Sommercamp der Schader Stiftung: Echt kommunikativ?

Analoge und digitale Begegnungen im öffentlichen Raum

15. bis 18. August 2019

Sowohl der Charakter öffentlicher Räume als auch die Gewohnheiten zwischenmenschlicher Kommunikation haben in den vergangenen Jahren erhebliche Veränderungen erfahren.

  • Wie verändern sich Kommunikation und Nutzung des öffentlichen Raums durch die Digitalisierung
    aller Lebensbereiche?
  • Welche Rolle spielt dabei die scheinbar allgegenwärtige, somit auch die öffentlichen Räume treffende Kommerzialisierung?
  • Wie können uneingeschränkter Zugang, vielfältige soziale Begegnungen, demokratische Meinungsäußerung etc. gewährleistet werden?
  • Welche Chancen eröffnet die mit den digitalen Technologien einhergehende Vernetzung für das Entstehen neuer öffentlicher Räume, neuer Gemeinschaften?
  • Wie kann die kommunikative, gemeinschaftsbildende Funktion gesichert und weiterentwickelt werden?
  • Braucht unsere Gesellschaft Orte für Kommunikationstraining: für die einen, um sich über die neuen Technologien und deren Anwendungkundig zu machen, für die anderen, um Kompetenzen wie das Lesen von Körpersprache, das Beginnen von Gesprächen, das aktive Zuhören (neu) zu lernen?
  • Ist es Zeit für neue Narrative? Und wie können sie geprägt sein?

Diese und weitere, hier noch nicht einmal angedachte, Fragen rund um analoge und digitale Kommunikation im öffentlichen Raum warten auf eine kreative Erörterung und innovative Handlungsempfehlungen.

Ziel und Zielgruppe:
Ziel des Sommercamps der Schader Stiftung ist es, in einer interdisziplinär zusammengesetzten Gruppe von Studierenden höherer Semester, jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie jungen Berufstätigen ein Dialogprojekt zum Thema „Echt kommunikativ? Analoge und digitale Begegnungen im öffentlichen Raum“ zu entwickeln.

Bewerbungsschluss: 1. März 2019

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