Katholische Theologie

Religionspädagogik und Didaktik des Religionsunterrichts

"Was Promis glauben" - Wanderausstellung zu Gast in Bamberg

Auf Initiative des Lehrstuhls für Religionspädagogik und Didaktik des Religionsunterrichts hin wurde die Ausstellung "Was Promis glauben" im Hörsaalgebäude des Instituts für Katholische Theologie (An der Universität 2; Ostflügel: 1. und 2. Stock) gezeigt. Sie konnte bis einschließlich 01. August 2014 kostenfrei besichtigt werden.

Ausstellungseröffnung

Am Donnerstag, 12. Juni 2014, wurde diese Ausstellung durch einführende Kurzvorträge eröffnet:

  • Dipl.-Hdl. Markus Kosian: "Was Promis glauben" - Idee und Intentionen der Ausstellung
  • Pia Zimmermann: Warum eigentlich Aussagen von "Promis" ausstellen? Ein studentischer Blick
  • Dipl.-Hdl. Daniel Eisenbeiß: "Promi"-Aussagen zu Religion und Glaube. Religionspädagogische Anfragen und Perspektiven
    Hier finden Sie Bilder der Eröffnungsveranstaltung.

Unterrichtsmaterial

Die Ausstellung ist dokumentiert in einer Zusammenstellung(607.5 KB), die in verschiedenster Weise im Religionsunterricht eingesetzt werden kann.

Hintergründe

Sind Gott und Religion in unserer Gesellschaft nur noch Rand-Themen? Spricht wirklich keiner mehr über Gott und Religion? Hat Glaube in unserer Gesellschaft überhaupt noch lebensgestaltende Kraft? Fast scheint es so, als würden Religion und Glauben gegenwärtig kaum noch interessieren.

Dipl.-Hdl. Markus Kosian, Absolvent der Universität Bamberg und mittlerweile Berufsschullehrer in München, sammelte über 400 Aussagen von bekannten Sportlern, Fernsehstars, Popstars, Politikern, Journalisten, Wirtschaftsbossen und Wissenschaftlern, die in der Wanderausstellung präsentiert werden. An den Statements wird deutlich, dass der Glaube an Gott und seine lebensgestaltenden Potenziale, aber auch diesbzgl. kirtische Anfragen öffentlich thematisiert werden.

Kontext

Im Sommersemester 2014 wurde diese Ausstellung an der Universität Bamberg gezeigt, da sie Thema eines Religionspädagogik-Seminars gewesen ist: Zusammen mit ihrem Dozenten Daniel Eisenbeiß nahmen Studierende die Statements der "Promis" zum Anlass, der Frage nachzugehen, wie Religiosität in der postmodernen Gesellschaft des 21. Jahrhunderts gestaltet wird. Derartige Aspekte waren auch Thema der religionspädagogischen Vorlesung von Prof. Dr. Konstantin Lindner "Religiosität und religiöse Bildung angesichts postmoderner Kontexte".