Religiösen bewegt, sondern von Säkularität, Traditionsbewahrung und religiöser Erneuerung gekennzeichnet ist. Rabbiner und Rabbinerinnen, Religionslehrer und Religionslehrerinnen setzen Enttraditionalisierung und Säkularität charismatische und pragmatische Modelle von Judentum und jüdischer Gemeinschaft entgegen. Dabei beziehen sie sich in unterschiedlichen Maßen auf die Autorität der Tradition, auf die Glücksversprechen der Moderne und die jüdische Geschichte.“</p>
<p>Das Bamberger Symposium möchte literatur- und kulturwissenschaftliche, religionswissenschaftliche und soziologische Diskussionen über theoretische Aspekte jüdische Säkularität ebenso befördern wie den Austausch über konkrete kulturelle und literarische Erscheinungsformen des Phänomens.</p>
<p>Unter den möglichen Leitfragen dürften sich folgende als besonders ergiebig erweisen:</p><ol> 	<li>Wie lässt sich jüdische Säkularität historisch im Verhältnis zur Religion beschreiben? Wie haben sich etwa säkulare Vorstellungen in Jiddischismus, Bundismus und Zionismus aus religiösen Konzepten heraus entwickelt? Wie ordnen sich Strömungen wie das „Humanistische Judentum“ in die Struktur jüdischer Konfessionen ein?</li> 	<li>Bedroht jüdische Säkularität die Existenz des Judentums oder sichert sie ihren Fortbestand? Wie lässt sich das Phänomen in wissenschaftliche und populäre Debatten über breitere Säkularisationsprozesse in westlichen Gesellschaften einordnen? Wie unterscheidet sich jüdische Säkularität von nicht-jüdischer Säkularität?</li> 	<li>Welche Distinktionsmerkmale jüdischer Identität werden bei einem säkularen Verständnis betont? Welche Unterschiede zwischen Israel und der Diaspora gibt es im Hinblick auf jüdische Säkularität und welche Besonderheiten werden in einzelnen Ländern sichtbar?</li> 	<li>Wie reflektieren jüdische Künstler und Autoren über das Phänomen?</li> </ol><p>&nbsp;</p>
<p><strong>Zitierte Literatur</strong></p><ul> 	<li>Dreyfus, Madeleine. 2016.&nbsp;<i>Ein ziemlich jüdisches Leben: säkulare Identitäten im Spannungsfeld interreligiöser Beziehungen</i>. Jüdische Moderne 16. Köln: Böhlau Verlag.</li> 	<li>Finkelstein, Norman. 1992.&nbsp;<i>The ritual of new creation: Jewish tradition and contemporary literature</i>. SUNY series in modern Jewish literature and culture. Albany: State University of New York Press.</li> 	<li>Finkelstein, Norman. 1995. „In the Realm of the Naked Eye: The Poetry of Paul Auster“. In&nbsp;<i>Beyond the red notebook: essays on Paul Auster</i>, hrsg. von Dennis Barone, 44–59. Penn studies in contemporary American fiction. Philadelphia: University of Pennsylvania Press.</li> 	<li>Schrage, Eva-Maria. 2019.&nbsp;<i>Jüdische Religion in Deutschland: Säkularität, Traditionsbewahrung und Erneuerung</i>. Wiesbaden: Springer VS.</li> </ul>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-19612</guid>
                        <pubDate>Tue, 10 May 2022 17:44:39 +0200</pubDate>
                        <title>Journée française 2022</title>
                        <link>https://www.uni-bamberg.de/romlit2/news/artikel/journee-francaise-2022/</link>
                        <description>Das Institut für Romanistik der Otto-Friedrich-Universität stellt sich am 11. Mai Französischschüler/innen vor</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Institut für Romanistik der Otto-Friedrich-Universität hat eine&nbsp;<a href="http://www.dfg-bamberg.de/deutsch-franzoesisches-abitur-in-bamberg-dientzenhofer-gymnasium/" target="_blank" rel="noreferrer">Kooperation</a>&nbsp;mit dem Dientzenhofer-Gymnasium vereinbart, das eines der neun bayerischen Gymnasien mit deutsch-französischem Abitur ist (AbiBac).</p>
<p>Schulleiterin OStD’in Brigitte Cleary und Französisch-Lehrer Michael Schmidt kommen am Mi., 11. Mai, zu einem ersten Frankreichtag an die Otto-Friedrich-Universität (ursprünglich für Winter 2021 vorgesehen, aber pandemiebedingt verlegt).</p>
<p>Organisiert wird der Tag von Prof. Dr. Kai Nonnenmacher und Dr. Benno Berschin unter Beteiligung des ganzen Instituts für Romanistik, des Sprachenzentrums, der Universitätsbibliothek, der Erasmus-Koordination und der Fachschaft.</p>
<h2>Ausblick</h2>
<p>Die nächste Journée française soll dann auch auf weitere Schulen und Institutionen ausgedehnt werden, überhaupt wird eine Zusammenarbeit von Schule, Universität und Dt-Frz. Gesellschaft angestrebt, um das Französische auch bei der jungen Generation zu fördern.</p>
<p>Interessierte Französischlehrer/innen sind willkommen, sich für die kommenden Frankreichtage mit den eigenen Schüler/innen zu beteiligen, soweit organisatorisch möglich.<br /> Kontakt:&nbsp;<strong><a href="/romdidaktik/fachvertreter/" target="_blank" rel="noopener">Dr. Benno Berschin</a></strong></p>
<h2>Journée française im Frühjahr 2022</h2>
<p>Mi., 11. Mai 2022, An der Universität 5 (= U5)</p>
<p>10.00&nbsp;Begrüßung (Prof. Dr. Kai Nonnenmacher, Dr. Benno Berschin), Raum&nbsp; U5/1.17&nbsp;</p>
<p>10.20&nbsp;Französisch studieren aus Sicht von Studieninteressierten (Prof. Dr. Martin Haase)</p>
<p>10.40&nbsp;Führung durch die Universität mit Fachstudienberater Florian Lützelberger mit Beratungsmöglichkeit</p>
<p>11.00&nbsp;Seminarbesuche: alternativ in zwei Teilgruppen<br /> a)&nbsp;<i>Humanisme/-s&nbsp;</i>(Prof. Dr. Dina De Rentiis, Raum MG1/02.05)<br /> b)&nbsp;<i>Die Stadt in der Romania</i>&nbsp;(Prof. Dr. Kai Nonnenmacher, Raum U5/1.18)</p>
<p>11.30&nbsp;Davide Bacchini und Dr. Katharina Scheffner: Auslandsaufenthalte in Frankreich organisieren (Raum wie Begrüßung, U5/1.17)&nbsp;</p>
<p>12.00&nbsp;Gemeinsam in die Mensa und danach „Speed Dating“ (gegen 12.30h)&nbsp; beim Kaffee im Schwanenhaus (Austraße 37 o.a.) gemeinsam mit Studierenden</p>
<p>13.20&nbsp;Digitale Romanistik: Korpusrecherche: Dr. K. Betz (MG1/02.06)</p>
<p>13.45&nbsp;Führung Teilbibliothek 4 der Universitätsbibliothek mit Einweisung der Schüler für eigene Seminare (Frau Dr. Gerike)<br /> <a href="/ub/fuer-schuelerinnen-und-schueler/">https://www.uni-bamberg.de/ub/fuer-schuelerinnen-und-schueler/</a>&nbsp;</p>
<p>14.30&nbsp;Französischsprachkurse an der Universität: Frau Fontaine und Frau Catala-Keller (Raum U2/1.33)</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-19547</guid>
                        <pubDate>Tue, 03 May 2022 11:16:50 +0200</pubDate>
                        <title>Bamberger Veranstaltungsreihe &quot;Kulturen der Jüdischkeit&quot; eröffnet</title>
                        <link>https://www.uni-bamberg.de/romlit2/news/artikel/bamberger-veranstaltungsreihe-kulturen-der-juedischkeit-eroeffnet/</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h4>Forschungsinitiative formiert sich weiter</h4>
<p>Am Montag, 2. Mai 2022, eröffnete die Bamberger Forschungsinitiative Jüdischkeit eine auf Regelmäßigkeit angelegte Veranstaltungsreihe &quot;Kulturen der Jüdischkeit&quot;, in der künftig die zehn Professorinnen und Professoren ihren Forschungsschwerpunkt öffentlich präsentieren und gemeinsam diskutieren wollen. <a href="https://juedisch.hypotheses.org/personen" target="_blank" rel="noreferrer">Beteiligt</a> sind neben Judaistik die Literatur-, Kultur- und Sprachwissenschaften aus Anglistik, Germanistik, Romanistik und Slavistik und die Kommunikationswissenschaften.</p>
<p>Die Initiative will sich weiter an der Bamberger Universität und darüber hinaus vernetzen und künftige Verbundforschung damit vorbereiten. Damit sollen auch das <a href="https://juedisch.hypotheses.org/partner" target="_blank" rel="noreferrer">Zentrum für Interreligiöse Studien</a> und ein geplantes Zentrum für Forschungen in der Moderne forschungsorientiert gestärkt werden, wie Dekan und Mitglied der Initiative Prof. Dr. Markus Behmer betonte.</p>
<p>Ein wissenschaftlicher Blog <a href="http://juedisch.hypotheses.org" target="_blank" rel="noreferrer">http://juedisch.hypotheses.org</a> trägt systematisch die Aktivitäten der Gruppe zusammen. Ein abgestimmtes <a href="https://juedisch.hypotheses.org/category/lehre" target="_blank" rel="noreferrer">Lehrangebot</a> ergänzt die Forschungsinitiative, etwa im Sommersemester 2022 zu „Judentum der Gegenwart&quot; (Prof. Talabardon), zur „Jüdischen Lyrik im nationalsozialistischen Deutschland&quot; (Prof. Hermann) oder zu „Jewish-American Literature and Culture“ (Prof. Pascal Fischer)</p>
<h4>Passauer Romanistin Marina Hertrampf über das Spiel mit den Geschlechtern in der postmigrantischen französischen Literatur</h4>
<p>Für die Auftaktveranstaltung lud der Romanist Prof. Dr. Kai Nonnenmacher im Rahmen seines Seminars über <a href="https://juedisch.hypotheses.org/275" target="_blank" rel="noreferrer">jüdische Identität im Frankreich der Gegenwart</a> die Passauer Romanistin Prof. Dr. Marina Hertrampf ein, die mit der Autorin Karine Tuil die zweite Generation mit tunesisch-jüdischem Hintergrund vorstellte: Aus ihrer jüdischen Romantrilogie um 2000 zum fiktionalen Spiel mit dem modernen Judentum, zu den intertextuellen Bezügen sowohl zur jüdischen Tradition als auch zum französischen Literaturkanon wählte sie einen Text über den Kampf der jüdischen Mütter und Töchter um Autonomie und Anerkennung als Frau in einer oft als patriarchal wahrgenommenen Lebenswelt der Diaspora. Jüdische Gegenwartsliteratur kann nie nur national betrachtet werden, da die Identitäten sich in einer Welt des Exils, der Migration und der Globalisierung vermischen. Umso spannender, wie sich Gruppen auch über die fiktionale Verhandlung oder komisch-burleske Überzeichnung repräsentieren, etwa über die allmächtige jiddische Mamme, diesen Topos weiblicher jüdischer Identität. So verglich Professorin Hertrampf die zukunftsorientierten, spielerischen Entwürfe von Weiblichkeit in den französischen Literaturen mit jüdischem, muslimischem und Sinti-Roma-Hintergrund.</p>
<h4>Fulbright-Gastprofessor Mark Bernheim über amerikanisch-jüdische Literatur</h4>
<p>Gegenwärtig plant die Gruppe unter anderem einen Salon-Abend der Graduiertenschule Literatur, Kultur, Medien mit dem amerikanischen Fulbright-Gastprofessor Mark Bernheim in Bamberg zum Thema „<a href="https://juedisch.hypotheses.org/531" target="_blank" rel="noreferrer">Welches Judentum studieren wir?</a>“</p>
<h4>Vorbereitung eines wissenschaftlichen Workshops im Winter 2022/23</h4>
<p>Um sich weiter als Forschungsgruppe zu formieren, wird gegenwärtig für Dezember 2022 ein Forschungs-Workshop vorbereitet, der „Entwürfe jüdischer Säkularität“ aus interdisziplinärer Perspektive diskutiert, koordiniert u.a. von Prof. Pascal Fischer und Prof. Iris Hermann. Eine Erweiterung der Gruppe etwa auf sozialwissenschaftliche Aspekte ist durchaus denkbar. Jüdischkeit ist auch jenseits der Religion, in einer säkularen Lebenswelt, ein wichtiger Identitätsfaktor in der pluralen Moderne, etwa in der Medien- und Populärkultur wie Musik, Film und Mode (Prof. Jürgensen) oder dem kreativen Umgang mit dem Jiddischen in der Moderne (Prof. Birzer) . Damit will die Gruppe zur weiteren Forschungsprofilierung der Fakultät für Geistes- und Kulturwissenschaften in der Erforschung der Gegenwart beitragen und eine mögliche Schnittstelle bei dem Aufbau eines wissenschaftlichen Zentrums für die Moderne bilden.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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