Willkommen im Theater-Treff: Uni-Präsident Ruppert begrüßte die neuen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Namen der Universitätsleitung.

OB Starke warb für Bamberg als Kulturstadt und Wirtschaftschaftsstandort.

Intendant Lewandowski zeigte den Neuen, was man aus dem Zuschauersaal sonst nicht sieht: Kulissen, Bühnentechnik, ...

...und die Theater-Werkstätten.

Wissenschaft & Praxis

Familiär weltoffen

Präsident und OB begrüßen neue Professoren im Theater

 

Persönlich und mit Handschlag begrüßten Universitätspräsident Ruppert und Oberbürgermeister Starke 27 neue Professorinnen und Professoren im E.T.A.-Hoffmann-Theater. Der Blick hinter die Kulissen, den Intendant Lewandowski gewährte, zeigte den Wissenschaftlern anschließend, wie Theater-Illusionen entstehen.

Trotz der stetig wachsenden Studierendenzahlen bleibt die persönliche Atmosphäre ein kostbares Gut an der Universität Bamberg. Das dachten sich auch die 27 neuen Professorinnen und Professoren, die am 12. Februar mit ihren Partnern von Universitätspräsident Prof. Dr. Dr. habil. Godehard Ruppert und Oberbürgermeister Andreas Starke zu einem gemeinsamen Empfang in das E.T.A.-Hoffmann-Theater eingeladen waren: Ruppert begrüßte die neuen Kolleginnen und Kollegen im Theater-Treff alle namentlich und stellte die neuen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler einander vor. Der Ausbauplanung, so hob er hervor, seien einige ganz neue Stellen zu verdanken, die nun auch das Profil der Universität ergänzen und  bereichern. Zum Beispiel habe man schon lange einen Lehrstuhl für Allgemeine Sprachwissenschaft einrichten wollen, begrüßte Ruppert den Linguisten Prof. Dr. Geoffrey Haig.

Dass ein familiäres Miteinander der Internationalität der Universität nicht entgegensteht, zeigte sich auch im weiteren Verlauf der Vorstellung, denn einige der neuen Wissenschaftler sind ihrem Ruf an die Bamberger Universität aus dem  Ausland gefolgt. Der neue Lehrstuhlinhaber für Allgemeine Psychologie, Prof. Dr. Claus-Christian Carbon, ist von der Universität Wien nach Bamberg gekommen und die Inhaberin der neu geschaffenen Juniorprofessur für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Marketing Intelligence, Prof. Dr. Sandra Praxmarer, sogar aus Australien. Ein besonderes Willkommen sprach Ruppert gegenüber den „Heimkehrern“ unter den neuen Kollegen aus: Prof. Dr. Astrid Schütz beispielsweise, die den Lehrstuhl für Persönlichkeitspsychologie übernimmt, hat einen Teil ihrer akademischen Ausbildung in Bamberg genossen, und Prof. Dr. Harald Schoen, der kürzlich seine Antrittsvorlesung im Fach Politische Soziologie hielt, hatte in Bamberg studiert.

Per Handschlag begrüßte auch Oberbürgermeister Andreas Starke die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die er in einer humorvollen Überblicksvorlesung mit aktuellen Bamberger Themen sowie den wichtigsten Kulturträgern und Wirtschaftsunternehmen der Stadt bekannt machte. Nicht wenige werden daraufhin wohl das „Lebensgefühl“ Basketball erforschen oder sich einem Vergleich der Bamberger Biersorten widmen.

Applaus-Ordnung und Versenkung

Dank der Sonder-Führung durch das E.T.A-Hoffmann-Theater, die Intendant Rainer Lewandowski persönlich vornahm, hat das Theater vermutlich nicht nur neue Sympathisanten, sondern auch Abonnenten gewinnen können. Denn der Weg durch die Spielstätten des Theater-Komplexes inklusive Bühnentechnik, Kulissen und Theater-Werkstätten beeindruckte die akademischen Neubürger und weckte bei vielen die Neugier.

Beim Empfang mit der Universitätsleitung im Foyer des Theaters wurden anschließend Kontakte geknüpft, Bekanntschaften gemacht – und die Erlebnisse aus den Kulissen besprochen: Eine Applaus-Ordnung bräuchte man in der Vorlesung vielleicht auch, wurde leise gewitzelt. Auch die Versenkung, eine Öffnung im Bühnenboden, durch den Schauspieler und Requisiten effektvoll zum Verschwinden oder Erscheinen gebracht werden können, betrachteten einige als äußerst sinnvolle Einrichtung.