Fakultät Geistes- und Kulturwissenschaften

Romanische Sprach- und Kulturwissenschaft

Hinweise zum Basismodul "Französische / italienische / spanische Sprachwissenschaft" als “Einführungsmodul”

Das Basismodul Sprachwissenschaft ist de facto ein "Einführungsmodul" bestehend aus zwei obligatorischen Bestandteilen:

  1. Eine Vorlesung "Einführung in die romanische Sprachwissenschaft" (= Einführung 1), die in die romanische und allgemeine Sprachwissenschaft und ihre Konzepte und Terminologie einführt, ohne detailliert auf Einzelsprachen einzugehen. Diese Vorlesung wird von Studierenden aller drei romanischen Sprachen gemeinsam besucht.
  2. Eine Vorlesung/Seminar, 2 SWS mit dem Titel "Strukturen des Französischen / Italienischen / Spanischen" (= Einführung 2), in der die sprachlichen Strukturen und Gegebenheiten der jeweiligen Einzelsprache linguistisch analysiert werden; hier trennen sich die Wege der Italianisten, Hispanisten und Franzisten.

 

Die Vorlesung im Basismodul: “Einführung in die romanische Sprachwissenschaft (= Einführung 1)”

Diese Vorlesung ist ein Angebot, die Grundkenntnisse zur Linguistik und vergleichenden Philologie der romanischen Sprachen mit vergleichsweise geringem Aufwand zu erwerben. Die Vorlesung ist obligatorisch und wird mit 2 ECTS  angerechnet. Eine Klausur gibt es nicht, da pro Modul nur eine Modulprüfung möglich ist und diese in der Einführung 2 stattfindet. Anwesenheit oder Abwesenheit haben keine prüfungsrechtlichen Konsequenzen. 

Der Hinweis „Einführung 1“ soll Ihnen suggerieren, dass Sie die „romanische Einführung“ möglichst zuerst absolvieren und die sprachspezifische „Einführung 2“ aufs darauffolgende Semester verschieben sollten. Notfalls können aber auch beide LVs parallel besucht werden. Wie Sie sehen, bekommen Sie für diese Vorlesung 2 ECTS-Punkte, ohne dass Leistung und Anwesenheit überprüft würden. Es ist aber dennoch unklug, sie deswegen nicht ernst zu nehmen. Der Inhalt der „Einführung 1“ wird aber für die jeweilige “Einführung 2” als bekannt vorausgesetzt und Sie laufen Gefahr, dort dann nicht mitzukommen. Insbesondere ist aber die Abschlussklausur der „Einführung 2“ der Leistungsnachweis für das ganze Modul und beinhaltet daher ausdrücklich auch Fragen aus der Grundlagen-Vorlesung!

 

„Strukturen des … (= Einführung 2)“

Hier werden nun mithilfe der erlernten Beschreibungsmethoden tatsächlich die Strukturen der studierten Einzelsprachen thematisiert. Es liegt in der Verantwortlichkeit der Studierenden, diese Lehrveranstaltungen erst nach Absolvierung der Einführung 1 zu besuchen, denn der Inhalt der „Einführung 1“ wird hier stillschweigend als bekannt vorausgesetzt. Die Einführung 2 vor der Einführung 1 zu belegen ist zwar formal möglich, inhaltlich aber sinnlos.

Die 6 ECTS-Punkte gibt es hier für eine oder zwei Klausuren; wenn ein Tutorium angeboten wird, ist die Teilnahme verpflichtend; es gibt – wie überall – keine Anwesenheitsüberprüfung. Da die Klausur der Einführung 2 die Modulprüfung ist, wird hier selbstverständlich der Stoff aus Einführung 1 mit abgeprüft.

 

„Ich studiere Französisch und Spanisch ...“

Für Studierende zweier romanischer Sprachen ist die Einführung 1 doppelt anrechenbar! Sie belegen ein Mal die Vorlesung "Einführung in die romanische Sprachwissenschaft" und dann im nächsten Semester die "Strukturen des Französischen" und die "Strukturen des Spanischen". Die bereits absolvierte Einführung 1 können Sie dann sowohl für Französische wie auch für Spanische anrechnen lassen.