Fakultät Humanwissenschaften

Professur für Psychologische Methoden Empirischer Bildungsforschung

Programmrahmen

Beginn der Fachgruppentagung: Mittwoch 21.09.2011 (10:00)
Sitzung der Fachgruppe: Donnerstag 22.09.2011 17:00
Ende der Tagung: Freitag 23.09.2011 nachmittags(17:00)

Workshops: 20.09.2011
9-13 (Pohl; Neuwirth) und 14-18 (von Davier/Carstensen; Mayring)

Für die bereits am Vortag angereisten Gäste:
Dienstag, 20.09.2011
19:00 Uhr Abendessen im Aposto, Geyerswörthstr. 5a 
20:45 Uhr Nachtwächterführung, Treffpunkt: Tourist Information Bamberg, Geyerswörthstr. 5

Gesellschaftsabend in der Altenburg (externer Link folgt Info): Mittwoch 19:30
(Bus zur Altenburg; Abfahrt: Promenadenstraße (Nähe ZOB) 19:00, Schranne 19:05; Fußweg ca 35 Min.)
Stadtplan(702.9 KB) mit Abfahrtsorten und Tagungsgebäude

Programmübersicht als pdf.(66.1 KB)

Keynote-Speaker

Cees Glas, Universität Twente,
zu "IRT Modeling with non-ignorable Missing Data"

Tenko Raykov, Michigan State University,
zu "On Missing Data Mechanisms and Analysis of Incomplete Data Sets in Behavioral, Social, and Biomedical Research"

Matthias von Davier, ETS Princeton, NJ,
zu "Some applications of multilevel diagnostic models to large scale assessment data"

Pre-Conference Workshops

Workshopsam Dienstag, den 20.09.2011

9-13 Uhr, Raum U5/223: Erich Neuwirth: RExcel: Anspruchsvolle Statistik kombiniert mit Tabellenkalkulation.

R ist das anspruchsvolle Statistikprogramm, dass mittlerweile an den meisten Universitäten und in vielen Forschungseinrichtungen eingesetzt wird (und in  vielen Fällen  andere Programme, etwa SPSS und SAS, ablöst). Sehr viele Daten stehen hingegen in Form von Excel-Dateien zur Verfügung. Das Excel-Addin ermöglicht es, Daten und Auswertungsergebnisse (auch Grafiken) zwischen R und zu transferieren. Darüber hinaus ermöglicht RExcel es auch, R-Funktionen als Worksheet-Funktionen in Excel zu verwenden. Eine weitere Option ist die Erstellung von Mini-Applikationen in Excel, bei denen der Endbenutzer R gar nicht zu Gesicht bekommt. Wir werden die Möglichkeiten von RExcel anhand von Daten aus der PISA-Studie demonstrieren. (Webpage: rcom.univie.ac.at)

 

9-13 Uhr, Raum M3/126N: Steffi Pohl: Längsschnittmodellierung mit Mplus

Wenn Sie an diesem Workshop teilnehmen, bringen Sie bitte Ihren Laptop mit und installieren Sie die Demoversion des Programms Mplus, die sie unter http://statmodel.com/demo.shtml herunterladen können.

Längsschnittstudien erlauben die Untersuchung von Veränderung sowie Einflussfaktoren auf Veränderung. In diesem Seminar werden verschiedene Strukturgleichungsmodelle zur Analyse von Längsschnittdaten vorgestellt. Im speziellen wird auf Latent-Change und Wachstumskurvenmodelle sowie deren Schätzung in Mplus eingegangen. Die Modelle werden an einem Datensatz illustriert. Dabei werden auch praktische Probleme und mögliche Lösungen diskutiert. Im Workshop sind Übungsphasen eingeplant, in denen die Teilnehmer die Gelegenheit haben die behandelten Modelle selbst in Mplus zu spezifizieren und zu interpretieren. Grundkenntnisse in Strukturgleichungsmodellierung und im Umgang mit Mplus werden vorausgesetzt.

 

14-18 Uhr, Raum U5/223: Matthias von Davier & Claus H. Carstensen: IRT-Modelle mit dem HGDM.

Dieser Workshop ist bereits ausgebucht.

Das General Diagnostic Model GDM (von Davier, 2005) stellt ein Obermodell für mehrdimensionale IRT-Modelle und Mischverteilungsmodelle dar, welches das Rasch-Modell und 2PL-Modelle verallgemeinert. Spezialfälle des GDM sind zum Beispiel bestimmte cognitive diagnosis Modelle, eine Verallgemeinerung auf hierarchische Daten wurde 2007 vorgestellt (HGDM, von Davier, 2007). Im Workshop werden ausgewählte Modelle des HGDM und die Software dazu anhand von Beispielen zu Kompetenzen und Persönlichkeitseigenschaften präsentiert. Grundkenntnisse in IRT-Modellen werden vorausgesetzt.

 

14-18 Uhr, Raum M3/126N (Kapelle): Philipp Mayring: Qualitative und quantitative Textanalyse in den Sozialwissenschaften

Dieser Workshop ist bereits ausgebucht.

Auch in psychologischer Forschung werden Techniken systematischer Textanalyse immer wichtiger, beispielsweise wenn es sich um Materialien aus Interviews, offenen Fragebögen, Beobachtungsprotokollen oder Dokumentenanalysen handelt. Die Qualitative Inhaltsanalyse stellt dabei einen Ansatz dar, qualitative und quantitative Analyseschritte zu verbinden.

Im Workshop werden an einem Beispieltext (Interviewtranskript) induktive und deduktive inhaltsanalytische Techniken erprobt und mit anderen (mehr interpretativen und mehr quantitativen) Textanalysetechniken verglichen, um auf Leistungen und Grenzen hinweisen zu können. Auf Gütekriterien sowie Einsatzmöglichkeiten von Computerprogrammen wird ebenso eingegangen.

Vortragsfolien(1.1 MB)

 

 

Anreiseplan zum Gebäude U5, An der Universität 5:

http://www.uni-bamberg.de/service/anreise/u5/ 

 

Anreiseplan zum Gebäude M3, Marcushaus, Markusplatz 3:

http://www.uni-bamberg.de/service/anreise/m3/