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            <title>Uni Bamberg Pressemitteilungen</title>
            <link>https://www.uni-bamberg.de</link>
            <description>Latest news | Aktuelle Informationen</description>
            <language>de-de</language>
            
                <copyright>Uni Bamberg</copyright>
            
            
            <pubDate>Fri, 04 Sep 2026 15:19:18 +0200</pubDate>
            <lastBuildDate>Fri, 04 Sep 2026 15:19:18 +0200</lastBuildDate>
            
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                        <pubDate>Wed, 02 Sep 2026 13:24:56 +0200</pubDate>
                        <title>ERC Starting Grant für Bamberger Soziologen Marvin Reuter</title>
                        <link>https://www.uni-bamberg.de/presse/pm/artikel/erc-starting-grant-fuer-bamberger-soziologen-marvin-reuter/</link>
                        <description>Europäischer Forschungsrat fördert Forschung zu Bildung und Gesundheit mit rund 1,5 Millionen Euro</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<div><p class="text-justify">Der Soziologe Prof. Dr. Marvin Reuter erhält einen Starting Grant des European Research Council (ERC). Reuter ist Juniorprofessor für Soziologie, insbesondere Arbeit und Gesundheit, an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg. Mit der renommierten Förderung in Höhe von rund 1,5 Millionen Euro wird er in den kommenden fünf Jahren das Forschungsprojekt „Fields of Education as New Drivers of Health Inequalities“ – kurz: FIELDS – realisieren. Darin untersucht er, wie das gewählte Studien- oder Ausbildungsfach die körperliche und psychische Gesundheit im Lebensverlauf beeinflusst.</p>
<p class="text-justify">Der ERC Starting Grant zählt zu den renommiertesten Förderprogrammen Europas für exzellente Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in einer frühen Karrierephase. Gefördert werden besonders innovative Forschungsprojekte, die das Potenzial haben, neue wissenschaftliche Perspektiven zu eröffnen. „Seit Jahrzehnten wissen wir, dass Bildung und Gesundheit eng zusammenhängen. Erstaunlich wenig wissen wir jedoch darüber, welche Rolle das konkrete Studien- oder Ausbildungsfach dabei spielt“, sagt Reuter. „Ich freue mich deshalb sehr über die Förderung. Sie gibt mir die Möglichkeit, dieses bislang wenig erforschte Feld umfassend zu untersuchen und neue Perspektiven auf gesundheitliche Ungleichheiten zu eröffnen.“</p>
<p class="text-justify"><strong>Wie das Studien- und Ausbildungsfach die Gesundheit prägt</strong></p>
<p class="text-justify">Bislang ist vor allem bekannt, dass Menschen mit höherer Bildung im Durchschnitt gesünder und länger leben. Doch Abschluss und Bildungsdauer erzählen nur einen Teil der Geschichte. Marvin Reuter will tiefergehen: Er untersucht, welche gesundheitlichen Unterschiede sich zwischen Menschen mit verschiedenen Studien- und Ausbildungsfächern zeigen, wie diese entstehen und welche Rolle dabei Arbeitsbedingungen, Gesundheitsverhalten und soziale Beziehungen spielen. Denn Einkommen und berufliche Chancen, Belastungen am Arbeitsplatz oder soziale Netzwerke können sich je nach Fach unterscheiden. Diese Unterschiede wiederum können langfristig die körperliche und psychische Gesundheit prägen.</p>
<p class="text-justify"><strong>Frühere Studie zeigt Unterschiede zwischen Studienfächern</strong></p>
<p class="text-justify">Mit FIELDS knüpft Reuter an seine bisherige Forschung an. In einer erst kürzlich erschienenen Studie zeigte er, dass sich die Gesundheit von Studierenden je nach Studienfach unterschiedlich entwickelt. Während etwa Studierende der Medizin und Gesundheitswissenschaften über ihr Studium hinweg vergleichsweise gute Gesundheitswerte aufwiesen, verzeichneten Jurastudierende den stärksten Rückgang ihrer selbst eingeschätzten Gesundheit. Studierende der Geistes- und Kulturwissenschaften wiederum berichteten bereits zu Beginn des Studiums von einer vergleichsweise schlechteren Gesundheit, die sich im weiteren Studienverlauf jedoch kaum veränderte. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass dabei neben Unterschieden, die bereits bei der Wahl des Studienfachs bestehen, auch das Studium selbst eine Rolle spielen könnte. Mit FIELDS geht Reuter nun einen entscheidenden Schritt weiter: Er untersucht, ob sich solche Unterschiede bis weit ins Erwachsenenalter fortsetzen und welche Mechanismen dahinterstehen.</p>
<p class="text-justify"><strong>Internationale Daten über den gesamten Lebensverlauf</strong></p>
<p class="text-justify">Für das Projekt wertet Reuter gemeinsam mit seinem Team Daten aus sechs großen Langzeitstudien aus Deutschland, den USA, den Niederlanden, der Schweiz, Südkorea und Australien aus. Die Datensätze umfassen rund 288.000 Personen und mehr als 2,3 Millionen Beobachtungen. Der internationale Vergleich soll zeigen, wie gesellschaftliche und institutionelle Rahmenbedingungen den Zusammenhang zwischen Studien- oder Ausbildungsfach und Gesundheit beeinflussen.</p>
<p class="text-justify">Das Projekt soll nicht nur Grundlagenforschung voranbringen, sondern auch neue Erkenntnisse für Bildungs-, Gesundheits- und Sozialpolitik liefern. „Ein besseres Verständnis der Zusammenhänge kann dazu beitragen, gesundheitliche Ungleichheiten früher zu erkennen“, sagt Reuter. „Langfristig kann dies helfen, wirksamere Präventions- und Unterstützungsmaßnahmen zu entwickeln.“</p>
<p class="text-justify">Bild “<a href="/fileadmin/kommunikation/044_PRESSE/Pressemitteilungen/2026/2023-05-03_Marvin-Reuter-6_autorisiert.jpg">2023-05-03_Marvin-Reuter-6_autorisiert</a> <span class="filesize">(3.9 MB)</span>”: Marvin Reuter, Juniorprofessor für Soziologie, insbesondere Arbeit und Gesundheit an der Universität Bamberg, hat einen renommierten Starting Grant des European Research Councils eingeworben.&nbsp;<br />Quelle: Benjamin Herges/Universität Bamberg</p></div><div><div><p><strong>Weitere Informationen für Medienvertreterinnen und -vertreter:</strong></p>
<p><u>Kontakt für inhaltliche Rückfragen:</u><br />Prof. Dr. Marvin Reuter<br />Juniorprofessur für Soziologie, insbesondere Arbeit und Gesundheit<br />Tel.: 0951/863-3076<br /><a href="#" target="_blank" data-mailto-token="kygjrm8kyptgl,pcsrcpYslg+zykzcpe,bc" data-mailto-vector="-2">marvin.reuter(at)uni-bamberg.de</a></p>
<p><u>Medienkontakt:</u><br />Hannah Fischer<br />Pressestelle/Pressereferentin<br />Tel.: 0951/863-1445<br /><a href="#" target="_blank" data-mailto-token="kygjrm8pcbyirgml,npcqqcYslg+zykzcpe,bc" data-mailto-vector="-2">redaktion.presse(at)uni-bamberg.de</a></p></div></div>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Soziologie-News</category>
                            
                                <category>Karriere</category>
                            
                                <category>Auszeichnung</category>
                            
                                <category>Fakultät SoWi</category>
                            
                                <category>Sozialforschung</category>
                            
                                <category>Forschung</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 02 Sep 2026 10:19:11 +0200</pubDate>
                        <title>Was ist los an der Universität Bamberg </title>
                        <link>https://www.uni-bamberg.de/presse/pm/artikel/was-ist-los-an-der-universitaet-bamberg-16/</link>
                        <description>Tag des offenen Denkmals </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h2><strong>Die Uni Bamberg beim Tag des offenen Denkmals</strong></h2>
<p><strong>Sonntag, 13. September 2026, ab 10 Uhr</strong><br /><strong>Verschiedene Orte in Bamberg</strong></p>
<p>Zum Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 13. September 2026, bietet die Universität Bamberg auch in diesem Jahr ein vielfältiges Programm. Unter anderem lädt das Kompetenzzentrum für Denkmalwissenschaften und Denkmaltechnologien (KDWT) in die AULA der Universität Bamberg ein. Die Forscherinnen und Forscher geben dort Einblicke in ihre Arbeit und zeigen, mit welchen Fragestellungen sie sich beschäftigen. Was verraten Materialien über die Geschichte eines Bauwerks? Welche Spuren lassen sich an ihnen ablesen? Und wie können wissenschaftliche Methoden dabei helfen, diesen Spuren auf die Spur zu kommen? Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, einen Blick hinter die Kulissen aktueller Forschungsarbeit zu werfen und verschiedene Disziplinen der Denkmalwissenschaften und Denkmaltechnologien kennenzulernen: Interaktive Tech-Demos zeigen, wie historische Bauwerke und Materialien mithilfe von 3D-Scanning, Photogrammetrie, KI und virtuellen Anwendungen digital erforscht werden können.&nbsp;</p>
<p>Nicht nur in der AULA der Uni gibt es einiges zu sehen, auch an weiteren Orten der Universität Bamberg gibt es am Tag des offenen Denkmals vieles zu entdecken. So öffnet unter anderem die historische Bibliothek im ehemaligen Jesuitenkolleg (Teilbibliothek 1)&nbsp;ihre Türen. Bei einer Führung durch den historischen Lesesaal können Interessierte die besondere Atmosphäre der klassizistischen Bibliothek erleben. Beim Markt der Möglichkeiten auf dem Maxplatz zeigt eine feldforscherische Spurensuche, wie unterschiedlich Menschen Zugang zu kulturellen Angeboten und Mobilität haben und wo soziale Ein- und Ausschlüsse im Stadtleben sichtbar werden. Zudem können Besucherinnen und Besucher dort mit VR-Technik Kirchenräume auf neue Weise erleben. Darüber hinaus führt ein Impulsvortrag mit anschließendem Stadtspaziergang auf die Spuren der Antike in Bamberg.&nbsp;</p>
<p>Alle Interessierten sind herzlich zu den kostenfreien Angeboten eingeladen.</p>
<h2><strong>Bundesweite Eröffnung in Bamberg</strong></h2>
<p>Der Tag des offenen Denkmals lädt jährlich dazu ein, historische Gebäude und Stätten zu entdecken. In diesem Jahr findet die bundesweite Eröffnung in Bamberg auf dem Maximiliansplatz statt. Gemeinsam mit der Stadt Bamberg gestaltet die Deutsche Stiftung Denkmalschutz ein abwechslungsreiches Programm mit einem interaktiven Markt der Möglichkeiten, einem vielseitigen Bühnenprogramm und Schaubaustellen, die Einblicke in die praktische Denkmalpflege geben.</p>
<p>Unter dem Motto „NetzWERKE: Denkmale und Infrastruktur“ öffnen zahlreiche Denkmäler ihre Türen und ermöglichen Besucherinnen und Besuchern, sonst nicht zugängliche Orte zu erkunden oder bekannte Gebäude aus einer neuen Perspektive zu entdecken.</p>
<p>Alle Informationen zu den Veranstaltungen finden Sie unter: <a href="https://www.tag-des-offenen-denkmals.de/programm/suche/ort/Bamberg?landkreis=Bamberg&amp;bundesland=Bayern" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.tag-des-offenen-denkmals.de/programm/suche/ort/Bamberg?landkreis=Bamberg&amp;bundesland=Bayern</a></p>
<h2><strong>Weitere Informationen für Medienvertreterinnen und -vertreter:</strong></h2>
<p><u>Kontakt für inhaltliche Fragen:&nbsp;</u><br />Kerstin Seidenath<br />Tel.: 0951/863-1610<br />info.kdwt@uni-bamberg.de</p>
<p><u>Medienkontakt:</u><br />Verena Schultheiß<br />Pressestelle/Redaktionsassistenz<br />Tel.: 0951/863-1182<br /><a href="#" data-mailto-token="kygjrm8pcbyirgmlqyqqgqrclx,npcqqcYslg+zykzcpe,bc" data-mailto-vector="-2">redaktionsassistenz.presse(at)uni-bamberg.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Campus</category>
                            
                                <category>Erschließung und Erhalt von Kulturgut</category>
                            
                                <category>Kultur &amp; Sport</category>
                            
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                        <pubDate>Thu, 27 Aug 2026 11:18:19 +0200</pubDate>
                        <title>Menschen in einer Partnerschaft sind nicht überall gleich zufrieden </title>
                        <link>https://www.uni-bamberg.de/presse/pm/artikel/studie-zufriedenheit-in-partnerschaften/</link>
                        <description>Studie untersucht den Zusammenhang zwischen regionalen Beziehungsnormen und Lebenszufriedenheit von Singles und Menschen in einer Partnerschaft</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="text-justify">Menschen in einer Partnerschaft sind im Durchschnitt zufriedener als Singles. Doch gilt dieser Unterschied überall gleichermaßen? Dieser Frage ist ein internationales Forschungsteam unter Leitung von Dr. Tita Gonzalez Avilés&nbsp;vom Lehrstuhl für Entwicklungspsychologie, Bildung und Lernen der Otto-Friedrich-Universität Bamberg nachgegangen. Die Forschenden untersuchten, ob der Unterschied in der Lebenszufriedenheit zwischen Singles und Menschen in einer Partnerschaft mit dem Wohnort zusammenhängt. Als Indikator dafür betrachteten sie den Anteil verpartnerter Personen in einer Region. Die Ergebnisse sind jetzt in der Fachzeitschrift <i>Psychological Science</i> erschienen.</p>
<h2 class="text-justify"><strong>Umfangreiche Datengrundlage ermöglicht Blick auf regionale Unterschiede</strong></h2>
<p class="text-justify">An der Studie waren neben der Universität Bamberg die Friedrich-Schiller-Universität Jena, die University of Cambridge und die Universität St. Gallen beteiligt. Die Forschenden werteten Daten von mehr als 382.000 Menschen aus 379 Regionen Großbritanniens aus. Die Daten stammen aus dem sogenannten Big Personality Test, einer groß angelegten Online-Studie der University of Cambridge in Zusammenarbeit mit der BBC. Die Forschenden verglichen die allgemeine Zufriedenheit von Singles und Menschen in einer Partnerschaft und setzten diese in Beziehung zum Anteil verpartnerter Personen in den jeweiligen Regionen. Als Menschen in einer Partnerschaft galten in der Studie alle Teilnehmenden, die angaben, sich zum Zeitpunkt der Befragung in einer romantischen Beziehung zu befinden – unabhängig von ihrem Familienstand. Das Ergebnis: Menschen in einer Partnerschaft berichteten unabhängig von ihrem Wohnort von einer höheren allgemeinen Zufriedenheit als Singles. Gleichzeitig fiel dieser Unterschied in Regionen mit einem hohen Anteil verpartnerter Menschen deutlich größer aus als in Regionen mit weniger Paaren. Ausschlaggebend war dabei die Lebenszufriedenheit der Menschen in einer Partnerschaft: Sie war in Regionen mit vielen Paaren höher, während sich bei Singles kaum regionale Unterschiede zeigten.</p>
<h2 class="text-justify"><strong>Soziales Umfeld hat Einfluss auf die Lebenszufriedenheit</strong></h2>
<p class="text-justify">Die Studie liefert damit einen neuen Blick auf den Zusammenhang zwischen Partnerschaft und Wohlbefinden. Bisherige Forschung hat vor allem gezeigt, dass sich Singles und Menschen in einer Partnerschaft in ihrer Lebenszufriedenheit unterscheiden. Als mögliche Erklärungen standen dabei vor allem individuelle Faktoren im Mittelpunkt. Die neue Untersuchung zeigt nun, dass auch das gesellschaftliche Umfeld eine Rolle spielt. Die Forschenden vermuten, dass regionale Beziehungsnormen dabei von Bedeutung sind. Wo Partnerschaften besonders verbreitet sind, könnten sie stärker als gesellschaftlicher Normalfall wahrgenommen werden. Menschen in Beziehungen könnten dadurch mehr soziale Bestätigung erfahren. „Menschen leben nicht losgelöst von ihrem Umfeld. Regionale Normen und soziale Erwartungen können beeinflussen, wie Menschen ihre eigene Lebenssituation wahrnehmen und bewerten“, erläutert Tita Gonzalez Avilés.&nbsp;</p>
<h2 class="text-justify"><strong>Ergebnisse halten umfangreichen Tests stand</strong></h2>
<p class="text-justify">Um alternative Erklärungen auszuschließen, berücksichtigte das Forschungsteam zahlreiche Faktoren wie Alter, Einkommen, Bildung, Gesundheit und Persönlichkeitsmerkmale. Zudem überprüften die Forschenden ihre Ergebnisse mit verschiedenen statistischen Verfahren und konnten sie auch auf kleinerer räumlicher Ebene in 218 Londoner Stadtteilen bestätigen.</p>
<p class="text-justify">Die Studie eröffnet neue Perspektiven für die Forschung zu Partnerschaft und Wohlbefinden. Nach Ansicht der Forschenden sollte künftig genauer untersucht werden, welche sozialen Erfahrungen, gesellschaftlichen Normen und institutionellen Rahmenbedingungen den regionalen Unterschieden zugrunde liegen.</p>
<p><strong>Publikation:</strong></p>
<p>Gonzalez Avilés, T., Neyer, F. J., Rentfrow, P. J., &amp; Ebert, T. (2026).&nbsp;Ties That Bind, Places That Matter: The Life-Satisfaction Gap Between Partnered and Single Individuals Varies Across Regions.&nbsp;<i>Psychological Science</i>, <i>0</i>(0).&nbsp;<a href="https://doi.org/10.1177/09567976261470394" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://doi.org/10.1177/095679762614703</a></p>
<h2>Weiterführende Informationen für Medienvertreterinnen und -vertreter:</h2>
<p><u>Kontakt für inhaltliche Rückfragen:</u><br />Dr. Tita Gonzalez Avilés&nbsp;<br />Lehrstuhl für Entwicklungspsychologie, Bildung und Lernen<br />Tel.: 0951/863-1903<br /><a href="#" data-mailto-token="kygjrm8rgry,emlxyjcxYslg+zykzcpe,bc" data-mailto-vector="-2">tita.gonzalez(at)uni-bamberg.de</a>&nbsp;</p>
<p><u>Medienkontakt:</u><br />Hannah Fischer<br />Pressestelle/Pressereferentin<br />Tel.: 0951/863-1445<br /><a href="#" data-mailto-token="kygjrm8pcbyirgml,npcqqcYslg+zykzcpe,bc%0.%.b" data-mailto-vector="-2">redaktion.presse@uni-bamberg.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Forschung</category>
                            
                                <category>Empirische Sozialforschung</category>
                            
                                <category>Neuerscheinungen</category>
                            
                                <category>Wissenschaft &amp; Praxis</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 23 Jul 2026 11:13:05 +0200</pubDate>
                        <title>Nach Absage: Neuer Termin steht fest </title>
                        <link>https://www.uni-bamberg.de/presse/pm/artikel/nach-absage-neuer-termin-steht-fest/</link>
                        <description>Der 12. Bamberger Uni-Lauf findet am 18. Oktober 2026 statt</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<div><p class="text-justify">Der Juni 2026 war der heißeste bislang in Deutschland gemessene Juni seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Auch in Bamberg wurden am letzten Juniwochenende 2026 Temperaturen von fast 40 Grad gemessen. Diesen fiel auch der Bamberger Uni-Lauf zum Opfer. Die Sicherheit der Läuferinnen und Läufer sowie der zahlreichen Helferinnen und Helfer hatte Priorität.</p>
<p class="text-justify">Nun steht ein Ersatztermin fest. Der 12. Bamberger Uni-Lauf soll am Sonntag, den 18. Oktober 2026, stattfinden. Wichtig für alle bereits angemeldeten Starterinnen und Starter: Bisherige Anmeldungen bleiben bestehen, eine erneute Anmeldung ist nicht notwendig. Sollte eine Teilnahme am Ersatztermin nicht möglich sein, ist eine kostenlose Abmeldung bis spätestens 31.08.2026 möglich.</p>
<p class="text-justify">Der Uni-Lauf ist ein landesoffener Straßenlauf für Jugendliche und Erwachsene mit Einzel-, Team- und Altersklassenwertung. Für Studierende sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bayerischer Hochschulen und Universitäten findet außerdem eine Wertung im Rahmen der „Bayerischen Hochschulmeisterschaften 10 km Straßenlauf 2026&quot; statt.</p>
<p class="text-justify">Erneut besteht in diesem Jahr auch die Möglichkeit, an dem Lauf als Staffel bestehend aus zwei Personen teilzunehmen. Die Startgebühr beträgt 15 Euro für Erwachsene, 12 Euro für Studierende, 9 Euro für Jugendliche und 18 Euro für Staffeln mit zwei Teilnehmenden.</p>
<p class="text-justify">Außerdem findet im Rahmen der Veranstaltung ein Bambini-Lauf (circa 500 m, Start 9.15 Uhr) für Kinder bis einschließlich 7 Jahre sowie ein Kinder- und Jugendlauf (circa 2.000 m, Start 9.30 Uhr) für Kinder und Jugendliche zwischen 8 und einschließlich 15 Jahren auf dem ERBA-Gelände statt. Die Startgebühr beträgt für Kinder (Jahrgang 2011-2018) 5 Euro sowie für Bambini (Jahrgang 2019 und jünger) 3 Euro.</p>
<p class="text-justify">Das Universitätssportzentrum Bamberg lädt unter der Leitung von Prof. Dr. Stefan Voll in Zusammenarbeit mit dem geistigen Initiator des Uni-Laufs Prof. em. Dr. Dr. h.c. Laszlo A. Vaskovics herzlich zur Teilnahme ein. Die Anmeldung ist ausschließlich online möglich. Nachmeldungen nimmt das Organisationsteam in begrenztem Umfang bis eine halbe Stunde vor dem Start des jeweiligen Laufs vor Ort entgegen.</p>
<p>Anmeldung unter: <a href="https://www.wkm-iad.de/unilauf.html" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.wkm-iad.de/unilauf.html</a></p></div><div><div><p>Bild <a href="/fileadmin/kommunikation/044_PRESSE/Pressemitteilungen/2026/2025-06-29-Uni-Lauf-Bamberg-10-Kilometerlauf-Start__4_.JPG">“2025-06-29-Uni-Lauf-Bamberg-10-Kilometerlauf-Start__4_.JPG”</a> <span class="filesize">(3.2 MB)</span>: Wegen der extremen Hitze musste der 12. Bamberger Uni-Lauf Ende Juni abgesagt werden. Am 18. Oktober 2026 wird das Sportereignis nun nachgeholt.<br />Quelle: Elisabeth Miedl/Universität Bamberg</p>
<p><strong>Weitere Informationen für Medienvertreterinnen und -vertreter:</strong></p>
<p><u>Kontakt für inhaltliche Rückfragen:</u><br />Prof. Dr. Stefan Voll<br />Leitung Hochschulsportzentrum<br />Tel.: 0951/863-1941<br /><a href="https://www.uni-bamberg.de/presse/pm/artikel/noch-freie-plaetze-fuer-bamberger-uni-lauf/#" target="_blank">stefan.voll@uni-bamberg.de</a><br /><br /><u>Medienkontakt:</u><br />Verena Schultheiß<br />Pressestelle/Redaktionsassistenz<br />Tel.: 0951/863-1182<br /><a href="https://www.uni-bamberg.de/presse/pm/artikel/noch-freie-plaetze-fuer-bamberger-uni-lauf/#" target="_blank">redaktionsassistenz.presse@uni-bamberg.de</a></p></div></div>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Leben</category>
                            
                                <category>Campus</category>
                            
                                <category>Kultur &amp; Sport</category>
                            
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-32151</guid>
                        <pubDate>Thu, 16 Jul 2026 10:29:56 +0200</pubDate>
                        <title>Freistaat Bayern genehmigt 6,4 Millionen Euro für die Sanierung von Universitätsgebäuden</title>
                        <link>https://www.uni-bamberg.de/presse/pm/artikel/64-millionen-euro-fuer-sanierung/</link>
                        <description>Mittel fließen in Brandschutz und Betriebssicherheit an zwei Universitätsstandorten</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<div><p class="text-justify">Die Otto-Friedrich-Universität Bamberg erhält vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst insgesamt rund 6,4 Millionen Euro für dringend notwendige Sanierungsmaßnahmen. Mit den Fördermitteln werden an zwei Universitätsstandorten Maßnahmen zur Verbesserung von Brandschutz und Betriebssicherheit umgesetzt.</p>
<p class="text-justify">„Wir freuen uns sehr über diese Unterstützung des Freistaats Bayern. Sie ermöglicht es uns, wichtige Investitionen in unsere Gebäude vorzunehmen und damit den Betrieb in Studium, Lehre und Forschung an unserer Universität zu sichern“, sagt Universitätskanzlerin Dr. Dagmar Steuer-Flieser. Die Mittel seien insbesondere für Maßnahmen bestimmt, die ältere, teils denkmalgeschützte Gebäude an aktuelle Sicherheitsstandards anpassen und den zuverlässigen Betrieb der Universitätsgebäude gewährleisten. Die Förderung verteilt sich auf zwei Standorte der Universität: Innenstadt und Feldkirchenstraße 21.</p>
<p class="text-justify">Die nun bewilligten Mittel sind Teil der bayernweiten Hochschulbau-Offensive. Wie das Wissenschaftsministerium mitteilte, bewirtschaftet der Freistaat allein im Hochschulbereich eine sehr große Zahl an Gebäuden mit einer Gesamtfläche von rund 6,6 Mio. Quadratmeter Bruttogeschossfläche – das sind etwa 920 Fußballfelder. Rund die Hälfte der Gebäude sind dabei älter als 50 Jahre. Dementsprechend stehen bei der Sanierungsoffensive Mängel im Vordergrund, die durch Alterung, nicht mehr zeitgemäße Technik oder veränderte Anforderungen entstanden sind. Rund 22 Millionen Euro stehen dabei für Sanierungsmaßnahmen an Hochschulen in Oberfranken zur Verfügung.</p>
<p class="text-justify">Welche Einzelmaßnahmen an den beiden Bamberger Standorten umgesetzt werden, wird die Universität nun gemeinsam mit dem Staatlichen Bauamt Bamberg konkretisieren. Während der Planungs- und Bauphase soll der Lehr-, Forschungs- und Verwaltungsbetrieb nach Möglichkeit ohne größere Einschränkungen aufrechterhalten werden. Die Universität wird über konkrete Baumaßnahmen und mögliche Auswirkungen frühzeitig informieren.</p>
<p>Weitere Informationen zur Flächenbedarfsplanung der Universität unter: <a href="https://blog.uni-bamberg.de/campus/2025/raum-fuer-wissen/" target="_blank">https://blog.uni-bamberg.de/campus/2025/raum-fuer-wissen</a></p>
<p>Pressemitteilung des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst zur Hochschulbau-Offensive: <a href="https://www.stmwk.bayern.de/pressemitteilung/13023/nr-51-vom-10-07-2026.html" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.stmwk.bayern.de/pressemitteilung/13023/nr-51-vom-10-07-2026.html</a></p></div><div><div><p><i>Bild </i><a href="/fileadmin/kommunikation/044_PRESSE/Pressemitteilungen/2026/Feldkirchenstrasse21-sm.jpg"><i>Feldkirchenstrasse21-sm.jpg</i></a> <span class="filesize">(276.7 KB)</span><i>: Das Universitätsgebäude in der Feldkirchenstraße 21 ist einer von zwei Standorten der Universität Bamberg, an denen mit Fördermitteln des Freistaats Bayern dringend notwendige Sanierungsmaßnahmen umgesetzt werden.&nbsp;</i><br /><i>Quelle: Jürgen Schabel/Universität Bamberg &nbsp;</i></p>
<h2>Weitere Informationen für Medienvertreterinnen und -vertreter:</h2>
<p><u>Kontakt für inhaltliche Rückfragen:</u><br />Dr. Dagmar Steuer-Flieser<br />Kanzlerin<br />Tel.: 0951/863-1010<br /><a href="#" target="_blank" data-mailto-token="kygjrm8iylxjcpglYslg+zykzcpe,bc" data-mailto-vector="-2">kanzlerin(at)uni-bamberg.de</a></p>
<p><u>Medienkontakt:</u><br />Tanja Eisenach<br />Pressestelle/Leitung&nbsp;<br />Tel.: 0951/ 863-1023<br /><a href="#" target="_blank" data-mailto-token="kygjrm8npcqqcYslg+zykzcpe,bc" data-mailto-vector="-2">presse(at)uni-bamberg.de</a></p></div></div>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Student*in</category>
                            
                                <category>Campus</category>
                            
                                <category>Lehre &amp; Studium</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 15 Jul 2026 10:18:08 +0200</pubDate>
                        <title>Digitale Desinformation entlarven</title>
                        <link>https://www.uni-bamberg.de/presse/pm/artikel/digitale-desinformation-entlarven/</link>
                        <description>Im Verbundprojekt BOSNET entwickelt die Universität Bamberg gemeinsam mit Partnern Lösungen für den behördenübergreifenden Umgang mit Falschinformationen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<div><p class="text-justify">Wie können staatliche Institutionen und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) effektiver gegen Desinformation in digitalen Medien vorgehen? Mit dieser drängenden Frage beschäftigt sich das neu bewilligte Forschungsprojekt „BOSNET – Behördenübergreifende Informationsbewertung und Austausch von Wissen im Umgang mit Desinformation“, das von dem Potsdamer Wirtschaftsinformatiker Prof. Dr. Stefan Stieglitz koordiniert wird. Von der Otto-Friedrich-Universität Bamberg ist Prof. Dr. Milad Mirbabaie, Inhaber des Lehrstuhls für Wirtschaftsinformatik, insbesondere KI-Engineering in Unternehmen, beteiligt. Das Projekt wird ab Juli 2026 im Förderprogramm „Vertrauen in Demokratie und Staat: Digitale Desinformation erkennen und abwehren“ mit rund 2,5 Millionen Euro gefördert. Weitere wissenschaftliche Partner sind unter anderem die Universität Tübingen – Internationales Zentrum für Ethik in den Wissenschaften (IZEW), und die Universität zu Köln. Wirtschaftspartner ist die Virtimo AG, während die Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW) als Behördenpartner am Projekt beteiligt ist.</p>
<p class="text-justify">BOSNET soll die Handlungsfähigkeit von Behörden und Organisationen im Umgang mit Desinformation stärken. Im Mittelpunkt stehen die Bewertung von Verdachtsfällen und der Aufbau von Strukturen für einen behördenübergreifenden Wissensaustausch. Dafür wollen die Forschenden unter anderem ein KI-basiertes Analysemodul entwickeln, das die Erkennung von Desinformation unterstützen soll. Darauf aufbauend soll ein geplantes Vernetzungsmodul den BOS ermöglichen, sich zu vernetzen und das Entlarven und Widerlegen von Falschinformation – das sogenannte Debunking –, zu koordinieren. Eine gemeinsame Wissensdatenbank mit Informationen zu Desinformationsfällen und behördlichen Reaktionen soll schließlich dazu dienen, die zusammengestellten Informationen und Strategien jederzeit abrufbar bereitzuhalten.</p>
<p class="text-justify">Die Universität Bamberg ist unter Leitung von Prof. Dr. Milad Mirbabaie maßgeblich für die wissenschaftlich-technische Entwicklung des Projekts zuständig. Sie übersetzt die konzeptionelle Modellierung des Projekts mithilfe wissenschaftlicher Methoden in eine technische Architektur. Zu den konkreten Aufgaben der Universität Bamberg zählt unter anderem, gemeinsam mit den beteiligten Behörden Anforderungen zu erheben und zu analysieren, wie sich sicherheitsrelevante Desinformationen in sozialen Medien verbreiten. Außerdem bewertet das Forschungsteam anhand von Social-Media-Daten, wie effektiv bestehende Modelle zur Erkennung von Desinformation arbeiten. Darüber hinaus entwickelt die Universität erklärbare KI-Modelle für den Einsatz im BOS-Kontext weiter. Sie prüft das Analysemodul und die KI-Erklärungen anhand von Echtdaten. Gemeinsam mit den beteiligten Behörden entwickelt sie zudem Trainingsszenarien und erprobt die entwickelten Lösungen in einem Praxistest.</p>
<p class="text-justify">„Das Projekt leistet einen Beitrag zur Stärkung des Vertrauens in staatliche Institutionen und greift aktuelle Debatten zu KI-generierter Desinformation, Deepfakes und koordinierten Kampagnen in sozialen Netzwerken auf“, sagt Projektleiter Prof. Stefan Stieglitz. „Durch praxisnahe Lösungen für Sicherheitsbehörden wollen wir nicht zuletzt die öffentliche Diskussion über den Umgang demokratischer Gesellschaften mit digitaler Desinformation bereichern.“</p></div><div><div><h2>Weitere Informationen für Medienvertreterinnen und -vertreter:</h2>
<p><u>Kontakt für inhaltliche Rückfragen:</u><br />Prof. Dr. Milad Mirbabaie<br />Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik, insbes. KI-Engineering in Unternehmen<br />Tel.: 0951/863-3308<br /><a href="#" target="_blank" data-mailto-token="kygjrm8kgjyb,kgpzyzygcYslg+zykzcpe,bc" data-mailto-vector="-2">milad.mirbabaie(at)uni-bamberg.de</a></p>
<p><u>Medienkontakt:</u><br />Tanja Eisenach<br />Pressestelle/Leitung<br />Tel. 0951/863-1023<br /><a href="https://www.uni-bamberg.de/presse/pm/artikel/ai-act-expertise-der-universitaet-bamberg/#" target="_blank">presse@uni-bamberg.de</a></p></div></div>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Fakultät WIAI</category>
                            
                                <category>Forschung</category>
                            
                                <category>Wissenschaft &amp; Praxis</category>
                            
                                <category>Neues aus der Forschung</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 15 Jul 2026 09:57:01 +0200</pubDate>
                        <title>Was ist los an der Universität Bamberg?</title>
                        <link>https://www.uni-bamberg.de/presse/pm/artikel/was-ist-los-an-der-universitaet-bamberg-15/</link>
                        <description>Kammerchor-Konzert</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h2>Kammerchor-Konzert: Sonne, Mond &amp; Sterne</h2>
<p><strong>Mittwoch, 22. Juli 2026, 21 Uhr</strong><br /><strong>AULA der Universität Bamberg, Dominikanerstraße 2a, 96047 Bamberg</strong><br />Der Kammerchor der Universität Bamberg lädt am Mittwoch, 22. Juli 2026, zum Nachtkonzert „Sonne, Mond &amp; Sterne“ in die Aula der Universität Bamberg ein. Das A-cappella-Programm spannt einen klangvollen Bogen vom strahlenden Lobpreis bis zur stillen Nacht und führt das Publikum auf eine Reise durch den Tageslauf.<br />Werke von Claudio Monteverdi, Heinrich Schütz und Max Reger begegnen Kompositionen zeitgenössischer Komponistinnen und Komponisten wie Knut Nystedt, Cecilia McDowall, Șerban Marcu und Einojuhani Rautavaara. Ergänzt wird das Programm durch Musik von Robert Schumann, Franz Wüllner, Helmut Barbe und weiteren Komponisten. Festliche Mehrchörigkeit wechselt sich mit innigen, meditativen Klangbildern ab und eröffnet alte wie neue Perspektiven auf Himmel, Licht und Vergänglichkeit.<br />Es musiziert der Kammerchor der Universität Bamberg unter der Leitung von Universitätsmusikdirektor Wilhelm Schmidts. Alle Musikbegeisterten sind herzlich zu der Veranstaltung eingeladen. Karten sind für 15 Euro, ermäßigt 10 Euro, über okticket.de sowie an der Abendkasse erhältlich. Konzertbeginn ist um 21 Uhr.</p>
<p><i>Bild “</i><a href="/fileadmin/kommunikation/044_PRESSE/Pressemitteilungen/2026/Kammerchor_UniBa_Ruth_Trenkle.jpg"><i>Kammerchor_UniBa_Ruth Trenkle</i></a> <span class="filesize">(8.0 MB)</span><i>”: Die stimmungsvoll beleuchtete Aula der Universität Bamberg bietet den besonderen Rahmen für das Nachtkonzert des Kammerchors der Universität.&nbsp;</i><br /><i>Quelle: Markus Trenkle</i></p>
<h2>Weitere Informationen für Medienvertreterinnen und -vertreter:</h2>
<p><u>Kontakt für inhaltliche Rückfragen:</u><br />Wilhelm Schmidts<br />Lehrstuhl für Musikpädagogik und Musikdidaktik<br />Tel.: 0951/863-1933<br /><a href="#" target="_blank" data-mailto-token="kygjrm8ugjfcjk,qafkgbrqYslg+zykzcpe,bc" data-mailto-vector="-2">wilhelm.schmidts(at)uni-bamberg.de</a></p>
<p><u>Medienkontakt:</u><br />Verena Schultheiß<br />Pressestelle/Redaktionsassistenz<br />Tel.: 0951/863-1182<br /><a href="#" target="_blank" data-mailto-token="kygjrm8pcbyirgmlqyqqgqrclx,npcqqcYslg+zykzcpe,bc" data-mailto-vector="-2">redaktionsassistenz.presse(at)uni-bamberg.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Event</category>
                            
                                <category>Leben</category>
                            
                                <category>Kulturgut</category>
                            
                                <category>Kultur &amp; Sport</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 14 Jul 2026 12:05:58 +0200</pubDate>
                        <title>AI Act: Expertise der Universität Bamberg</title>
                        <link>https://www.uni-bamberg.de/presse/pm/artikel/ai-act-expertise-der-universitaet-bamberg/</link>
                        <description>Forschende stehen für Interviews zu Künstlicher Intelligenz und dem europäischen AI Act zur Verfügung</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="text-justify">Am 2. August 2026 werden weitere Regelungen des europäischen AI Act wirksam – etwa zu Transparenz von KI-Einsatz. Die Vorgaben für Hochrisiko-KI-Systeme wurden hingegen auf Ende 2027 beziehungsweise 2028 verschoben. Forschende der Otto-Friedrich-Universität Bamberg stehen Journalistinnen und Journalisten für Interviews, Hintergrundgespräche und fachliche Einordnungen rund um KI und den AI Act zur Verfügung.&nbsp;</p>
<p class="text-justify">Die Universität Bamberg bündelt ihre KI-Forschung im Bamberger Zentrum für Künstliche Intelligenz (BaCAI). Dort arbeiten acht KI-Professuren sowie weitere Forschende aus Informatik, Wirtschaftsinformatik und anderen Disziplinen an Grundlagen und Anwendungen Künstlicher Intelligenz – unter anderem in den Bereichen Gesundheit, Bildung und Industrie. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf transparenter, robuster und vertrauenswürdiger KI. Gemeinsam mit den Universitäten Würzburg, Erlangen-Nürnberg, Bayreuth und der Technischen Universität Nürnberg ist die Universität Bamberg zudem Teil der ELLIS Unit Franconia, einem neuen Standort des europäischen KI-Forschungsnetzwerks ELLIS.</p>
<p class="text-justify">Nachfolgend finden Sie Expertinnen und Experten der Universität Bamberg mit ihren jeweiligen Themengebieten und Kontaktdaten:</p>
<h2>Prof. Dr. Christoph Benzmüller</h2>
<p><strong>Lehrstuhl für KI-Systementwicklung (AI Systems Engineering)</strong><br />Tel.: 0951/863-2942<br />E-Mail: <a href="#" data-mailto-token="kygjrm8afpgqrmnf,zclxkscjjcpYslg+zykzcpe,bc" data-mailto-vector="-2">christoph.benzmueller(at)uni-bamberg.de</a>&nbsp;</p>
<p><strong>Themen:</strong></p>
<p><strong>Logische Analyse des AI Act:</strong> Welche Pflichten und Handlungsspielräume enthält die Verordnung? Wo ist sie sprachlich mehrdeutig oder schwer formal zu fassen?&nbsp;</p>
<p><strong>Recht und Ethik formal modellieren:&nbsp;</strong>Normen in vom Computer prüfbare Form übersetzen und damit einen Beitrag zu vertrauenswürdiger KI leisten.</p>
<p><strong>Symbolische KI als Prüfschicht:</strong> Die Kopplung lernender Systeme – etwa Sprachmodelle – mit logikbasierten Verfahren macht ihr Verhalten überprüfbar und kontrollierbar. Genau das fordert der AI Act bei Hochrisiko-Anwendungen.&nbsp;</p>
<h2>Prof. Dr. Claus-Christian Carbon</h2>
<p><strong>Lehrstuhl für Allgemeine Psychologie und Methodenlehre</strong><br />Tel.: 0951/863-1861<br />E-Mail: <a href="#" data-mailto-token="kygjrm8aaaYslg+zykzcpe,bc" data-mailto-vector="-2">ccc(at)uni-bamberg.de</a>&nbsp;</p>
<p><strong>Themen:</strong></p>
<p><strong>Gesellschaftliche Folgen des AI Act:</strong> Welche KI-Anwendungen besonders reguliert werden und welche Bedeutung die neuen Vorgaben für Gesellschaft und Alltag haben</p>
<p><strong>Transparenz, IT-Sicherheit und Grundrechte:</strong> Wie sich KI-Systeme im Hinblick auf Nachvollziehbarkeit, Diskriminierung und informationelle Selbstbestimmung bewerten lassen</p>
<p><strong>Hochrisiko-KI verständlich erklärt:</strong> Wo KI-Systeme erhebliche Auswirkungen auf Einzelpersonen haben können – etwa bei Bewerbungen, Prüfungen oder der Kreditvergabe – und welche Schutzmaßnahmen der AI Act vorsieht</p>
<p><strong>Vertrauenswürdige KI in der Praxis:</strong> Warum die Bezeichnung „AI-Act-konform“ allein nicht ausreicht und wie sich KI-Systeme durch Datenqualität, Bias-Tests, menschliche Aufsicht und klare Verantwortlichkeiten überprüfbar machen lassen</p>
<h2>Prof. Dr. Isabel Kusche</h2>
<p><strong>Professur für Soziologie mit dem Schwerpunkt digitale Medien</strong><br />Tel.: 0951/863-3132<br />E-Mail: <a href="#" data-mailto-token="kygjrm8gqyzcj,isqafcYslg+zykzcpe,bc" data-mailto-vector="-2">isabel.kusche(at)uni-bamberg.de</a>&nbsp;</p>
<p><strong>Themen:</strong></p>
<p><strong>Gesellschaftliche Debatten über KI:</strong> Wie Chancen und Risiken Künstlicher Intelligenz öffentlich diskutiert werden und welche Erwartungen mit der Technologie verbunden sind</p>
<p><strong>AI Act zwischen Innovation und Regulierung:</strong> Spannungsfelder zwischen risikobasierter Regulierung, Innovation und dem Schutz von Grundrechten</p>
<p><strong>Zukunftsbilder von KI:</strong> Wie Künstliche Intelligenz gesellschaftliche Entwicklungen prägt und welche soziotechnischen Zukunftsbilder damit verbunden sind</p>
<h2>Prof. Dr. Christian Ledig</h2>
<p><strong>Lehrstuhl für Erklärbares Maschinelles Lernen</strong><br />Tel.: 0951/863-2026<br />E-Mail:<a href="#" data-mailto-token="kygjrm8afpgqrgyl,jcbgeYslg+zykzcpe,bc" data-mailto-vector="-2"> christian.ledig(at)uni-bamberg.de</a></p>
<p><strong>Themen:</strong></p>
<p><strong>Erklärbare KI in der Medizin:</strong> Wie KI-Systeme Diagnosen unterstützen und ihre Entscheidungen für Ärztinnen und Ärzte nachvollziehbar machen können</p>
<p><strong>Robuste KI für Hochrisiko-Anwendungen:</strong> Verfahren, die ungeeignete Daten erkennen und Fehlentscheidungen von KI-Systemen verhindern – von der Medizin bis zur Bildung</p>
<p><strong>AI Act in der Praxis:</strong> Anforderungen der neuen EU-Verordnung an KI-Systeme und deren Umsetzung bei der Entwicklung und Zulassung von KI-gestützten Medizinprodukten</p>
<p><strong>Datenschutz und Generative KI:</strong> Datenschutzfreundliche KI-Verfahren, mit denen Modelle auch im sensiblen Gesundheitswesen trainiert werden können</p>
<h2>Prof. Dr. Ute Schmid</h2>
<p><strong>Lehrstuhl für Kognitive Systeme</strong><br />Tel.: 0951/863-2860<br />E-Mail: <a href="#" data-mailto-token="kygjrm8src,qafkgbYslg+zykzcpe,bc" data-mailto-vector="-2">ute.schmid(at)uni-bamberg.de</a>&nbsp;</p>
<p><strong>Themen:</strong></p>
<p><strong>Erklärbare KI:</strong> Methoden, die Entscheidungen von KI-Systemen nachvollziehbar und verständlich machen</p>
<p><strong>Vertrauenswürdige KI:</strong> Voraussetzungen für einen transparenten, zuverlässigen und verantwortungsvollen Einsatz</p>
<p><strong>Menschliche Kontrolle über KI:</strong> Methoden des „Human-in-the-Loop“-Lernens, die sicherstellen, dass Menschen die Kontrolle und Aufsicht über KI-Systeme behalten</p>
<h2>Weiterführende Informationen für Medienvertreterinnen und -vertreter:</h2>
<p><u>Medienkontakt:</u><br />Tanja Eisenach<br />Pressestelle/Leitung<br />Tel. 0951/863-1023<br /><a href="#" target="_blank" data-mailto-token="kygjrm8npcqqcYslg+zykzcpe,bc" data-mailto-vector="-2">presse(at)uni-bamberg.de</a><br /><br />Hannah Fischer<br />Pressestelle/Pressereferentin<br />Tel.: 0951/863-1445<br /><a href="#" data-mailto-token="kygjrm8pcbyirgml,npcqqcYslg+zykzcpe,bc%0.%.b" data-mailto-vector="-2">redaktion.presse@uni-bamberg.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Expertenliste</category>
                            
                                <category>Künstliche Intelligenz (KI)</category>
                            
                                <category>Fakultät WIAI</category>
                            
                                <category>Fakultät Huwi</category>
                            
                                <category>Fakultät SoWi</category>
                            
                                <category>Wissenschaftler*in</category>
                            
                                <category>Wissenschaft &amp; Praxis</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 08 Jul 2026 11:47:03 +0200</pubDate>
                        <title>Was ist los an der Universität Bamberg?</title>
                        <link>https://www.uni-bamberg.de/presse/pm/artikel/was-ist-los-an-der-universitaet-bamberg-14/</link>
                        <description>Vortrag | „Queer geforscht“ | Ausstellung </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<div><h2 class="text-justify"><strong>Vortrag: Von dem Nachweis alten Adels - Die Sebalduskirche als Referenzort herrschaftlicher Legitimation des Nürnberger Patriziats</strong></h2>
<p class="text-justify"><strong>Donnerstag, 9. Juli 2026, 18.15 Uhr&nbsp;</strong><br /><strong>Am Kranen 12 (KR12), Raum KR12/00.16, 96047 Bamberg&nbsp;</strong><br />Am Donnerstag, 9. Juli 2026, hält Kerstin Kaiser-Reissing einen Vortrag mit dem Titel „Von dem Nachweis alten Adels - Die Sebalduskirche als Referenzort herrschaftlicher Legitimation des Nürnberger Patriziats“. Die Sebalduskirche war bis zur Auflösung des Reichsstadtstatus Nürnbergs 1806 Hauptrepräsentationsort der herrschenden Oberschicht. Gerade nachreformatorisch entwickelten sich durch bestimmte administrativ-juristische Voraussetzungen neue Möglichkeiten herrschaftlicher Repräsentation im Kirchenraum. Vorreformatorisch angelegte Stiftungskomplexe wurden erweitert, spätmittelalterliche Ausstattung weiterhin gepflegt und in neue Kontexte überführt. Dokumentiert wurde die sowohl vor- als auch nachreformatorisch gestiftete Ausstattung in familienhistoriografischen Publikationen des Nürnberger Patriziates. Innerhalb dieser Schriften avancierten die Sebalduskirche und die dokumentierten Stiftungen als Referenzen für den Nachweis von Anciennität und Nobilität der eigenen Familie. Im Rahmen des Vortrages werden diese Strategien dynastischer Legitimation im Kirchenraum und innerhalb der familienhistoriografischen Publikationen anhand ausgewählter Fallbeispiele vorgestellt. Alle Interessierten sind zu der kostenfreien Veranstaltung eingeladen.</p>
<p>Weitere Informationen unter: <a href="/guk/transfer/veranstaltungen-und-bildung/vortraege-veranstaltungen/">https://www.uni-bamberg.de/guk/transfer/veranstaltungen-und-bildung/vortraege-veranstaltungen/#c689004</a></p>
<h2 class="text-justify"><strong>Veranstaltung „Queer geforscht“</strong></h2>
<p class="text-justify"><strong>Mittwoch, 15. Juli 2026, 18.15 Uhr</strong><br /><strong>Markusstraße 8a (MG2), Raum MG2/00.10, 96047 Bamberg</strong><br />Die Antidiskriminierungsstelle der Universität Bamberg lädt zur Veranstaltung &quot;Queer geforscht&quot; ein, welche jährlich als Teil des Rahmenprogramms des Bamberger Christopher Street Days stattfindet. In kurzen Spotlight-Vorträgen geben uns Forschende der Universität Bamberg Einblicke in ihre wissenschaftlichen Arbeiten zu den Themen „Geschlecht und Sexuelle Orientierung“. Im Anschluss an die Vorträge sowie im Nachgang der Veranstaltung gibt es Zeit und Raum für Fragen und Austausch. Darüber hinaus wird es im Rahmen des Events erstmalig eine Posterausstellung geben, bei der Studierende wissenschaftliche Arbeiten zu queeren Themen präsentieren. Alle Interessierten sind zu der kostenfreien Veranstaltung eingeladen.</p>
<p>Weitere Informationen: <a href="/antidiskriminierung/veranstaltungen/queer-geforscht/">https://www.uni-bamberg.de/antidiskriminierung/veranstaltungen/queer-geforscht/</a></p>
<h2 class="text-justify"><strong>Semesterabschlussausstellung von Studierenden der Didaktik der Kunst</strong></h2>
<p class="text-justify"><strong>Donnerstag, 16. Juli 2026, 18 Uhr</strong><br /><strong>An der Weberei 5 (WE5), EG und 3. Stock (Didaktik der Kunst), 96047 Bamberg</strong><br />Am Freitag, 16. Juli 2026, findet im Rahmen des Semesterabschlusses der Didaktik der Kunst eine Ausstellung von Studierendenarbeiten aus dem Sommersemester 2026 statt. Die Arbeiten aus verschiedenen Bereichen wie Malerei, Werken, Drucken, Performance, Installation und Fotografie geben einen vielfältigen Einblick in unterschiedliche Praxiskurse der Didaktik der Kunst. Alle Interessierten sind herzlich zu der kostenfreien Veranstaltung eingeladen. Die Ausstellung wird um 18 Uhr im Foyer (EG) bzw. bei gutem Wetter im Innenhof eröffnet. Im Anschluss können die Arbeiten auf einem Rundgang durchs EG und den 3. Stock bis 19.30 Uhr besichtigt werden, bevor der Semesterabschluss nahtlos in das Sommerfest des ReferARTs übergeht.</p>
<p class="text-justify">Weitere Informationen unter: <a href="/kunstdidaktik/news-der-didaktik-der-kunst/">https://www.uni-bamberg.de/kunstdidaktik/news-der-didaktik-der-kunst/artikel/do-167-1800h-abschlussausstellung-zum-semesterende-mit-sommerfest-verschiedene-praxiskurse/</a></p></div><div><div><h2><strong>Weitere Informationen für Medienvertreterinnen und -vertreter:</strong></h2>
<p><u>Kontakt für inhaltliche Fragen zum Vortrag:</u><br />Prof. Dr. Wolfgang Brassat<br />Institut für Archäologische Wissenschaften, Denkmalwissenschaften und Kunstgeschichte<br />Tel.: 0951/863-2391<br /><a href="#" target="_blank" data-mailto-token="kygjrm8umjdeyle,zpyqqyrYslg+zykzcpe,bc" data-mailto-vector="-2">wolfgang.brassat(at)uni-bamberg.de</a></p>
<p><u>Kontakt für inhaltliche Fragen zu “Queer geforscht”:&nbsp;</u><br />Dr. Cindy Strömel-Scheder<br />Antidiskriminierungsstelle<br />Tel.: 0951/863-1531<br /><a href="#" target="_blank" data-mailto-token="kygjrm8ylrgbgqipgkglgcpsleYslg+zykzcpe,bc" data-mailto-vector="-2">antidiskriminierung(at)uni-bamberg.de</a></p>
<p><u>Kontakt für inhaltliche Fragen zur Ausstellung:</u><br />Dr. Carolin Ehring<br />Didaktik der Kunst<br />Tel.: 0951/863-1980<br /><a href="#" target="_blank" data-mailto-token="kygjrm8aypmjgl,cfpgleYslg+zykzcpe,bc" data-mailto-vector="-2">carolin.ehring(at)uni-bamberg.de</a></p>
<p><u>Medienkontakt:</u><br />Verena Schultheiß<br />Pressestelle/Redaktionsassistenz<br />Tel.: 0951/863-1182<br /><a href="#" target="_blank" data-mailto-token="kygjrm8pcbyirgmlqyqqgqrclx,npcqqcYslg+zykzcpe,bc" data-mailto-vector="-2">redaktionsassistenz.presse(at)uni-bamberg.de</a></p></div></div>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Event</category>
                            
                                <category>Kulturgut</category>
                            
                                <category>Kultur &amp; Sport</category>
                            
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-32083</guid>
                        <pubDate>Tue, 07 Jul 2026 12:27:24 +0200</pubDate>
                        <title>Traumatisierten jungen Geflüchteten wirksam helfen</title>
                        <link>https://www.uni-bamberg.de/presse/pm/artikel/traumatisierten-jungen-gefluechteten-wirksam-helfen/</link>
                        <description>Studie zeigt: Gestuftes Versorgungsmodell verbessert die psychische Gesundheit unbegleiteter minderjähriger Geflüchteter nachhaltig </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="text-justify">Unbegleitete minderjährige Geflüchtete haben oft Krieg, Gewalt oder sexuelle Gewalt vor während oder nach der Flucht erlebt und sind häufig schwer traumatisiert. Eine der weltweit größten Studien zur psychischen Versorgung dieser besonders vulnerablen Gruppe zeigt nun, wie sich ihre psychische Gesundheit wirksam verbessern lässt. Forschende der Universität Bamberg waren am Verbundprojekt BetterCare, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert und von der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt koordiniert wurde, beteiligt. Die Studie belegt: Ein gestuftes Versorgungsmodell mit frühzeitigem Screening, niedrigschwelligen Unterstützungsangeboten und evidenzbasierter Traumatherapie reduziert die posttraumatischen Belastungssymptome stärker als die bisherige Regelversorgung.Die Ergebnisse der Studie wurden kürzlich im Fachjournal <i>The Lancet Global Health</i> veröffentlicht, das zu den international führenden Zeitschriften im Bereich der globalen Gesundheitsforschung zählt.</p>
<h2 class="text-justify"><strong>Passgenaue Hilfe verbessert die psychische Gesundheit</strong></h2>
<p class="text-justify">Für die Studie begleiteten die Forschenden 627 unbegleitete minderjährige Geflüchtete aus 58 Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe in sieben deutschen Bundesländern. Die Jugendlichen stammten aus 40 Herkunftsländern und berichteten im Durchschnitt von sechs traumatischen Erlebnissen. Fast die Hälfte (43 Prozent) wies klinisch relevante Symptome einer posttraumatischen Belastungsstörung auf. Viele litten zusätzlich unter Depressionen oder Angstsymptomen.</p>
<p class="text-justify">Kern des Projekts BetterCare ist ein gestuftes Versorgungsmodell, das die Behandlung am Schweregrad der psychischen Belastung ausrichtet. Nach einem standardisierten aufsuchenden Screening in der Jugendhilfeeinrichtung erhielten alle Jugendlichen eine individuelle Behandlungsempfehlung. Jugendliche mit milden bis moderaten Symptomen wurde eine Teilnahme am traumapädagogischen Gruppenprogramm „Mein Weg“ angeboten. Das Programm wurde an der Universitätsklinik Ulm in enger Zusammenarbeit mit der Jugendhilfe in einer Vorstudie von BetterCare entwickelt. Die Gruppensitzungen fanden direkt in den Wohneinrichtungen statt und wurden von geschulten Fachkräften der Jugendhilfe durchgeführt. Jugendliche mit klinisch relevanten Symptomen erhielten eine evidenzbasierte traumafokussierte kognitive Verhaltenstherapie. Verglichen wurde dieser Ansatz mit der bisher gängigen Regelversorgung. Nach zwölf Monaten zeigte sich: Die Jugendlichen im BetterCare-Modell verzeichneten eine signifikant stärkere Verringerung ihrer posttraumatischen Belastungssymptome als die Vergleichsgruppe. Auch depressive Symptome und Angstsymptome reduzierten sich stärker als in der Regelversorgung. &nbsp;</p>
<h2 class="text-justify"><strong>Wirksame Hilfe braucht ein starkes Netzwerk</strong></h2>
<p class="text-justify">„Viele unbegleitete minderjährige Geflüchtete haben Krieg, Gewalt und sexuelle Gewalt vor, während oder nach der Flucht erlebt und tragen eine enorme psychische Belastung mit sich. Unsere Studie zeigt, dass wir ihnen mit einem gestuften Versorgungsmodell wirksam helfen können. Entscheidend sind dabei eine frühzeitige aufsuchende Diagnostik, passgenaue Unterstützungsangebote und die enge Zusammenarbeit von Jugendhilfe, Psychotherapie und Dolmetschenden“, sagt Prof. Dr. Cedric Sachser, Professor für Klinische Kinder- und Jugendlichenpsychologie an der Universität Bamberg und Koautor der Studie. Das Projekt lief über sieben Jahre und konnte nach dem Wechsel Cedric Sachsers von der Uniklinik Ulm an die Universität Bamberg erfolgreich zu Ende geführt werden. Neben ihm waren von der Universität Bamberg die wissenschaftlichen Mitarbeitenden Jenny Eglinsky und Jacob Keller beteiligt, die zuvor ebenfalls im Projekt BetterCare angestellt waren und mit an die Universität Bamberg gewechselt sind. An der Universität Bamberg erfolgte nach Projektabschluss die Datenaufbereitung, Analyse und Auswertung des anspruchsvollen cluster-randomisierten Studiendesigns sowie Publikation der Hauptergebnisse. Daneben entstanden weitere Sekundärpublikationen wie etwa zum Thema Prävalenz und Risikofaktoren für suizidale Gedanken bei unbegleiteten minderjährigen Geflüchteten (siehe zum Beispiel:&nbsp;<a href="https://link.springer.com/article/10.1007/s00787-025-02828-0" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://link.springer.com/article/10.1007/s00787-025-02828-0</a>).&nbsp;</p>
<h2 class="text-justify"><strong>Studie zeigt Hürden in der Versorgung</strong></h2>
<p class="text-justify">Die Untersuchung wurde unter realen Bedingungen des Versorgungssystems durchgeführt. In die Projektlaufzeit fielen unter anderem die Corona-Pandemie, der Abzug der internationalen Truppen aus Afghanistan sowie weitere Belastungen, mit denen die Jugendlichen während ihrer Integration konfrontiert waren. Dass sich ihre psychische Gesundheit dennoch messbar verbesserte, unterstreicht die Praxistauglichkeit des Versorgungsmodells.</p>
<p class="text-justify">Die Studie machte zugleich deutlich, dass wirksame Behandlungsangebote allein nicht ausreichen: Obwohl vielen Jugendlichen eine traumafokussierte Psychotherapie empfohlen wurde, nahm nur etwa die Hälfte das Angebot wahr. Gründe dafür waren unter anderem Unsicherheiten im Aufenthaltsstatus, mangelnde Vertrautheit mit psychotherapeutischen Angeboten oder praktische Hürden im Alltag. Umso wichtiger seien niedrigschwellige Angebote wie das Gruppenprogramm „Mein Weg“, betont Sachser: „Sie können Jugendlichen in ihrem vertrauten Umfeld einen ersten Zugang zu psychotherapeutischer Unterstützung eröffnen und den Weg in weiterführende Hilfsangebote erleichtern.“</p>
<h2 class="text-justify"><strong>Forschung mit langfristiger Wirkung</strong></h2>
<p class="text-justify">BetterCare wirkt auch über die Projektlaufzeit hinaus: Das Gruppenprogramm „Mein Weg“ wird in zahlreichen Jugendhilfeeinrichtungen weiter eingesetzt. Zudem wurden Fachkräfte aus Jugendhilfe und Psychotherapie geschult, gemeinsam sektorübergreifende Barrieren abzubauen und traumfokussierte Angebote in der Versorgung zu implementieren.</p>
<p><strong>Publikation:</strong></p>
<p>Rosner, R., Pfeiffer, E., Thielemann, J. F. B., Eglinsky, J., Garbade, M., Kasparik, B., Keller, J., Müller, L. R. F. &amp; Sachser, C. (2026).&nbsp;<i>Mental health care for unaccompanied young refugees in Germany through a stepped care approach versus enhanced usual care: a cluster-randomised hybrid effectiveness–implementation trial</i>. The Lancet Global Health, 2026; 14 (DOI:&nbsp;<a href="https://doi.org/10.1016/S2214-109X(26)00055-0" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://doi.org/10.1016/S2214-109X(26)00055-0</a>)&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>Weiterführende Informationen für Medienvertreterinnen und -vertreter:</strong></h2>
<p><u>Kontakt für inhaltliche Rückfragen:</u><br />Prof. Dr. Cedric Sachser<br />Lehrstuhl für Klinische Kinder- und Jugendlichenpsychologie<br />Tel.: 0951/863-3297<br /><a href="#" data-mailto-token="kygjrm8acbpga,qyafqcpYslg+zykzcpe,bc" data-mailto-vector="-2">cedric.sachser(at)uni-bamberg.de</a></p>
<p><u>Medienkontakt:</u><br />Hannah Fischer<br />Pressestelle/Pressereferentin<br />Tel.: 0951/863-1445<br /><a href="#" data-mailto-token="kygjrm8pcbyirgml,npcqqcYslg+zykzcpe,bc%0.%.b" data-mailto-vector="-2">redaktion.presse@uni-bamberg.de</a></p>
<p class="text-justify">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Fakultät Huwi</category>
                            
                                <category>Wissenschaftler*in</category>
                            
                                <category>Wissenschaft &amp; Praxis</category>
                            
                                <category>Forschung</category>
                            
                        
                        
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