Interne Akkreditierung

"Die Sicherung und Entwicklung der Qualität in Studium und Lehre ist vorrangig Aufgabe der Hochschulen. Sie erfüllen diese Aufgabe durch hochschulinterne Maßnahmen der Qualitätssicherung und -entwicklung (...)."


So heißt es in Artikel 1 Absatz 1 des Studienakkreditierungsstaatsvertrags. Eine dieser Maßnahmen stellt an der Universität Bamberg die interne Akkreditierung der Studiengänge dar. Wurden Studienprogramme bislang durch externe Gutachterinnen und Gutachter programm- bzw. clusterakkreditiert, führt die Universität Bamberg diese Verfahren seit der erfolgreichen Systemakkreditierung selbst durch.

Das Verfahren der internen Akkreditierung durchläuft jeder Studiengang alle sechs Jahre. Ziel ist es, den aktuellen Stand der Qualitätsentwicklung zu überprüfen und die Studierbarkeit des Studiengangs zu gewährleisten. Zu diesem Zwecke formuliert die bzw. der Studiengangsbeauftragte einen Qualitätsentwicklungsbericht (QEB), welcher um weitere, den Studiengang beschreibende, Dokumente ergänzt wird. Alle eingereichten Unterlagen werden anschließend von verschiedenen Gremien geprüft. So soll sichergestellt werden, dass beschriebene Maßnahmen angemessen sind und die Anforderungen an Studiengänge, wie sie beispielsweise in der Bayerischen Studienakkreditierungsverordnung formuliert werden, erfüllt sind.

Nebenstehend ist der schematische Ablauf der internen Akkreditierung abgebildet, welcher im Prozessportal ausführlicher beschrieben wird. Alle relevanten Dokumente, die dazu nötig und unterstützend sind, stehen zum Download bereit. Hier finden Sie neben der Vorlage für den QEB auch

  • das Prozesshandbuch, welches den genauen Ablauf der internen Akkreditierung beschreibt,
  • eine Übersicht über alle Dokumente, die mitgeltend zum QEB eingereicht werden müssen,
  • den Prüfkatalog, welcher die Prüfkriterien der behandelnden Gremien widerspiegelt,
  • einen Zeitplan, wann welcher Studiengang intern zu akkreditieren ist.

Der Beteiligung von externen Expertinnen und Experten kommt bei der internen Akkreditierung eine bedeutende Rolle zu. So braucht es begleitend zum QEB auch ein aktuelles Studierendenvotum sowie Voten und/oder Ergebnisse aus der Beteiligung externer Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis. Diese Außenperspektive sichert die Objektivität des Verfahrens und ermöglicht, im Sinne einer Peer-Review, die kontinuierliche Weiterentwicklung des Studienprogramms.