Wissen schafft Praxis!

Kompetenzzentrum für Angewandte Personalpsychologie wurde offiziell eröffnet

Autor: Pressestelle

Eine stärkere Verbindung zwischen Wissenschaft und Praxis wünschen sich viele. Mit dem Kompetenzzentrum für Angewandte Personalpsychologie (KAP) gibt es zukünftig eine Schnittstelle zwischen beiden Welten, um wissenschaftliche Antworten auf praktische Fragen zu finden. Die Eröffnung des Zentrums fand am 18. Oktober statt.

Die Kanzlerin der Otto-Friedrich-Universität Bamberg bei Ihrem Grußwort zur Eröffnung des KAP.

„Wissenschaftler ticken anders, Praktiker auch“, betonte die Leiterin des Kompetenzzentrum für Angewandte Personalpsychologie der Otto-Friedrich-Universität Bamberg Prof. Dr. Astrid Schütz in ihrer Begrüßung während der Eröffnungsfeier am 18. Oktober. Doch genau dies soll das neue Zentrum leisten: Es steht für eine Verbindung zwischen beiden Welten. „Es ist nicht immer einfach, Wissenschaft und Praxis unter einen Hut zu bekommen“, erklärte Schütz. Sie sehe daher das Kompetenzzentrum als Schnittstelle an, das wissenschaftlich fundierte Antworten auf praktische Fragen und Problemstellungen rund um das Thema Personal geben könne.

Kanzlerin Dr. Dagmar Steuer-Flieser verdeutlichte in ihrem Grußwort die Verbindung von Wirtschaft und Mensch: „Mir ist es ein Anliegen den Menschen stärker im Mittelpunkt wirtschaftlichen Handelns in Unternehmen und Organisationen zu sehen.“ Das Kompetenzzentrum werde diesem Anliegen durch das spezielle Kernangebot von Coaching, Training und psychologischer Diagnostik gerecht.

Positive Erfahrungen aus Unternehmenskooperationen

Der Weg bis zur Gründung des Kompetenzzentrums lief über verschiedene Kooperationen mit Unternehmen, die der Lehrstuhl für Persönlichkeitspsychologie und Psychologische Diagnostik in den vergangenen Jahren eingegangen war. „Wir möchten diese positiven Erfahrungen aus den bisherigen Kooperationen auf noch professionellere Art und Weise fortsetzen“, erläuterte Schütz, die auch Inhaberin des Lehrstuhls ist. Das Angebot von Maßnahmen und Methoden könne nun über den Umfang und die Dauer einzelner Forschungsprojekte hinaus Unternehmen, Verwaltungen und Einzelpersonen zugutekommen.

Einen kleinen Ausschnitt aus seiner Arbeit stellte das KAP-Team in seinen Räumen in Bamberg „live“ vor: Die im fränkischen Raum noch wenig verbreitete Präsentationstechnik „Pecha Kucha“, bei der ein mündlicher Vortrag im Takt schnell wechselnder Visualisierungen gehalten wird, vermittelte den zahlreichen Gästen auf unterhaltsame und abwechslungsreiche Art und Weise einen Überblick zu den im weiteren Verlauf angebotenen Workshop-Themen.

„Lerne lieber ungewöhnlich“ ist ein Motto, das sich im Zentrum bereits in anderen After-Work-Veranstaltungen bewährt hat: Mitreden, Mitdenken und Erleben standen daher auch im Mittelpunkt der angebotenen Kurz-Workshops. Thematisch ging es beispielsweise um Emotionale Intelligenz, um die Bearbeitung typischer Konfliktsituationen im Persönlichkeitscoaching oder um Lösungsansätze zu den Herausforderungen des demografischen Wandels. Im Workshop zu Kreativität ging es darüber hinaus hörbar humorvoll zu, besonders als die Teilnehmer schenkelklopfend die vorgestellten Kreativitätsregeln mit einem „Schafsrennen“ in die Praxis umsetzten. Wer außer Lachen noch mehr für seine Gesundheit tun wollte, konnte sich in einem weiteren Workshop auch mit seiner persönlichen Work-Life-Balance auseinandersetzen oder sich selbst einem Selbstcheck zu Stressverstärkern unterziehen.

Die positive Resonanz auf die Veranstaltung gilt es nun im Tagesgeschäft umzusetzen: Die nächsten Projekte zu den Themen Teamentwicklung, Stressbewältigung und –prävention sowie Coaching sind bereits in der Vorbereitung.

Fotos: KAP