Die Besonderheit des auf Gesellschaft und ethischen Traditionen bezogenen Stu­diengangs ist die Kombination von Grundlagen- und Anwendungswissen mit einer Fokussie­rung auf Orientierungswissen, das die Studierenden befähigt, anhand re­flek­tierter ethischer Kriterien und unter Berücksichtigung ethischer und poli­tischer Traditionen aktuelle gesellschaftliche Debatten mit zugestalten.

Im Einzelnen bringt der Studiengang vor allem folgende Vorteile mit sich:

  • Der Studiengang ist interdisziplinär angelegt und wird von einer engen Zusammenarbeit der beteiligten Lehrstühle getragen. Dabei ist nicht nur jede Disziplin fest im Modulplan verankert, sondern es wird auch jedes Semester eine gemeinsame interdisziplinäre Veranstaltung angeboten.
  • Durch den parallel angelegten Masterstudiengang Öffentlichen Theologie wird der Austausch zwischen Studenten und Dozenten zusätzlich angeregt. Die verschiedenen Schwerpunkte und fachbedingten Perspektiven der beiden Studiengänge bereichern dabei inhaltlich den Diskurs.
  • Der Bezug zu Anwendung und Praxis wird durch Seminare zu aktuellen Themen der angewandten Ethik gewährleistet. Zudem können die Studenten im Praktikum erste berufsbezogene Erfahrungen machen.
  • Die Lektüre- und Essaykurse der Philosophie in Bamberg (s. Cambridge-Modell) ermöglichen eine intensive Auseinandersetzung mit den Originaltexten und führen so zu fundiertem Grundlagenwissen im Bereich philosophischer Ethik.
  • Innerhalb der Modulordnung ergibt sich ein großer Spielraum für eigene Schwerpunkte und Interessen. Bei der individuellen Gestaltung können die Studenten auf das Lehrveranstaltungsangebot der drei beteiligten Disziplinen zurückgreifen.
  • Aufbau und Organisation des Studiengangs erlauben es, in Kleingruppen zu ar­beiten, die Studierenden intensiv zu betreuen und einen regen Austausch zwi­schen Studierenden und Lehrenden zu fördern.
  • Bamberg ist UNESCO-Weltkulturerbe und bietet eine sehr angenehme Atmosphäre für das Studium. Außerdem verfügt die Studentenstadt über ein reiches Angebot zur Freizeitgestaltung und sorgt so für einen angemessenen Ausgleich zur wissenschaftlichen Arbeit.