Fakultät Geistes- und Kulturwissenschaften

Philosophie

Philosophie gewinnt Institutspokal 2013

+++ Breaking News: Institutspokal geht im Jahr 2013 an die Philosophie +++

Nach einem heißen Match voll Blut, Schweiß und Tränen ging der Institutspokal im Jahr 2013 an die PhilosophInnen-Mannschaft. 

Ersten Informationen (ein detaillierter Spielbericht folgt) hielt unser Team, getreu dem aristotelischen Tugendmanifest aus der nikomachischen Ethik: "Gute Freunde kann niemand trennen", gegen eine hervorragend aufspielende Philologen-Mannschaft hinten dicht zusammen, ohne dabei den Sturm zu vernachlässigen. So dass der Pokal bei einem Endstand 4:3 wieder für ein Jahr die Hallen der Philosophie zieren wird.

Hier nun der langersehnte Spielbericht

Am 12.07.2013 fand das traditionelle Fußballspiel um den Institutspokal zwischen den Philosophen und den Altphilologen auf dem Sportplatz an der Feldkirchenstraße der Universität Bamberg statt. Nach der bitteren 8:0-Niederlage aus dem Vorjahr wollte das Team der Philosophen um Kapitän Heimo unbedingt wieder zurück in die Erfolgsspur.

Und tatsächlich war von der ersten Minute an eine hohe Konzentration und Motivation spürbar. Aus einer stabilen Defensive heraus, in der Libero Dominik ein ums andere Mal mit überlegten Zweikämpfen die Situationen entschärfen konnte, wurden bereits sehr früh auch Angriffe auf das gegnerische Tor geführt. Nach einem Einwurf konnte Ralf in den Strafraum eindringen und mit einem platzierten Schuss von der Strafraumgrenze ins kurze Eck abschließen. So gingen die Philosophen nicht unverdient in Führung, da bis hierher die Philologen noch nicht gefährlich vors Tor gekommen waren.

Kurze Zeit später jedoch fiel prompt der Ausgleich mit der ersten gefährlichen Aktion. Eine kurz ausgeführte Freistoßvariante überraschte unsere Mannschaft und der perfekt getroffene Ball landete unhaltbar im Netz. Doch das Team ließ sich davon nicht beeindrucken. Angetrieben von einem unermüdlichen und lauffreudigen Mittelfeld ging es wieder nach vorne und Hannes als wichtiger Aktivposten im zentralen Mittelfeld konnte nach präzisem Zuspiel von Ralf durch eine Lücke der philologischen Hintermannschaft erfolgreich zum 2:1 einschieben.

In der Folge wurde das Ergebnis verwaltet. Die Philologen waren jetzt häufiger im Ballbesitz, aber zumeist war spätestens an der Strafraumgrenze Schluss, da der Abwehrriegel der Philosophen sehr gut hielt. Aber praktisch mit dem Halbzeitpfiff kamen die Philologen mit einem kuriosen Tor doch noch zum Ausgleich. Nach einer kurz ausgeführten Ecke segelte eine verunglückte Flanke direkt ins Tor und sorgte beim Fan für eine gewisse Unruhe zur Pause. Denn trotz starker Leistung lautete das Zwischenergebnis 2:2 und der psychologische Vorteil und das Glück schienen auf der Seite der Philologen zu sein.

Dass Philosophen allerdings in der Regel nicht viel von Psychologie halten, konnte man zu Beginn der zweiten Halbzeit bestaunen und unter dem Motto „Jetzt erst recht!“ demonstrierte unser Team eindrucksvoll seinen Siegeswillen. Immer zwei Schritte schneller als der Gegner und mit guten Ideen im Angriff spielten die Männer und Frau den Gegner förmlich an die Wand. So konnte Ralf zunächst sein zweites Tor erzielen, als er nach erfolgreich ausgespieltem Konter allein auf den Torhüter zulief und diesem keine Chance ließ. Wenig später krönte er seine tolle Leistung mit dem dritten Tor, als er in der Verwirrung nach einer Ecke am schnellsten schaltete und aus kurzer Distanz den Ball versenkte.

Die Philologen agierten in dieser Phase konsterniert und waren zunächst ohne erkennbaren Plan für die Wende. Doch auf einmal stemmten sie sich nochmals gegen die drohende Niederlage und kamen schließlich auch zu guten Möglichkeiten. Nun stand Georg, unser Torhüter, im Zentrum des Geschehens und brachte die Philologen ein ums andere Mal zur Verzweiflung. Katzengleich kratzte er einen gefährlichen Kopfball aus kürzester Distanz noch von der Linie, bei dem die Latinisten und Gräcisten den Torjubel schon auf den Lippen hatten. Auch mit den sich häufenden Distanzschüssen war er nicht zu überwinden. Trotz dieser Drangphase konnte unser Team einige gute Entlastungsangriffe und Konter fahren, ohne diese allerdings mit letzter Konsequenz zu Ende zu führen.

Dies sollte sich fast noch einmal rächen. Denn als eine Flanke in den Strafraum segelte und Georg und Alexander gleichzeitig zum Ball stürzen, um ihn zu klären, landet dieser zum Entsetzen des philosophischen Anhangs im eigenen Netz und es stand nur noch 4:3. So musste man bis zur letzten Minute zittern. Bis in die Nachspielzeit hinein hielt das Ergebnis und die Verteidigung, die sich in alle Zweikämpfe und Bälle warf und großes Kämpferherz bewies. Dann brach die allerletzte Minute an und es gab doch noch einmal einen Freistoß für die Philologen in gefährlicher Position. Angesichts der bisher zu verzeichnenden Gegentore herrschte höchste Alarmbereitschaft. Doch auch der mitaufgerückte Torwart konnte nichts mehr ausrichten und als Georg den letzten Schuss auf sein Tor sicher festhielt, war die Revanche geglückt. Am Ende steht ein verdienter Erfolg und dank dieser couragierten Mannschaftsleistung ist der Pokal wieder dort, wo er hingehört, bei den Philosophen der Universität Bamberg.