Fakultät Geistes- und Kulturwissenschaften

Philosophie

Vorträge der Fränkischen Gesellschaft für Philosophie

Auch im Wintersemester 2009/2010 veranstaltet die Fränkische Gesellschaft für Philosophie (FGPh) wieder spannende Vorträge, zu denen alle Interessierten herzlich eingeladen sind.

Erster Vortrag am Samstag, 24. Oktober 2009

Dr. Fabian Geier (Univ. Bamberg) über: Mythos Liebe

Raum: Neues Palais in der Luitpoldstraße 40a, Bamberg, Zeit: 20 Uhr

Dr. Fabian Geier ist derzeit an der Univ. Bamberg als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Philosophie II tätig.

Zweiter Vortrag am Donnerstag, 26. November 2009

Der zweite Vortrag aus FGPH-Reihe findet am Donnerstag, 26. November 2009, statt:

Sebastian Krebs (Univ. Bamberg) spricht über: Literarische Gedankenexperimente - Fiktion als wissenschaftliches Argument?

Raum: U2/133, Zeit: 20 Uhr

Sebastian Krebs studiert derzeit Philosophie, Deutsche Literatur- und Deutsche Sprachwissenschaft an der Univ. Bamberg.

Dritter Vortrag am Donnerstag, 21. Januar 2010

Der dritte Vortrag findet im Januar statt:

Prof. Dr. Dieter Birnbacher (Univ. Düsseldorf) spricht dann über: Was unterscheidet das Leben vom Tod? Der Streit um die Lebensgrenzen

Raum: U2/025, Zeit: 20 Uhr

Inhalt:

Was unterscheidet das Leben vom Tod? Der Streit um die Lebensgrenzen

Die Frage nach den Grenzen des Lebens gehört zu den altehrwürdigen Fragen der Philosophie und Theologie. Niemals ist sie jedoch intensiver diskutiert worden als in der Bioethik unserer Tage. Zugleich wirft sie besondere Schwierigkeiten auf, zum Teil aus grundsätzlichen Gründen. Es fehlt ein einheitlicher und konsensfähiger Begriff, an dem eine Rekonstruktion ansetzen könnte. Außerdem sind die Kriterien unklar, an denen sich eine Grenz­bestimmung orientieren soll: Geht es darum, eine Antwort zu formulieren, die dem vorherrschenden Verständnis möglichst nahe kommt oder eine, die unter ethischen Gesichtspunkten am ehesten überzeugt? Im Mittelpunkt des Vortrags wird der Vorschlag einer "gespaltenen" Lösung stehen. Sie macht in theoretischer Hinsicht den Gegnern des Hirntodkriteriums Zugeständnisse, hält aber gleichzeitig an der pragmatischen Gültigkeit dieses Kriteriums fest.

Zur Person:

Birnbacher studierte Philosophie, Anglistik und Allgemeine Sprachwissenschaft in Düsseldorf, Cambridge und Hamburg. 1969 erwarb er den B. A. in Cambridge. 1973 erfolgte die Promotion in Hamburg. Von 1973 – 1993 war er Wissenschaftlicher Assistent bzw. Akademischer Rat in Hannover und Essen. Im Zeitraum 1974 – 1985 wirkte er in der Arbeitsgruppe Umwelt Gesellschaft Energie an der Universität-Gesamthochschule Essen mit. Seine Habilitation erfolgte 1988 in Essen. 1993 wurde er Professor für Philosophie an der Universität Dortmund. Seit 1996 ist er Professor für Philosophie an der Universität Düsseldorf.

Weitere Informationen

Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite der Fränkischen Gesellschaft für Philosophie: www.fgph.de