Philosophie kann als Neben-/Wahlpflichtfach in diesen Diplomstudiengängen studiert werden:

Die Theologie als Wissenschaft teilt mit der Philosophie den Charakter einer Universalwissenschaft, der es letztlich um das Ganze der Welt, des Menschen und des menschlichen Handelns geht. Sie unterscheidet sich von der Philosophie darin, dass sie ihre Suche nach letzten Zusammenhängen noch einmal wesentlich auf den biblischen Gott be­zieht und sich einer entsprechenden Tradition verpflichtet weiß.

Die moderne Theologie setzt damit auf dem Niveau heutiger Wissenschaft einen Weg fort, der bis zu den Wurzeln der jüdisch-christlichen Tradition zurückreicht: Die Autoren der biblischen Texte beziehen mit den Mitteln der Erzählung, Weisung und Lyrik das Ganze ihrer jeweils persönlichen, sozialen und geschichtlichen Lebens­erfahrung auf Jahwe, den Gott vom Sinai (Richter 5,4; Deuteronomium 33,2) und auf Christus als das menschgewordene Wort Gottes (Johannes 1,1); und in ähnlicher Weise versuchen auch die großen Autoren der Theologiege­schichte (Augustinus, Thomas von Aquin, Karl Rahner u.a.) mit den Mitteln der jeweils zeitgenössischen Philosophie den Bezug des Ganzen ihres Welt- und Menschenverständnisses zum Gott der Offenbarung zu begreifen. So wurden zentrale philosophische Begriffe und Konzeptionen auch zu maßgeblichen Interpretamenten des Glaubensgutes. Ein kritisches Verständnis der großen theologischen Traditionen setzt daher immer auch eine hinreichende Kenntnis der entsprechenden philosophischen Ansätzen und Einsichten voraus.

Das Grundstudium der Philosophie im Studium der Katholischen Theologie soll daher die wichtigsten geschichtlichen und systematischen Kenntnisse vermitteln, die nötig sind, um die Bedeutung philosophischer Probleme und Traditionen für die einzelnen theologischen Fächern erkennen zu können. Das philosophische Grundstudium will dazu befähigen, die tradierten Glaubensinhalte im Rahmen eines umfassenden Verständnis der Welt und des Menschen zu begreifen, um den eigenen Glauben auch vor dem Urteil der Vernunft und der heutigen Welt zu vertreten. Philosophie im theologischen Grundstudium.

Inhalte

Das Grundstudium orientiert sich an den Leitlinien, die die Deutschen Bischöfe in ihrer Erklärung von 1983 für „das Studium der Philosophie im Studium der Katholischen Theologie“ (Die Deutschen Bischöfe 36) formuliert haben. Es dient primär der Aneignung von systematischen und historischen Grundkenntnissen (Vorlesungen) und der Einübung in die kritische Lektüre eines klassischen philosophischen Werkes (Seminar). Es empfiehlt sich daher, den viersemestrigen Vorlesungszyklus zur Geschichte der Philosophie und zur systematischen Philosophie sowie mindestens eines der einführenden Proseminare oder Seminare zu einem klassischen Autor zu besuchen. Der Umfang des Philosophiestudiums im Grundstudium der Katholischen Theologie beträgt laut Prüfungsordnung* 16 Semesterwochenstunden Vorlesungen und 2 Semesterwochenstunden Seminar, was dem Besuch von acht Vorlesungen und eines Seminars entspricht.

* Akademische Prüfungsordnung zur Erlangung des Diploms der Theologie an der Universität Bamberg vom 20. Mai 1992, zuletzt geändert am 1. Juni 2001: § 13 Absatz (1) Ziffer 6. und § 16; § 21 Absatz (2) und (4), § 24 Absatz 7. – Studienordnung für den Diplom-Studiengang Katholische Theologie vom 1. Februar 1985, zuletzt geändert am 10. Juli 2001: § 5 Absatz (2) Ziffer 4, § 6  Absatz (6) und § 7 Absatz (3), (5) und (6).

Schein

Bis zum Vordiplom ist ein Proseminarschein aus dem Bereich der Geschichte der Philosophie zu erwerben, in dem es primär um die Interpretation philosophischer Texte oder eines klassischen Werkes geht. Gewählt werden kann in der Regel eines der einführenden Proseminare, eines der Proseminare aus dem Angebot zur Geschichte der Philosophie oder auch ein systematisches Proseminar, wenn zu der Thematik auch klassische Positionen behandelt werden (nach Absprache mit der Dozentin oder Dozenten).

Abschluss des Grundstudiums: Vordiplom

Im Rahmen des Vordiploms sind zwei mündliche Prüfungen von jeweils ca. 20 Minuten in den Fächern Geschichte der Philosophie und Systematische Philosophie abzulegen. Prüfungsgegenstand sind in der Regel die wesentlichen Inhalte der Vorlesungen, wobei Schwerpunkte mit dem Prüfer abgesprochen werden können.

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Seit Platon gehört die Frage der Erziehung zum festen Themenkreis der Philosophie. Namhafte Philosophen wie Comenius, Locke, Rousseau u.a. zählen zugleich zu den Klassikern der Pädagogik und haben daher auch ihren festen Platz im Pädagogikstudium. Weitere Vertreter der jüngeren Philosophiegeschichte haben die normativen, hermeneutischen und kritischen Ansätze der modernen Pädagogik nachhaltig beeinflusst. Zudem verweisen grundlegende pädagogische Fragen etwa nach den Zielen und der Legitimität von Erziehung oder nach dem erziehungsleitenden Verständnis von Mensch und Gesellschaft auf weiterführende philosophische Fragestellungen.

Das Studium der Philosophie im Rahmen des Pädagogik­studiums ermöglicht eine eingehende Beschäftigung mit einem für die Pädagogik bedeutenden Philosophen oder Themengebiet, mit Fragen der Ethik sowie des Verständnisses von Mensch und Gesellschaft, mit Problemen der humanwissenschaftlichen Methoden oder auch mit Grundströmungen der Gegenwartsphilosophie.

Scheine und Prüfungen

Der Diplomstudiengang Pädagogik* umfasst im wesentlichen ein Grund- und Hauptstudium der Fächer Pädagogik und Psychologie oder Soziologie. Im Hauptstudium kommt das Fach Erziehungswissenschaften II, das in vier Fachrichtungen studiert werden kann, und ein Wahlpflichtfach hinzu. Zu wählen ist eines der in der Prüfungsordnung aufgezählten Fächer „oder ein weiteres in sinnvoller Ergänzung zur Studienrichtung stehendes Fach“, das auf Antrag auch das Fach Philosophie sein kann. Der Antrag ist an den Vorsitzenden des Diplomprüfungsausschusses zu richten und wird immer genehmigt.

Im Wahlpflichtfach ist der Besuch von zwei Vorlesungen (4 Semesterwochenstunden) und sechs Seminaren (12 Semesterwochenstunden) vorgesehen, in denen zweimal ein Seminarschein zu erwerben ist. Im Rahmen der Diplomprüfung ist eine circa 45 minütige mündlichen Prüfung abzulegen.

Empfohlen wird der Besuch eines Proseminars zur Einführung in das philosophische Denken. Sinnvoll erscheint der Besuch insbesondere der Grundvorlesungen zur philosophischen Anthropologie, der allgemeinen Ethik oder auch der Wissenschaftstheorie und der Gegenwartsphilosophie. Zudem werden immer wieder auch Seminare zu pädagogisch bedeutsamen Autoren oder Themen angeboten.

Für die Abschlussprüfung können drei Themenschwerpunkte mit dem Prüfer abgesprochen werden. Die Themen werden in der Regel so gewählt, dass darin die wesentlichen Inhalte zweier Vorlesungen und ein weiteres Thema, mit dem man sich im Rahmen der Seminare besonders beschäftigt hat, berührt sind.

*Prüfungsordnung für den Diplomstudiengang Pädagogik vom 30. März 1983, zuletzt geändert am 31. März 2004: § 26 Absatz 2 Ziffer 3, § 28 Ziffer 4, § 29. – Studienordnung für den Diplomstudiengang Pädagogik vom 30. März 1983, zuletzt geändert am 2. Oktober 1995: § 6, § 7 Absatz 2.

Die Frage nach der Beschaffenheit und den Leistungen der menschlichen Seele gehört zu den Urfrage der Menschheitsgeschichte und zu den zentralen Themen der Philosophie. Grundlegende philosophische Analysen beschäftigen sich mit dem menschlichen Denken und Wahrnehmen, Lernen und Wissen, Sprechen und Handeln, mit Emotionen und Affekten, und bieten damit eine breite begriffliche Basis für ein Grundverständnis seelischer Vorgänge und ihrer empirischen Erschließung.

 Von Anfang an zeigt sich dabei allerdings eine bis heute besonders hartnäckige Schwierigkeit darin, dass verschiedene methodische Zugänge zum Verständnis der seelischer Phänomene zu scheinbar unverträglichen Ergebnissen führen. Im Zuge der neuzeitlichen Wissenschaftsentwicklung geraten insbesondere alltagssprachlich orientierte, bewusstseinsphilosophische und streng empirisch arbeitende Ansätze auf unterschiedliche Wege. Die neuesten Entwicklungen in der empirischen Bewusstseins- und Gehirnforschung haben indessen zu einer neuen fachüber­greifenden Diskussion geführt, in der Vertreterinnen und Vertreter der Philosophie, der Psychologie und der Neurowissenschaften einen intensiven Dialog führen.

Sinnvoll erscheint etwa die Beschäftigung mit einschlägigen philosophischen Analysen des menschlichen Denkens, Empfindens und Handelns, mit der Problematik humanwissenschaftlicher Methoden, mit Grundfragen der Ethik und des ärztlichen Berufsethos sowie mit dem philosophischen Verständnis der menschlichen Person und des menschlichen Geistes insgesamt.

Die Germanistik steht als sprach- und literaturwissenschaftliches Fach in einer besonderen Nähe zur Philosophie. Die menschliche Sprache ist Gegenstand sowohl philosophischer als auch sprachwissen­schaftlicher Analyse. Das Philoso­phiestudium vermittelt Kenntnisse der klassischen und moderner philosophischen Literatur.

Die Philosophie beschäftigt sich vielfach mit Themen, die auch in der Literaturwissen­schaft begegnen. Gleichwohl sind philosophische Texte stets argumentative Er­örterungen, die einen universalen Geltungs­anspruch erheben. Bei einer philosophischen Interpretation geht es daher letztlich nicht um um die literarische Leistung eines Autors, sondern allein darum, ob der Text eine bedeutende Einsicht enthält und durch seine Begriffe und Argumente zu überzeugen vermag. Das Studium der Philosophie im Diplomstudiengang Germanistik dient daher insbesondere dazu, die Eigenart philosophischer Literatur kennenzulernen und das sachgerechte Lesen und Erschließen philosophischer Texte einzuüben.

Im Studiengang Diplom-Germanistik kann man als Wahlpflichtfach die Philosophie wählen*. Im Grund- und Hauptstudium sind dann jeweils etwa 24 Semesterwochen­stunden zu belegen, wobei sich diese (laut Studienordnung § 7) auf den Besuch von sechs Vorlesungen, einem Proseminar und fünf Seminaren bis zum Vordiplom und noch einmal sechs Vorlesungen, fünf Seminaren und einem Hauptseminar bis zum Diplom verteilen sollen.

Im Grundstudium sind zwei (Pro-)Seminarscheine zu erwerben, von denen einer aus dem Bereich Antike oder Mittelalter und der andere aus dem Bereich Neuzeit oder Gegenwart stammen muss. Gewählt werden kann dafür auch ein systematisches Proseminar, wenn zu der Thematik auch philosophiegeschichtliche Positionen behandelt werden (nach Absprache mit der Dozentin oder dem Dozenten). Es empfiehlt sich ferner der Besuch der beiden Vorlesungszyklen, deren Stoff in der Regel Grundlage der Vordiploms- beziehungsweise Diplomprüfung ist, sowie weiterer Lehrveranstaltung nach Wahl. Im Vordiplom steht dann eine dreißig­minütige mündliche Prüfung an, wobei drei Themen­schwerpunkte mit der Prüfenden oder dem Prüfer abgesprochen werden können. Die Themen werden in der Regel so gewählt, dass darin wesentliche Inhalte aus dem Bereich dreier Epochen und dreier systematischer Gebiete berücksichtigt sind.

Ziel des Philosophiestudiums im Hauptstudium ist es, sich zunehmend selbständig in ausgewählte Themen, Epochen oder Autoren einzuarbeiten und hierzu ein eigen­ständiges Urteilsvermögen zu entwickeln. Es ist jeweils ein Seminar­schein in der Philosophiegeschichte und in einem systematischen Bereich zu erwerben. Es empfiehlt sich, mindestens ein Seminar bei der Dozentin oder dem Dozenten zu besuchen, bei dem man die Prü­fung ablegen möchte. Im Diplom steht eine vierstündige Klausur und eine dreißig­minütige mündliche Prüfung an. Der Prüfling schlägt dem Prüfer vier Themen­gebiete vor unter Angabe der Texte und Literaturtitel, die er/sie bei der Bearbeitung der einzelnen Themen herangezogen hat. Aus den vier Themen­bereichen werden für die Klausur drei Themen zur Auswahl gestellt, von denen eines zu behandeln ist. Die mündliche Prüfung erstreckt sich dann auf die drei übrigen Themenbereiche.

Im Diplomstudiengang Orientalistik kann das Fach Philosophie als Wahlpflichtfach vom Prüfungsausschuss auf schriftlichen Antrag des Kandidaten zugelassen werden. Im Grund- und Hauptstudium sind dann jeweils 18 Semesterwochen­stunden zu belegen, was einem Besuch von jeweils neun zweistündigen Lehrver­anstaltungen und damit genau dem Umfang eines Nebenfachstudiums im Magisterstudiengang entspricht. Für das Vordiplom im Wahlpflichtfach Philosophie gelten denn auch die Bestimmungen der Zwischenprüfungsordnung, für das Diplom die Bestimmungen der Ordnung für die Magisterprüfung*.

Grundstudium und Vordiplom

Das Grundstudium dient primär der Aneignung von Grundkenntnissen der Philosophiegeschichte und der philosophischen Grunddisziplinen sowie der Ein­übung in das Arbeiten mit philosophischen Texten. Es empfiehlt sich daher, zunächst eines der einführenden Proseminare zu besuchen und dem Zyklus der einführenden Vorlesungen zu folgen. Im Hauptstudium können dann einzelne Themenbereiche nach eigener Interessenslage weiter vertieft werden. Bis zum Vordiplom sind zwei Proseminarscheine zu erwerben, von denen einer aus dem Bereich Antike oder Mittelalter und der andere aus dem Bereich Neuzeit oder Gegenwart stammen muss. Gewählt werden kann dafür auch ein systematisches Proseminar, wenn zu der Thematik auch Positionen aus den Bereichen Antike und Mittelalter oder Neuzeit und Gegenwart behandelt werden (nach Absprache mit dem Dozenten). Im Vordiplom steht eine dreißig­minütige mündliche Prüfung über den Stoff der besuchten Vorlesungen bzw. Seminare an, wobei drei Themenschwer­punkte mit dem Prüfer abgesprochen werden können. Die Themen werden in der Regel so gewählt, dass darin wesentliche Inhalte aus dem Bereich dreier Epochen und dreier systematischer Disziplinen berücksichtigt sind.

Hauptstudium und Diplom

Ziel des Philosophiestudiums im Hauptstudium ist es, sich zunehmend selbständig in ausgewählte Themen, Epochen oder Autoren einzuarbeiten und hierzu ein eigen­ständiges Urteilsvermögen zu entwickeln. Es sind noch einmal zwei Seminarscheine zu erwerben, von denen einer der Philosophiegeschichte und einer der systema­tischen Philosophie zugeordnet sein soll. Es empfiehlt sich, mindestens eines der Seminare bei dem Dozenten zu besuchen, bei dem man die philosophische Wahlpflichtfachprüfung im Diplom ablegen möchte. Im Diplom wird das Wahlpflichtfach Philosophie mit einer vierstündigen Klausur und einer dreißigminütigen mündlichen Prüfung abgeschlossen. Der Prüfling schlägt dem Prüfer vier Themengebiete vor unter Angabe der Texte und Literaturtitel, die er / sie bei der Bearbeitung der einzelnen Themen herangezogen hat. Aus den vier Themenbereichen werden für die Klausur drei Themen zur Auswahl gestellt, von denen eines zu behandeln ist. Die mündliche Prüfung erstreckt sich dann auf die drei übrigen Themenbereiche.

* Prüfungsordnung für den Diplomstudiengang Orientalistik vom 10. Januar 1992, zuletzt geändert am 28. September 2001, § 16, § 24 und § 34 Absatz (2); Studienordnung für den Diplomstudiengang Orientalistik vom 1. Dezember  1993, § 7 Absatz 1, Anhang.

Im Diplomstudiengang Geschichte kann man Philosophie als ‚nicht­historisches Fach’ wählen, das dann im Hauptstudium zum zweiten Wahlpflichtfach wird. Im Grund- und Hauptstudium sind jeweils 20 SWS zu belegen, was einem Besuch von je zehn 2-stündigen Lehrveranstaltungen entspricht*.

Das Grundstudium dient der Aneignung von Grundkenntnissen der Philosophie­geschichte und der philosophischen Grunddisziplinen sowie der Ein­übung in das Arbeiten mit philosophischen Texten. Es empfiehlt sich daher, zunächst eines der einführenden Proseminare zu besuchen und dem Zyklus der einführenden Vorlesungen zu folgen. Im Hauptstudium können dann eigene Schwerpunkte verfolgt werden, etwa die Beschäftigung mit geisteswissenschaftlichen Methoden, mit einer ausgewählten Epoche oder mit Fragen der Geschichts­philosophie.

Im Grundstudium sind zwei Proseminarscheine, im Hauptstudium ein Haupt- oder Oberseminar-Schein zu erwerben. Beide Studienabschnitte werden je mit einer 30-minütigen mündlichen Prüfung abgeschlossen, wobei jeweils drei Themen­schwer­punkte mit dem Prüfer abgesprochen werden. Die Themen werden so gewählt, dass darin wesentliche Inhalte aus drei Epochen und drei systematischen Disziplinen berührt sind. Für die Diplomprüfung können drei Themengebiete vorgeschlagen werden unter Angabe der Texte und Literatur­titel, die der Prüfling bei der Bearbeitung der einzelnen Themen heran­gezogen hat.

*Prüfungsordnung für den Diplomstudiengang Geschichte vom 1. März 1987, zuletzt geändert am 15. Oktober 2004, § 3 Absatz 2 und 5, § 10 Absatz1 Ziffer 6, § 13 Absatz 5, § 17 Absatz 2 Ziffer 3, §20 Abatz 1 Ziffer 3, § 24 Absatz 5; Studienordnung für den Diplomstudiengang Geschichte vom 15. April 1994, zuletzt geändert am 15. Oktober 2004, § 4 Absatz 5, § 5 Absatz 1 und 2 Studienplan.

Im Diplomstudiengang Geographie kann die Philosophie auf Antrag des Kandidaten vom Prüfungsausschuss als erstes oder zweites Wahlpflichtfach genehmigt werden. Man besucht dann Veranstaltungen von insgesamt 25 Semesterwochen­stunden, was dem Besuch von insgesamt gut 12 zweistündigen Lehrveranstaltungen entspricht. Sowohl im Grund- als auch im Hauptstudium sind jeweils zwei Seminarscheine zu erwerben, von denen im Hauptstudium einer ein Hauptseminar-Schein sein muss*.

Am Ende beider Studienabschnitte steht jeweils eine dreißigminütige mündliche Prüfung an. Gegenstand der Vordiplomsprüfung ist normalerweise der Stoff der besuchten Vorlesungen oder entsprechender Seminare. Die Themen werden in der Regel so gewählt, dass darin mehrere systematische Fragestellungen aus mehreren Epochen berührt sind. Für die Diplomprüfung schlägt der Prüfling dem Prüfer drei Themengebiete vor unter Angabe der Texte und Literaturtitel, die er / sie bei der Bearbeitung der einzelnen Themen heran­gezogen hat.

*Prüfungsordnung für den Diplomstudiengang Geographie vom 1. Juli 1996, zuletzt geändert am 30. September 2003, § 19, § 21  Ziffer § 25 Absatz 2, § 26 Absatz 1 Ziffer 6; Zusatzfach: § 29.  Studienordnung vom 1. Oktober 1998, zuletzt geändert am 30. September 2003, § 6, § 7 Absatz 2.

Die Wahlpflichtfächer „Philosophie“ (im Grundstudium) und „Philosophie und Ethik“ (im Hauptstudium) bieten den Studierenden der Soziologie die Möglichkeit, bedeutende Werke und Fragestellungen der Philosophie kennen zu lernen, die Arbeit an philo­sophischen Texten einzuüben und sich vertieft mit klassische Quellen und aktuellen Beiträgen des sozialphilosophischen und politischen Denkens auseinanderzusetzen. Angeregt wird insbesondere eine kritische Beschäftigung mit den Grundlagen des modernen Verständnisses von Mensch und Gesellschaft, von Wissenschaft und Technik sowie mit den klassischen Grundlagen und aktuellen Problemfeldern einer zeitgemäßen Ethik. - Beide Fächer können sowohl im Grund- als auch im Hauptstudium als Zusatzfach studiert und mit einer Zusatzprüfung im Vordiplom bzw. Diplom abgeschlossen werden*.

* Prüfungsordnung für den Diplom-Studiengang Soziologie vom 15. Nov. 2002, zuletzt geändert am 15. Okt. 2004, § 37.

1. Grundstudium:

Philosophie als Wahlfach / als Wahlpflichtfach

Nach der Diplom-Prüfungsordnung** kann Philosophie im Grundstudium als Wahlpflichtfach gewählt werden. Es umfasst einen Studienumfang von 9 Semesterwochenstunden (d.h. den Besuch von insgesamt mindestens vier zweistündigen und einer einstündigen Veranstaltung), einen benoteten Leistungs­nachweis (Pro-/ Seminarschein) und eine 30-minütige mündliche Prüfung im Rahmen der Vordiplomsprüfung. Die im Grundstudium erworbenen Kenntnisse und Erfahrungen mit philosophischen Themen und Texten können im Hauptstudium im Wahlfach ‚Philosophie und Ethik’ vertieft werden.

**Prüfungsordnung für den Diplom-Studiengang Soziologie vom 15. Nov. 2002, zuletzt geändert am 15. Okt. 2004, § 14 Abs.2, § 26 Abs.1 Zf.2, Anhang III,1 5. i.V.m. Anhang III, 1. – Studienordnung für den Diplom-Studiengang Soziologie vom 15. November 2002, zuletzt geändert am 15. Oktober 2004, § 4 Absatz 2 Ziffer 5, § 5 Absatz 2 und Absatz 4 Ziffer 7, § 9 Absatz 1 Ziffer 5, § 9 Absatz 2.

2. Hauptstudium:

Wahlfach Philosophie und Ethik

Das Wahlfach „Philosophie und Ethik“ dient dem Erwerb einschlägiger Grundkenntnisse in den Bereichen Allgemeine Ethik, Klassiker der Ethik und der angewandte Ethik, der politischen Philosophie, der Sozial- und Technikphilosophie sowie der Wissenschaftstheorie und Gegenwartsphilosophie. Zu besuchen sind Vor­lesungen und Seminare (insgesamt 12 Semesterwochenstunden, davon 4 SWS Vorlesungen und 8 SWS Seminare). In einem der Seminare ist ein benoteter Seminarschein (Referat und Hausarbeit) zu erwerben. Im Diplom stehen eine vierstündige Klausur und eine ca. dreißigminütige mündliche Prüfung an.

Das Wahlpflichtfach Philosophie bietet den Studierenden der Politikwissenschaft die Möglichkeit, bedeutende Werke und Fragestellungen der Philosophie kennen­ zu lernen, die Arbeit mit philosophischen Texten einzuüben und sich vertieft mit klassischen Quellen und aktuellen Beiträgen zur politischen Philosophie ausein­anderzusetzen. Angeregt wird insbesondere eine kritische Beschäftigung mit den Grundlagen des modernen Verständnisses von Wissenschaft und Technik, von Mensch und Gesellschaft sowie mit den Grundlagen einer zeitgemäßen Ethik. Das Fach Philosophie kann sowohl im Grundstudium als auch im Hauptstudium als Wahlpflichtfach gewählt werden.

1. Grundstudium

Die Prüfungsordnung* sieht für das Wahlpflichtfach im Grundstudium einen Studienumfang von sechs Semesterwochenstunden, d.h. den Besuch von insgesamt drei zweistündigen Lehrveranstaltungen, und einen benoteten Leistungsnachweis (Proseminarschein) vor. Empfohlen wird der Besuch eines Proseminars zur Einführung in die Philosophie, das jedes Semester mit wechselnden Themen angeboten wird, sowie der Besuch je einer einführenden Grundvorlesung nach Wahl zu einem systematischen Bereich und zu einer Epoche der Philosophiegeschichte.

Im Rahmen des Vordiploms ist im Wahlfach eine vierstündige Klausur zu schreiben oder eine dreißigminütige mündliche Prüfung abzulegen. Gegenstand der Prüfung sind Grundkenntnisse, die in den besuchten Lehrveranstaltungen über philoso­phische Grundbegriffe, Arbeitsweise und Theorien erworben worden sind, wobei drei Themenschwerpunkte mit dem Prüfer abgesprochen werden.

*Prüfungsordnung für den Diplom-Studiengang Politikwissenschaft vom 31. Oktober 2000, zuletzt geändert am 20 März 2002: § 16 Ziffer 3, § 19 Absatz 2 u. Absatz 3, § 23 Absatz 5, § 29 Absatz 1, Anhang.- Studienordnung für den Diplom-Studiengang Politikwissenschaft vom 31. Okt. 2000, zuletzt geändert am 20. März 2002: § $ Absatz 2 Ziffer 4 und Absatz 6, § 5 Absatz 1 Ziffer 2 und Absatz 3, § 7, § 8 Absatz 3 und Absatz 4, § 10 Absatz 3., Anhang. - Prüfungsordnung, Studien­ordnung und Studienpläne finden sich im Studienhandbuch für den Diplomstudiengang Politikwissenschaft.

2. Hauptstudium

Im Hauptstudium kann das Fach „Philosophie“ als erstes oder zweites Wahlfach gewählt werden, auch dann, wenn im Grundstudium ein anderes Wahlpflichtfach studiert wurde; dann sind allerdings die Kenntnisse eines entsprechenden Grundstudiums vorauszusetzen*.

Gegenstand des Wahlpflichtfachs Philosophie im Hauptstudium sind die Bereiche Allgemeine Ethik, Klassiker der Ethik und angewandte Ethik, politische Philo­sophie, Sozial- und Technikphilosophie, Wissenschaftstheorie und Gegenwartsphilosophie. Zu besuchen sind drei Vor­lesungen und drei (Haupt-)Seminare (insgesamt 12 Semesterwochenstunden). In einem der Seminare ist ein benoteter Haupt­seminarschein (Referat und Hausarbeit) zu erwerben.

Gegenstand der Diplomprüfung im Wahlpflichtfach „Philosophie“ sind Grundkenntnisse in den vier Bereichen:

  1. Allgemeine Ethik / Klassische Ansätze der Ethik

    WissenschaftstheorieSozial- und Technikphilosophie / Philosophie der Gegenwart oder politische PhilosophieAngewandte Ethik

    Grundkenntnisse entsprechen den wesentlichen Inhalten einer Vorlesung oder den gemeinsam erarbeiteten Ergebnissen eines Seminars. Aus den vier Bereichen werden Themenschwerpunkte mit dem Prüfer abgesprochen. Falls die Klausur ge­wählt wird, werden drei Themen zur Auswahl ge­stellt, von denen eines zu behandeln ist.

    *Vergleiche die Studienordnung für den Diplom-Studiengang Politikwissenschaft vom 31. Oktober 2000, § 5 Absatz (3).

Das Wahlfach „Philosophie und Ethik“ bietet Studierenden der Betriebs- und Volkswirtschaft, der Wirtschaftsinformatik, Wirtschaftspädagogik und der Euro­päischen Wirtschaft im Rahmen des Hauptstudiums die Möglichkeit, ihre fachliche Ausbildung in einen größeren Zusammenhang zu stellen und über die Verant­wortbarkeit ökonomischen Handelns eingehender nachzudenken. Angeregt wird eine Auseinandersetzung mit grundlegenden und aktuellen Fragen der ethischen Diskussion, mit dem modernen Verständnis von Welt, Wissenschaft und Technik sowie von Mensch, Gesellschaft und abendländischem Denken überhaupt im Zeichen der fortschreitenden Globalisierung. Schwerpunkte des Studienfaches sind

  • Allgemeine Ethik, klassische Ansätze der Ethik, angewandte Ethik
  • Wissenschaftstheorie, Philosophie der Gegenwart, Technikphilosophie
  • Sozialphilosophie, politische Philosophie, Problemfelder der Wirtschaftsethik

Im Wahlfach „Philosophie und Ethik“ sind drei Vorlesungen und drei Seminare oder Übungen (insgesamt zwölf Semesterwochenstunden) zu belegen. In einem der Seminare ist ein benoteter Seminarschein (regelmäßige Mitarbeit, Referat und Hausarbeit) zu erwerben. Die Diplomprüfung umfasst eine vierstündige Klausur und eine mündliche Prüfung von ca. 20 Minuten.

Studieninhalte

Die Vorlesung „Allgemeine Ethik“ vermittelt Grundkenntnisse über Begriff und Aufbau einer systematischen Ethik und führt in die Grundbegriffe, Methoden und Grundpositionen der klassischen und der aktuellen Ethikdiskussion ein. In der Seminarreihe „Klassiker der Ethik“ werden wichtige Grundtexte, die das ethische Denken der abendländischen Kultur nachhaltig geprägt haben (Platon, Aristoteles, Cicero, Thomas von Aquin, Kant, Adam Smith, John Stuart Mill und andere mehr), gemeinsam erarbeitet. In regelmäßigen Abständen werden Seminare zu Ansätzen oder ausgewählten Problemfeldern der Wirtschaftsethik angeboten. Die Vorlesung zur Wissenschaftstheorie diskutiert das Erkenntnis- und Wissenschaftsverständnis der modernen Wissenschaften. Weitere Vorlesungen und Seminare beschäftigen sich mit besonderen Fragestellungen der Sozial- und Technikentwicklung, mit Quellen und Problemen der politischen Philosophie und Rechtsphilosophie sowie mit Fragen der Gegenwartsphilosophie.

 Empfohlen wird der Besuch von je einem Seminar in den Bereichen

  • Klassische Ansätze der Ethik,
  • Philosophie der Gegenwart, Sozial- oder Technikphilosophie,
  • Angewandte Ethik, insbesondere Wirtschaftsethik

In mindestens einem der Seminare ist der erforderliche Leistungsnachweis zu erwerben.

Diplomprüfung

Gegenstand der Diplomprüfung im Wahlfach „Philosophie und Ethik“ sind Grundkenntnisse in den Bereichen

  1. Allgemeine Ethik / Klassische Ansätze der Ethik,
  2. Wissenschaftstheorie
  3. Philosophie der Gegenwart, Sozial- / Technikphilosophie
  4. Angewandte Ethik/Wirtschaftsethik/politische Philosophie

 Grundkenntnisse entsprechen den wesentlichen Inhalten einer Vorlesung oder den gemein­sam erarbeiteten Ergebnissen eines Seminars. Aus den vier genannten Themenbereichen werden entsprechende Themenschwerpunkte mit dem Prüfer abgesprochen. Für die Klausur werden drei Themen zur Auswahl gestellt, von denen eines zu behandeln ist. Die mündliche Prüfung erstreckt sich dann auf die übrigen drei Themenbereiche.

Nachdem Sie vergeblich versucht haben, Ihr Anliegen mit einem sorgfältigen Blick in Ihr Modulhandbuch oder in unsere FAQselbstständig zu lösen, können Sie sich bei offen gebliebenen Fragen rund ums Studium gerne an die für Sie zuständige Studienfachberatung der Philosophie wenden.

Mit Ausnahme von Fragen zu Lehrveranstaltungs- oder Prüfungsanmeldungen, Univis, FlexNow oder Scheinabholungen.

Hierfür wenden Sie sich an die Sekretärinnen des Fachs:
Für die Lehrstühle I und II: rita.plueisch(at)uni-bamberg.de
Für die Juniorprofessur: anja.linne(at)uni-bamberg.de