Fakultät Geistes- und Kulturwissenschaften

Philosophie

Vorträge der Fränkischen Gesellschaft für Philosophie

Auch in diesem Sommersemester veranstaltet die Fränkische Gesellschaft für Philosophie (FGPH) wieder spannende Vorträge, zu denen alle Interessierten herzlich eingeladen sind.

Erster Vortrag am Donnerstag, 2. Juli 2009

Prof. Dr. Dr. Dieter Hattrup (Theologische Fakultät Paderborn) spricht über: Darwins Zufall oder Wie Freiheit in der Natur denkbar wird

Raum: U2/025 (großer Hörsaal in der U2), Zeit: 20 Uhr

Inhalt Wenn die Evolutionslehre mit der Mechanik des 19. Jahrhunderts verstanden wird, ist es um die Freiheit des Menschen und auch Gottes geschehen. Wenn aber der Zufall in der Natur echt ist, wie die Physik des 20. Jahrhunderts erkannt hat, dann wird gerade mit Darwins Entdeckung die Freiheit in der Natur denkbar.

Dieter Hattrup studierte Mathematik, Physik und Katholische Theologie in Münster, Regensburg und Bonn. 1978 promovierte er im Fachbereich Mathematik. Nach seiner Priesterweihe im Jahre 1980 war er sieben Jahre lang in der Pfarrseelsorge tätig. 1986 erfolgte seine Promotion und 1990 die Habilitation im Fachbereich katholische Theologie. Seit 1991 ist er ordentlicher Professor für Dogmatik und Dogmengeschichte ad personam an der Theologischen Fakultät Paderborn.

Zweiter Vortrag am Donnerstag, 16. Juli 2009

Der zweite Vortrag aus FGPH-Reihe findet am Donnerstag, 16. Juli 2009, statt:

Thomas Zenk, M.A. (Institut für Religionswissenschaft der FU Berlin) spricht dann über Von Darwin zu Dawkins - Facetten der Religionskritik

Raum: U2/133, Zeit: 20 Uhr

Inhalt:Die Religionskritik der "Neuen Atheisten" - an vorderster Front der britische Biologe Richard Dawkins mit seinem Buch "Der Gotteswahn" - ist gegenwärtig in aller Munde. Anläßlich des Darwin-Jahres 2009 soll ein Brückenschlag von Darwin zu Dawkins erfolgen. Ausgangspunkt ist hierbei die Frage, welche Konsequenzen die Darwinistische Evolutionstheorie für den biblischen Schöpfungsmythos hat. Daran schließt sich die Darstellung der atheistischen Religionskritik à la Dawkins (und der "Brights"?) an, derzufolge Religion nicht nur falsch, sondern gefährlich ist.

Thomas Zenkhat Philosophie und Religionswissenschaft in Braunschweig und Berlin studiert. Zur Zeit arbeitet er am Institut für Religionswissenschaft der Freien Universität Berlin, wo er im Rahmen eines DFG-Projekts den sogenannten "Neuen Atheismus" untersucht.

Weitere Informationen

Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite der Fränkischen Gesellschaft für Philosophie: www.fgph.de